Filme Z

Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau

Zickenterror erzählt die Geschichte der drei Hohlköpfe Darren (Jason Biggs), Wayne (Steve Zahn), J.D. (Jack Black) und der Superzicke Judith (Amanda Peet). Darren ist plötzlich mit dieser Zicke zusammen und keiner weiß warum. Dann entführen die beiden anderen Pappköpfe diese Zicke, um den Doofmann Darren von ihr zu lösen. Dabei werden sie von der Zicke verarscht und vorgeführt. Schließlich stellt einer der drei fest, dass er schwul ist und verliebt sich in seinen alten Footballtrainer. Schnauzbart Wayne verliebt sich plötzlich in die Zicke, was genauso wenig nachvollziehbar ist, wie eigentlich alles, was so passiert. Und Doofmann Darren verliebt sich einfach wieder in seine Jugendliebe Sandy (Amanda Detmer). Zur absoluten Glückseligkeit singt Neil Diamond noch ein Lied für diesen Haufen durchgeknallter Schwachköpfe. Zum Schluss heiraten die drei depperten Pärchen noch und singen ein weiteres schreckliches Lied mit Neil Diamond zusammen. Dann läuft der Abspann und der niveaulose Klamauk ist endlich vorbei.

Fazit: Eine Kirschtorte ist witziger.


Zombies | Carlton Mine – Schacht der Verdammten

Karen (Lori Heuring) zieht mit ihren Töchtern Sarah (Scout Taylor-Compton) und Emma (Chloë Grace Moretz) in ein altes Haus in einem tristen Ort. In der Nähe des Hauses befindet sich eine Mine, in der vor vielen Jahren einige Kinder ums Leben kamen. Diese Kinder sind zwar tot, lassen es sich aber nicht nehmen, jede Nacht als zombieartige Wesen zurückzukehren und sich Opfer, gerne bereitgestellte Schweine, zu holen und genüsslich zu verspeisen.
Zombies, oder auch Carlton Mine, ist alles andere als eine Freude. Mit einem Unterhaltungswert, der sich nicht finden lässt und Zombiekindern, die ihre Opfer erst mit Werkzeugen zermatschen, bevor sie sie essen und einem Finale, bei dem man nur den Kopf schütteln kann, ist dieser Film eine echte Perle der gepflegten Langeweile. Als die irgendwie toten Kinder am Ende, nachdem sie quasi Rache genommen haben, Farbe in ihre Gesichter bekommen und gemeinsam in das alte Haus ziehen, welches Karen ihnen freundlicherweise überlässt, weiß man endgültig, dass dieses Werk nichts weiter als Zeitverschwendung ist.

Fazit: Ein vertrocknetes Brot auf einem Zaun ist unterhaltsamer.


Zorn der Titanen – Kampf der Titanen 2

Zehn Jahre nachdem Perseus (Sam Worthington) den Kraken besiegt hat, wird seine Hilfe erneut benötigt. Hades (Ralph Fiennes) hat Zeus (Liam Neeson) gefangen genommen und will den Titanen Kronos befreien. Sollte dies gelingen, wäre es das Ende der Menschheit. Und so macht sich Perseus auf den Weg, um eben dieses zu verhindern. An seiner Seite hat er Poseidons Sohn Agenor (Toby Kebell), der ebenfalls ein Halbgott ist.
Vielleicht hätte man aus der Geschichte wirklich etwas Gutes machen können, herausgekommen ist aber nur ein mäßig spannender und von Minute zu Minute uninteressanter werdender Film. Wichtig scheinen nur die Effekte und die Actionsequenzen. Doch weil das Gerüst drumherum nicht passt, sind selbst diese nicht mehr als fades Beiwerk. Der Humor kann durchaus als flach bezeichnet werden. Die Story insgesamt hat nicht einmal das Niveau des Humors. Agenor zum Beispiel ist von Anfang an ein einziges Ärgernis. Im Vergleich dazu ist Kampf der Titanen fast ein Meisterwerk. Und das sagt einiges über diese Fortsetzung aus.

Fazit: Bitte, bitte keinen dritten Teil.


© 02.2001 – 01.2013

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.