Gelesen: Weißer Zug nach Süden

Der weiße Zug nach Süden ist ohne mich abgereist, denn dieses Buch konnte mich so gar nicht begeistern. Nach nettem Anfang fangen die Dinnge an mich zu stören, denn in der Geschichte geht es unter anderem um einen Mann, der Geschichten schreibt. Seine Putzfrau liest diese und der Leser des Buches darf sie natürlich mitlesen. Dummerweise haben diese Geschichten, die am Ende auch immer länger werden, meinen Leserhythmus total gestört. Sie haben mich auch nicht interessiert und so habe ich die letzten auch nur noch überflogen. Die Auflösung des Ganzen konnte mich ebenso wenig begeistern. Nach langer Zeit mal wieder ein Buch von Thommie Bayer mit dem ich nichts anfangen kann. Schade, aber kein Grund nicht bald das nächste Buch von Herrn Bayer zu lesen. Es kann halt nicht immer passen.

Gelesen: Die elf Gehirne der Sedenspinnerraupe

Während der ersten hundert Seiten, habe ich mehrfach überlegt, dass Buch zu beenden, weil ich irgendwie überhaupt nicht mit dem Buch klarkam. Zu unstrukturiert wirkte alles, dazu kam der Erzählstil, der mich nicht ansprach. Mal aus der Ich-Perspektive geschrieben, dann wieder aus anderer Sicht. Diese ständigen Sprünge und das scheinbare Durcheinander gefielen mir einfach nicht. Ich weiß nicht, ob die zweite Hälfte des Buche dann besser geschrieben war, oder die Geschichte mir dann einfach gefiel, jedenfalls hat es sich letztlich gelohnt, das Buch nicht vorzeitig zu beenden, obwohl der zähe Anfang den Gesamteindruck schon schmälert. Ich konnte mich oft mit Tom, der Hauptfigur identifizieren, was jetzt nicht unbedingt für mich spricht, es aber dadurch irgendwie interessanter gemacht hat.

Gelesen: Der letzte Rabe

Kurzgeschichten sind nicht unbedingt so geeignet für mich, weil ich, wenn ich mehrere Hintereinander lese, sehr schnell vergesse, um was es in den vorherigen Geschichten überhaupt ging. Daher verzichte ich meist auf Kurzgeschichten. Bei “Der letzte Rabe” musste ich eine Ausnahme machen und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Bis auf wenige Erzählungen, mit denen ich nichts anfangen konnte, vermochten mich die Themen sehr zu unterhalten. Ich kann die 22 bösen Erzählungen daher nur empfehlen. Für den kleinen Lesehunger zwischendurch.

Gelesen: Unsinn Vorsorgemedizin

Ich gehöre durchaus zu den Menschen, die bei Vorsorgeuntersuchungen nicht grundsätzlich “Nein” sagen. Und auch der übermäßigen Vitamin- und Mineralienzufuhr durch diverse Präparate stehe ich recht offen gegenüber. Prof. Dr. Mühlhäuser sieht das ganze etwas kritischer, möglicherweise auch realistischer, was in dem Buch auch so beschrieben wird. Vielleicht ist es am Ende ja doch so, dass man machen kann, was man will und man doch keinen Einfluss auf irgendwas hat. Irgendwann wird man krank, dann stirbt man und gut ist. Oder man stirbt direkt, dann muss man nicht erst krank werden.
Nach der Lektüre werde ich mir die Zufuhr meiner geliebten Zusatzpräparate dennoch nicht abgewöhnen. Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, meinen Hang zu Vorsorgeuntersuchungen aufzugeben. Schon alleine, weil ich dann Zeit spare, die ich anderweitig verplempern kann. Das Buch kann ich durchaus empfehlen, weil ich es absolut interessant finde.

