Filmkritik: Labyrinth – Liebe ohne Ausweg

Der
Autor David (Judd Nelson) veröffentlicht unter einem Pseudonym seinen
zweiten Roman, da sein erster Roman von der Kritik verrissen wurde.
Außerdem findet er, dass er nicht gut genug für seine Freundin Annabelle
(Laurence Treil), die als Fotomodell arbeitet, ist. Dazu kommt, dass er
Eifersüchtig ist und Annabelle ihm offensichtlich etwas verschweigt.
David findet heraus, wo Annabelle viel Zeit verbringt, fährt dorthin und
erschießt, irgendwie aus Versehen, Mark (Lorenzo Caccialanza), den er
für ihren Liebhaber hält, was aber nicht stimmt. Im weiteren Verlauf der
Geschichte kommt es zu einem Unfall bei dem er schwer verletzt wird und
Annabelle stirbt. Und dann gibt es da noch Patrick (Pierce Brosnan),
der sich an David rächen will.
Eigentlich eine recht interessante Geschichte, die mit zunehmender Dauer
immer langweiliger wird. Das liegt nicht nur daran, dass das
Vorgetragene oft irgendwie billig und unbeholfen wirkt, sondern auch an
den mäßigen schauspielerischen Leistungen. Optisch bietet Labyrinth
ebenfalls nichts, was irgendwie zu gefallen mag. So ist es letztlich
wenig verwunderlich, wenn man schnell das Interesse verliert und der
Film nebenher dem Ende entgegen plätschert.

Fazit: Eine Gummiente auf einem kleinen See ist nicht weniger unterhaltsam.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.