Filmkritik: Dark Touch

Die
elfjährige Neve (Missy Keating) hat Fähigkeiten, die Kinder in ihrem
Alter nicht haben sollten. Erst recht nicht, wenn sie durch frühere
Erlebnisse einen solchen Schaden haben. So bleibt die (spannende) Frage,
was mit Neve passiert ist. Obwohl so wirklich spannend ist das auch
wieder nicht, denn der ganze Ablauf ist so träge und distanziert, dass
der berühmte Funke einfach nicht überspringen will. Die ganzen Personen
gehen einem irgendwie am Arsch vorbei und man schafft es einfach nicht,
Sympathien für irgendwen zu empfinden. Die Dialoge sind alles andere als
annehmbar und eigentlich sollten alle Darsteller permanent Schlafmützen
tragen.
Die Hoffnung auf ein irgendwie befriedigendes Ende ist
unbegründet, da am Ende zwar vieles, möglicherweise alles, zerstört
wurde, die Spannung aber komplett auf der Strecke blieb und das Ende
obendrein so schwachsinnig ist, dass Dark Touch damit endgültig ruiniert
ist und man sich fragt, was das denn nun wieder sollte.

Fazit: Für Cineasten ohne Ansprüche.

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