Eine Woche fast wie jede Woche 1

Montag.

Die neue Woche geht in etwa so weiter, wie
die letzte endete. Irgendwie chaotisch. Möglicherweise kommt mir das aber auch
nur so vor. Ich sehe die Dinge ja oft anders als meine Mitmenschen es tun. Ich
bin gerade im Büro, da ruft die Chefin an, um mitzuteilen, dass Brandy und
Cordula nicht wirklich umsetzen, was eigentlich ihre Aufgabe wäre. Ich soll die
beiden nochmal darauf hinweisen, was ihre Aufgaben sind. Das kriege ich hin und
mache mich unverzüglich an die Umsetzung. Brandy nimmt es zur Kenntnis, spricht
von einem Missverständnis und davon, dass sie das am Freitag schon umgesetzt
hat. Ich habe das schon Freitag überprüft und bin anderer Meinung, aber ich
bleibe neutral. Cordula, deren Laune stets schlechter zu werden scheint, hat
die Infos schon von der Chefin bekommen und ist sauer bis äußerst genervt als
ich sie erneut auf die Dinge Hinweise. Ich regle kurz, was sie hätte tun müssen
und für mich ist das Thema damit durch. Diese übellaunigen Menschen können
einen echt runterziehen. Der Rest des Tages läuft normal. Ich schreibe
Berichte, bin traurig an einem Montag nicht frei zu haben und warte, dass der
Arbeitstag endet. Dann sind es nur noch vier Arbeitstage.
 Die Zeit nach der Arbeitszeit verbringe
wie üblich. Zunächst esse ich etwas, dann mache ich einen Spaziergang mit
Petra. Anschließend bereite ich die Brote für den nächsten Arbeitstag zu und
danach das Müsli fürs morgige Frühstück. Anstatt wie üblich anschließend The
Big Bang Theory zu schauen, gucke ich Fußball und gehe pünktlich vor 22.00 Uhr
zu Bett. Es ist wichtig, dass jeder eintönige Tag meines Lebens ähnlich
verläuft, damit ich wenigstens eine gewisse Sicherheit habe, dass mir nichts
passiert, was mir am Ende noch Freude bereitet und für Abwechslung sorgt. Ich
sollte mich echt einschläfern lassen.

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