Gelesen: Durch die Wand

Der erste Buchtipp des Jahres ist ein wirklich interessantes und informatives Buch. Durch die Wand bietet die Möglichkeit, die Flüchtlingsproblematik mal von der anderen Seite zu betrachten und zeigt deutlich, dass nicht unbedingt alles so läuft, wie man vielleicht denkt und wie es eigentlich auch laufen sollte. Für mich ein abolut lesenswerter Einstieg ins Bücherjahr 2018.

Ältere Buchtipps gibt es hier.

Gelesen: Der klassische Adventskalender

Dieser Adventskalender der etwas anderen Art war ein Geschenk von Agnes, die immer wieder die besten Geschenkideen aus dem Hut zaubert. Ich hatte mich sehr auf die erste Geschichte gefreut und war dann etwas enttäuscht, weil die mir irgendwie nicht wirklich gefiel. Zum Glück wurde es dann besser und es kam dann durchaus auch mal Weihnachtsstimmung beim lesen auf. Manche Geschichten gefielen mir dabei natürlich mehr, andere weniger. Lediglich bei Geschichte 16 musste ich passen, weil ich kein Wort von dem Verstand, was es da zu lesen gab. Möglicherweise fehlt mir dazu einfach irgendwas. Insgesamt finde ich, ist es ein toller Adventskalender der besonderen Art. Ich freute mich an jedem Abend auf meine Adventsgeschichte und mehr kann man wirklich nicht verlangen.

Abschließend wünsche ich allen Besuchern, die sich hierher verirrt haben,
Frohe Weihnachten.
Alles andere wäre unfreundlich und einfach nicht richtig.

Gelesen: Der heilige Erwin

Weil Gott sich einen Überblick verschaffen will, wie das Leben auf der Erde so zugeht, kommt er herunter und nutzt den Köper von Erwin, um mit den Leuten in Kontakt zu treten. Es ist schnell klar, dass er sich das alles ganz anders vorgestellt hat. Der heilige Erwin ist ein Buch, welches man in einem Rutsch durchlesen kann. Es passt irgendwie zu Weihnachten und ist leichte Unterhaltung, die man sich zwischendurch gönnen kann. Harmlos und durchaus charmant ist dieses Buch ein netter Zeitvertreib.

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Gelesen: Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin

Thommie Bayer ist wohl der Autor von dem ich bisher die meisten Bücher gelesen habe. Ich mag seinen Schreibstil, die Bücher lassen sich gut lesen, und die Geschichten gefallen mir zumeist auch. “Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin” kann mich nicht so wirklich überzeugen. Zum einen weiß ich nicht, was ich davon halten soll, dass die Hauptfigur mit einer Katze spricht, zum anderen ist mir das Ende irgendwie unrund. Zu abrubt vielleicht? Zu unrealistisch? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch irgendwas nicht verstanden, das kann ja auch sein. Nichtsdestotrotz bereue ich es nicht, das Buch gelesen zu haben. Es liest sich recht zügig und unterhält durchaus. Andere Bücher von Thommie Bayer konnten mich allerdings mehr überzeugen.

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Gelesen: Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag

Da ich Frau Bauerfeind schon immer irgendwie sympathisch fand, war es nur eine Frage der Zeit, dieses Buch von ihr zu lesen. Und was soll ich sagen, ich wurde bestens unterhalten. Ich mag den Humor, die Art, wie sie schreibt und so wurde „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag“ zu einem entspannten Lesevergnügen. Für mich hat es sich gelohnt und ich kann das Buch daher nur empfehlen.

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Gelesen: Das Café am Rande der Welt

Nachdem ich schon viel davon gehört hatte und mich die Geschichte durchaus interessiert, blieb mir keine andere Wahl als das Buch zu lesen. Das Café am Rande der Welt liest sich gut und zügig und regt zum Nachdenken an, wenn man nachdenken mag. Ich denke eh viel nach, also ist es genau das richtige Buch für mich. Ich mag die Gedanken in dem Buch und die Geschichte insgesamt. Die Figuren sind mir sympathisch und ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

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