Ein Vorteil der Dunkelheit

Eigentlich finde ich es alles andere als prickelnd in der Dunkelheit zur Arbeit zu fahren, doch es hat auch Vorteile. So kann ich zum Beispiel bei total lauter Musik mitsingen oder mitpfeifen oder wie ein Gestörter mit dem Kopf wackeln oder im Sitz rumhampeln. Niemand kann mich sehen. Auch kann ich im Takt der Musik bremsen, wenn mir danach ist. Das ist zwar irgendwie beschränkt, aber es sieht ja keiner, wer dafür verantwortlich ist. Jetzt wo ich darüber nachdenke, stelle ich fest, dass ich mich schon irgendwie in eine sehr merkwürdige Richtung entwickle und hoffe, dass mein Verhalten nicht irgendwann völlig aus dem Ruder läuft.

6 Gedanken zu „Ein Vorteil der Dunkelheit“

  1. im takt der musik bremsen….sieht der hintermann…und wenn solche menschen wütend werden in der dämmerigen herbstzeit..brauchen sie einen bodyguard.

  2. Bin schwerst begeistert, kein einsames Leben als Autotänzerin mehr führen zu müssen. Schön, dass es noch andere verrückte Menschen gibt. Ich hätte Sie zu gerne im Auto rumhüppeln und mitsingen sehen. 🙂

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