Filme A

A bigger Splash

Paul (Matthias Schoenaerts) und Marianne (Tilda Swinton) machen Urlaub in Italien. Doch schon bald wird die Zweisamkeit durch die Ankunft von Harry (Ralph Fiennes) und seiner erwachsenen Tochter Penelope (Dakota Johnson) gestört. Harry will Marianne, mit der er einst zusammen war, für sich zurückgewinnen und Paul fühlt sich irgendwie zu Penelope hingezogen. Möglicherweise ist es auch umgekehrt. Wirklich wichtig ist es nicht, denn trotz durchaus guter Ausgangslage plätschert A bigger Splash völlig belanglos vor sich hin. Eine langweilige Szene jagt die nächste und auf Spannung wird grundsätzlich verzichtet. Erotik gibt es maximal im Ansatz und irgendwann passiert etwas, was auch keinem hilft. Harry liegt tot im Pool und Schuld daran hat Paul. Um die grausame Bedeutungslosigkeit auf die Spitze zu treiben kommt die Polizei, um den Fall aufzuklären und wirkt dabei ebenso deplatziert, wie alle anderen teilnehmenden Personen. Plötzlich nimmt die abstruse Geschichte eine völlig unerwartet Wendung. Die Polizei stoppt Paul und Marianne, der Kommissar geht auf Marianne zu und bittet sie um eine Autogramm. Dann endlich ist es soweit und eine quälend lang gezogene und vermeintlich erotische Geschichte hat ihren unsagbar dämlichen, durchaus lächerlich anmutenden, Abschluss.

Fazit: Ausgeprägte Langeweile mit einem Hauch träger Erotik.


A bittersweet life

Sun-woo (Byung-hun Lee) arbeitet für den Gangsterboss Kang (Yeong-cheol Kim), dessen Freundin Hee-soo (Min-ah Shin) er nun beobachten soll. Sollte diese dem Gangsterboss untreu sein, soll Sun-woo beide töten. Rasch stellt sich heraus, dass Hee-soo einen anderen liebt. Doch anstatt die beiden zu töten, handelt Sun-woo anders. Leider kommt das raus und Sun-woo wird geschnappt und gefoltert. Erstaunlicherweise überlebt er aber und sinnt auf Rache.
Klingt durchaus spannend, ist aber teilweise arg merkwürdig und unglaubwürdig. Mit zunehmender Dauer geht immer häufiger die Spannung verloren. Es ist auch nicht immer nachvollziehbar, was Sun-woo macht. Auf der einen Seite ist er unglaublich cool, dann ist er plötzlich irgendwie jämmerlich, wenn er plötzlich zusammengeschlagen wird. Wenige Momente später ist er wieder so stark, dass er mit nur einer heilen Hand eine Masse von Gegnern besiegt und entkommen kann, nur um sich am Ende erschießen zu lassen.

Fazit: Wahrlich kein Vergnügen.


A World Beyond

Frank Walker (George Clooney) und Casey Newton (Britt Robertson) reisen zusammen nach Tomorrowland, um die Welt zu retten. Ob dieses Tomorrowland wirklich irgendwo existiert, oder ob es nur in den Köpfen der beiden existiert, wird dabei nie wirklich klar. Auch ist es fraglich, wie man nach Tomorrowland kommt. Man kommt scheinbar auf verschiedenen Wegen dorthin, aber letztlich spielt es wohl keine Rolle. Fraglich ist auch, was alles, was so passiert, zu bedeuten hat und vor allem, was es soll und wohin es führt.
A World Beyond langweilt über 130 Minuten, steuert bis dahin auf ein Finale zu, was nicht wirklich Sinn ergibt, ist dann aber irgendwie auch nicht wirklich vorbei und lässt eine Fortsetzung durchaus im Bereich des Möglichen erscheinen. Die Frage, um was es in A World Beyond denn nun geht, kann vermutlich niemand beantworten. Doch weil es sich bei Tomorrowland um eine Disney Attraktion handelt, ist es vermutlich wenig verwunderlich, dass vieles keinen Sinn ergibt. Als Attraktion in Disneyland mag dieses Tomorrowland ja funktionieren, doch als Film funktioniert es nicht. So kommt einem die Zeit, die A World Beyond tatsächlich läuft, mindestens doppelt so lang vor. Vermutlich aber noch viel länger.

