Zwischenbericht

Die ersten drei
Monate der Maßnahme sind um und es werden die nicht vermittelten Teilnehmer,
die drei Monate dabei sind, ausscheiden. Somit bekomme ich nach meinem Urlaub
einige neue Gesichter zu sehen. Hoffentlich keine Arschgesichter. Von meinen
ersten Teilnehmern habe ich nicht einem zu einem Job verhelfen können, was
ziemlich enttäuschend ist. Damit bin ich in diesem Zeitraum der erfolgloseste
Coach des Standortes und ich muss gestehen, dass mir das irgendwie peinlich ist.
Selbst Mirabelle, die nun an einem anderen Standort beschäftigt ist, hat mal
eben fünf Leute vermittelt. Einfach so.
Wenn man meine
Zeit am anderen Standort mitzählt, habe ich seit fast einem halben Jahr nichts
mehr dazu beigetragen, dass irgendwer einen Job bekommt. Vielleicht ist das am
Ende auch nicht der richtige Job für mich. Nun habe ich Urlaub und werde so
leben als wäre ich arbeitslos, nur eben mit mehr Geld. Arbeitslos scheint
wirklich das Einzige zu sein, was zu mir passt. Ist mir nur zu schlecht
bezahlt.

2 Gedanken zu „Zwischenbericht“

  1. ja, das mit der schlechten Bezahlung als arbeitsloser ist gewöhnungsbedürftig, aber da heisst es flagge zeigen: entweder du hast zeit oder du hast Geld. die glücklichen, die beides haben, sind dafür vermutlich wegen was anderem unglücklich, sowie ich das leben kenne.

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