Sonja und Anke

Da viele über
Sonja und Anke meckern, ich aber glaube, dass deren Meinung über mich durchaus
für meinen derzeit guten Stand hier mitverantwortlich sein könnte, schreibe ich
beiden eine Mail, um Ihnen anzubieten, dass sie zukünftig hier am Standort mit
mir arbeiten. Erwartungsgemäß lehnen sie ab, finden es aber soooo süß, dass ich
ihnen schreibe. Mein altes Ich hätte so etwas sicher nicht getan, aber was mich
vielmehr irritiert ist dieses „soooo süß“. Ich weiß echt nicht, was ich davon
halten soll, dass zwei attraktive Frauen in den 30ern mir so etwas schreiben.
Irgendwie komme ich mir jetzt wir ein putziger Opa vor. Ich habe echt einen an
der Murmel. Nichtsdestotrotz werde ich den Kontakt aufrecht halten, weil die
beiden mir mein Leben in den sechs Wochen echt angenehm gemacht haben und gut obendrein
attraktiv sind. Vielleicht wird der Kontakt Teil meines Projekts mich zu einem
vollwertigen Objekt dieser Gesellschaft zu entwickeln. Das gefällt mir und ist
auch irgendwie lustig, weil ich von dem Projekt bis eben noch gar nichts
wusste.

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