4. Filmtipps – 4. Quartal 2017

Nachdem ich im dritten Quartal ausschließlich Filme aus meiner Sammlung empfohlen habe, gibt es im vierten Quartal ausnahmsweise vier Filme, die ich empfehle. Dieses Mal sind es ausschließlich Filme, die mich persönlich überrascht und sehr gut unterhalten haben. Keine Blockbuster, sondern eher unbekannte Werke oder Filme, die man eventuell als B-Movies bezeichnen könnte.

Das Belko Experiment ist ebenfalls eine positive Überraschung mit einer abgedrehten Geschichte, ausreichend Blut und somit ganz nach meinem Geschmack. Die Geschichte spielt überwiegend in einem Bürogebäude und handelt von einem Experiment an den Mitarbeitern in dem Gebäude. Obwohl mir das Verhalten der Menschen teilweise auf die Nerven ging und unsinnig erschien, ist es vermutlich das, was den Film auch ausmacht, denn Menschen sind so bescheuert und vermutlich musste daher alles so kommen. Letztlich ist das Belko Experiment ein schöner Spaß, der es verdient hat, hier erwähnt zu werden.

Eigentlich dachte ich, dass ich bei Drone nur mal kurz reinschaue und dann schnell wieder abschalte. Doch irgendwie hatte der Film sofort etwas, was mich ansprach. Bei Filmen mit Sean Bean ist das leider nicht immer so, obwohl ich Sean Bean schon für einen guten Schauspieler halte. Möglicherweise hat der Film mir auch dadurch überraschend gut gefallen, weil ich das zum einen nicht erwartet hatte und zum anderen auch keine Ahnung hatte, worum es eigentlich geht. Die Geschhichte des Drohnenpilots Neil (Sean Bean), der Besuch des pakistanischen Geschäftsmann Imir Shaw (Patrick Sabongui) bekommt, ist spannend erzählt und, obwohl sich erahnen lässt, was Imir vorhat, zu keinem Zeitpunkt langweilig. Während des Besuchs zerbröselt die scheinbar heile Welt der Familie und reißt alle auf die eine oder andere Art in den Abgrund.

The Party wurde mir von Miri empfohlen. Und da ich durchaus daran interessiert bin, was man mir empfiehlt und ich manchmal auch einen Blick riskiere, schien mir dieser Tipp es Wert zu sein, diesen Blick zu riskieren. Schon alleine die Darsteller haben mich angesprochen und sie haben allesamt überzeugen können. Besonders Timothy Spall als Bill hatte einen hohen Unterhaltungswert. Ebenso Bruno Ganz, den ich bisher nie so wahrgenommen habe und in dieser Rolle wirklich gut fand. Eine Tragödie gewürzt mit einer Portion Humor. Ich denke, so lässt sich diese Mischung beschreiben. Die Geschichte ist so einfach wie genial. Die Umsetzung sehr gelungen. In weiteren Rollen wissen Cillian Murphy, Emily Mortimer und Kristin Scott Thomas zu überzeugen.

The Autopsy of Jane Doe ist ein Gruselfilm, der eher klassisch vorgetragen wird und auf zu viel unnötiges Brimborium verzichtet. Für mich eine weitere positive Filmüberraschung und daher unbedingt erwähnenswert. Die Autopsie einer Leiche, die natürlich keine gewöhnliche Leiche ist, baut schnell Spannung auf und weiß dank gruseliger Atmosphäre zu unterhalten. Auch wenn es die eine oder andere Schwäche gibt, macht die Autopsie Spaß und kann auch mit den akustischen Effekten durchaus überzeugen. Wenn man sich richtig drauf einlässt, kann man sich das eine oder andere Mal erschrecken. Die Darsteller sind perfekt ausgewählt und selten war eine Frau, die eigentlich nur daliegt, so beängstigend.

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