Fazit: Das passiert, wenn man den falschen Wolf füttert.


Aballay – Der Mann ohne Angst

Aballay (Pedro Cedrón) und seine Bande überfallen eine Kutsche und töten alle außer den Sohn eines Passagiers. Jahre später macht sich dieser auf, um Rache zu nehmen. Aballay ist inzwischen vom Verbrecher zum Heiligen geworden und lebt in den Bergen.
Anfangs macht der Film einen fast normalen Eindruck, doch schon nach kurzer Zeit wird es immer abstruser und vor allem langweiliger. Die Geschichte driftet mehr und mehr in Belanglosigkeiten ab. Als man denkt, jetzt kann es nicht schlimmer werden, erfährt man irgendwie, aber auch nicht wirklich, wie Abballay zum Heiligen wurde, der nie mehr von seinem Pferd steigt. Er ist quasi der Heilige auf dem Pferd. Was daran heilig ist, bleibt aber unbeantwortet. Weil Aballay nicht nur heilig, sondern auch ein Verbrecher und irgendwie verpeilt ist, klettert er am Ende vom Pferd und wird von dem Sohn, dessen Vater er getötet hat umgebracht. Bis es endlich soweit ist, wird der Zuschauer von einem Nebel der Langeweile ummantelt und ist, wenn er Glück hat, zwischenzeitlich eingeschlafen.

Fazit: Eine tote Forelle in einem Gurkenglas zu beobachten, macht definitiv mehr Spaß.


Abgedreht

Weil Jerry (Jack Black) nach einem Sabotageakt in einem Kraftwerk vorübergehend magnetisch geworden ist, löscht er in der Videothek von Mr. Flechter (Danny Glover), die vorübergehend von Mike (Mos Def) geleitet wird, alle Videos. Da die beiden leicht beschränkt sind, kommen sie auf die Idee, alle filme/filme- selbst nachzudrehen. Zusammen mit Alma (Melonie Diaz), die auch einen an der Murmel hat und fortan die weibliche Hauptrolle in allen filme/filme- spielt, und anderen Bekannten, drehen sie einen Film nach dem anderen nach. Und weil nicht nur die beiden beschränkt sind, finden die nachgedrehten filme/filme- großen Anklang und werden von allen geliebt. Doch eines Tages taucht Mrs. Lawson (Sigourney Weaver) von der Filmfirma auf und lässt alle filme/filme- vernichten. Nach einer kurzen Zeit der Trauer drehen die Wirrköpfe daraufhin einen eigenen Film und es folgt das dramatisch lächerliche Ende.
Ob die Geschichte wirklich eine gute Idee für einen Film ist, sei mal dahingestellt, doch was bei Abgedreht geboten wird, ist mehr als nur abgedreht. Es ist dumm, kaum erträglich und wird obendrein von Minute zu Minute langweiliger. Der Humor ist arg beschränkt, die Darsteller wirken ebenso. Die Lächerlichkeit des Ganzen ist kaum auszuhalten. Vielleicht kann der Film als Einschlafhilfe genutzt werden, zur Unterhaltung trägt er jedenfalls nicht bei. Sollten verdrehte Köpfe ihn eines Tages nachdrehen, kann es wenigstens nicht wirklich schlechter werden. Mehr spricht leider nicht für dieses grausige Werk.

Fazit: Ein Traum für schlichte Gemüter.


