Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt

„Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist eine Art Nachfolge für
die Bürgerarbeit. Geschaffen für Personen, die dem Arbeitsmarkt sehr fern sind.
So sollen diese „Problemfälle“ fit für den allgemeinen Arbeitsmarkt gemacht
werden, so dass man sie später in eben diesen Arbeitsmarkt integrieren kann. Um
in den Genuss der sozialen Teilhabe am Arbeitsmarkt zu kommen, sollten die
Personen das 35. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens vier Jahren im
Leistungsbezug sein. Wer also wäre geeigneter für so ein Programm als ich? Und
so ist es fast gar nicht überraschend, dass ich ab dem 01. März 2016 ein Teil
dieser Aktion bin. Meine ehrenamtliche Tätigkeit tausche ich somit ab nächste
Woche gegen eine tägliche Tätigkeit. Sonst ändert sich nicht so viel für mich,
da ich genau das weiter mache, was ich derzeit ehrenamtlich und vor vielen
Jahren sogar mal als Teil einer anderen Maßnahme vierzig Stunden pro Woche
machen durfte. Dieses Mal sind es zum Glück nur dreißig Wochenstunden. Damals
hat mich das insofern weiter gebracht, dass ich anschließend ehrenamtlich
weiter arbeiten durfte. So könnte es dieses Mal auch laufen. Nur ist der
Zeitrahmen etwas großzügiger ausgelegt und ich werde bis zum 31.12.2017 beschäftigt
sein. Vermutlich sollte ich mich über diese Chance freuen, doch da Freude nicht
zu meinen Grundeigenschaften gehört, gehe ich es skeptisch an. Nur so ist
gewährleistet, dass niemals eine unangebrachte Euphorie aufkommt.

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