Filmkritik: Radio Heimat

Radio Heimat erzählt die Geschichte der vier Freunde Frank (David Hugo Schmitz), Pommes (Jan Bülow), Spüli (Hauke Petersen) und Mücke (Maximilian Mundt). Die vier sind auf der Suche nach Abenteuern, der Liebe und vielleicht auch dem Sinn des Lebens. Sie erkennen, dass die attraktive Carola (Milena Tscharntke) zwar hübsch ist, aber doch nicht so toll, wie erhofft. Sie trinken Alkohol und haben furchtbare Frisuren, was in den 1980ern durchaus üblich war. Die passende Musik begleitet die vier, was durchaus angenehm ist. Gar nicht so angenehm ist, dass der größte Teil des Films von der Stimme aus dem Off erzählt wird. So hat Radio Heimat durchaus Hörspielcharakter, was bei einem Film nicht unbedingt von Vorteil ist. Gelegentlich sprechen die Darsteller auch mal in die Kamera und erklären die Situation. Auch das ist eher störend als irgendwie erheiternd. Wenn die Stimme aus dem Off mal schweigt, dann sieht man tatsächlich einen Film. Leider passiert das zu selten. Insgesamt ist Radio Heimat zu Deutsch und auch zu Klischeehaft, was zur Folge hat, dass ziemlich flache und unlustige Sprüche/Dialoge präsentiert und überzogene und nutzlose Dinge eingestreut werden. Besonders die vielen kleinen Gastauftritte wirken wie klägliche Versuche Radio Heimat aufzuwerten. Als Gesamtkunstwerk ist Radio Heimat einfach nur enttäuschend und funktioniert in dieser Art einfach nicht.

Fazit: Da hört man besser ein Hörspiel.

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