Filme 2

20 Minutes – The Power of Few

Mehrere Geschichten, die völlig unterschiedlich sind und am Ende doch etwas miteinander zu tun haben, können durchaus der Stoff für einen guten Film sein. Und es fängt durchaus interessant an, wird aber leider von Minute zu Minute uninteressanter. Als die beiden Polizisten Clyde (Christian Slater) und Marti (Nicky Whelan) ein Haus stürmen, wird die Geschichte endgültig zu einer Katastrophe. Überzogene Dialoge und lächerliche Wendungen vertreiben jegliches Interesse. Je länger der Film läuft, desto zäher und nerviger wird er. Christopher Walken in der Rolle des Obdachlosen Doke geht gar nicht und ist einfach nur grausam. Die Filmmusik passt leider gar nicht zu dem Film, weil sie immer wieder den Eindruck erweckt, dass es nun spannend werden könnte, was es aber nicht wird. In einem guten Film würde die Filmmusik durchaus Sinn machen. Hier leider nicht.

Fazit: Habt ihr euch schon mal in die Backe gebissen?


20 Years after

Die Menschheit ist vom Aussterben bedroht. Nach vielen Jahren ohne neue Geburten wird ein schwangeres Mädchen gefunden. Sara (Azura Skye) ist die letzte Chance für die Menschheit. Warlords, und vor allem ihre kranke Anführerin, wollen das Baby für sich und jagen Sara. Mit ein paar anderen Überlebenden, versucht diese, sich und das Baby zu retten.
Der Film ist ein echtes Meisterwerk der Belanglosigkeit. Eine Schlaftablette der Extraklasse. Wer nicht einschläft bekommt furchtbare Dialoge, uninteressante Darsteller und eine Story vorgesetzt, von der man nichts zu erwarten hat außer Übelkeit und schlechter Laune. 20 Years after hat gar nichts, was ein Film braucht.

Fazit: Ein Haufen Fäkalien, der von einem Berg rollt, ist durchaus interessanter anzuschauen.


21 Jump Street

Greg Jenko (Channing Tatum) und Morton Schmidt (Jonah Hill) sind zwei sehr durchschnittliche Polizisten, die nach einem vermasselten Einsatz an ihre alte Schule versetzt werden, um dort undercover zu arbeiten. Dort sorgen sie für viel Chaos und beim Zuschauer trotz einiger gelungener Gags für wenig Begeisterung.
Der Humor ist zwar hin und wieder witzig, doch meist ziemlich daneben und einfach nur albern. Je länger der Film läuft, desto abstruser wird er. Die Hauptdarsteller nerven und der vermutlich gewollte Eindruck einen Film der Achtziger zu sehen, macht es leider nicht besser. Eher im Gegenteil. Und so wird 21 Jump Stree von Minute zu Minute anstrengender und als gegen Ende Johnny Depp auftaucht, bereitet der Film einem plötzlich richtige Schmerzen, denn die ganze Szene mit Johnny Depp ist einfach lächerlich, nervtötend und alles andere als witzig. Dabei soll sie bestimmt witzig sein. Kinder und schlichte Gemüter können vielleicht Gefallen an dem Spektakel finden, alle andere wenden sich angewidert ab.

Fazit: Nervtötender Klamauk für Kleingeister.


© 11.2012 – 07.2014