Vierter Kinobesuch 2014

Das Kinojahr begann mit dem Hobbit und es endet mit ihm. Petra, Christoph und Manni sind auch heute meine Begleiter. Um etwa 18.00 Uhr nehmen wir auf unseren Stühlen im überraschend gut gefüllten Kinosaal Platz. Wenige Augenblicke später sind wir auch schon mitten im Geschehen und ich weiß erst mal gar nicht, was da los ist. Zu lange liegt der zweite Teil dieser Trilogie zurück. Und obwohl gleich viel los ist, bin ich nur mäßig begeistert. Und je länger der Film andauert, desto mehr frage ich mich, ob ich die Herr der Ringe Filme vielleicht doch nicht gut finde oder ob der Hobbit so viel schlechter ist. Vielleicht hätte ich auch nicht davon ausgehen sollen, dass dieser Teil besser als Teil zwei sein wird. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es eigentlich nichts zu erzählen gibt, dennoch alles künstlich in die Länge gezogen wird. Als Legolas in den Kampf eingreift, wird es dann doch etwas zu übertrieben. Er rennt auf herabstürzenden Steinen nach oben und ich muss an der Film Priest denken. Da rennt der Held auch auf herabfallenden Sachen nach oben. Das ist mir dann doch etwas zu viel des Guten. Und als Manni glaubt, dass nach der Schlacht der Film zu Ende ist, sage ich ihm, dass er sich irrt und behalte Recht. Weitere Dialoge, die mich langweilen werden präsentiert. Ich fühle mich genervt und will nur noch, dass es endlich vorbei ist. Das Ende ist tatsächlich eine Erlösung und ich frage mich, was das sollte.

Anschließend gehen wir noch ins Opera, haben Spaß und der Abend wird doch noch schön. Zwischendurch beobachte ich eine Frau mit Brille und rede mir ein, dass sie auch oft zu mir rüber sieht. Es ist fast wie damals, nur ganz anders. Gegen 22.17 Uhr verlassen wir das Opera und machen uns auf den Heimweg. Das Jahr ist fast um und ich frage mich, wie oft ich im nächsten Jahr wohl ins Kino gehen werde.

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