Abraham Lincoln – Vampirjäger

Als Junge musste Abraham Lincoln (Benjamin Walker) mit ansehen, wie seine Mutter (Robin McLeavy) von einem Vampir ermordet wurde. Seitdem sucht er den Vampir, um ihn zu töten. Hilfe bekommt er von Henry Sturgess (Dominic Cooper), der ihm beibringt wie man Vampire tötet. Fortan jagt Abraham Vampire und tötet sie. Und ganz nebenbei wird er sogar Präsident.
Der Film ist einfach ein einziger Witz. Ein B- oder C-Movie mit unsympathischen Darstellern und einem Abraham, der davon der Unsympathischste ist. Doch das ist nicht alles, was an dem Film negativ auffällt. Besonders die übertriebenen Actionszenen sind unerträglich. Lächerlich unnatürlich und höchstens unfreiwillig komisch statt gelungen und mitreißend. Während der fast zwei Stunden verzichtet der Film fast völlig auf Spannung und dürfte nur Menschen gefallen, deren Gehirn vor längerer Zeit verloren ging oder die während des Films unter Drogen stehen. Für alle anderen ist der Film eine einzige Zumutung.

Fazit: Einfach nur lächerlich.


Act of Valor

Die CIA-Agentin Lisa Morales (Roselyn Sanchez) wird vom Drogenbaron Christo (Alex Veadov) entführt und in sein Dschungel-Versteck verschleppt. Die Navy-Seals haben nun die Aufgabe Lisa zu befreien. Nachdem das geschafft ist, stellen sie fest, dass Christo Kontakte zum phillipinischen Terroristen Abu Shabal (Jason Cottle) hat und Selbstmordattentate plant. Und so haben die Navy Seals einen weiteren Auftrag. Sie müssen verhindern, dass die Selbstmordattentäter den Plan durchführen.
Durchaus eine Geschichte für einen unterhaltsamen Film. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen bietet der Film flache Dialoge, mäßige Darsteller und schlechte Laune. Der Streifen ist mit seinen hundert Minuten etwa achtzig Minuten zu lang geraten und zieht sich wie ein Kaugummi. Spaß kommt nur einmal auf, nämlich ganz am Ende als der Abspann läuft.

Fazit: Da badet man besser in einer Pfütze auf dem Hinterhof.


Alexandre Ajas Maniac

Auf den ersten Blick wirkt Frank (Elijah Wood) schüchtern und unsicher, was er sicher auch ist, aber Frank ist auch ein perverser Mörder, der seine Opfer auf bestialische Weise umbringt. Er skalpiert seine Opfer und nimmt die Haare mit, um sie seinen Schaufensterpuppen aufzusetzen. Mit diesen Schaufensterpuppen lebt er zusammen als wäre das völlig normal.
Der Film wird fast ausschließlich aus der Sicht von Frank gefilmt. Man sieht, was er sieht, ihn zum Glück nur selten. Dieser gewöhnungsbedürftige Stil macht es nicht leicht, den Film gerne zu sehen. Frank und seine kranken Fantasien, seine Selbstgespräche und sein Handeln, machen den Filmspaß dann endgültig kaputt. Sicherlich ist der Film anders, aber deshalb nicht automatisch gut. Vielmehr ist er eher bedeutungslos und unspannend als interessant. Und je länger er läuft, desto nerviger wird er. Das Finale ist dann leider ein total krankes Ärgernis und macht, wer hätte das gedacht, auch keinen Spaß. Und so kann lediglich die Filmmusik unterhalten. Alles andere kann man irgendwie vergessen.

Fazit: Eine kranke Mischung, die ähnlich unterhaltsam ist, wie ein zu Boden gefallener Porzellankrug.


Alien vs. Hunter

Auf der Erde landen zwei Ufos. In dem einen befindet sich ein Alien, in dem anderen ein Alienjäger. Dummerweise befinden sich dort, wo die Ufos landen, auch ein paar Menschen und so scheint irgendwie jeder jeden zu jagen und keiner weiß warum.
Die Menschen sind so strunzdämlich, dass es sehr bedauerlich ist, dass am Ende nicht alle sterben. So irren die Menschen und die Aliens, die einfach nur lächerlich aussehen, irgendwie unmotiviert durch die Gegend und schießen meist aus kürzester Entfernung aneinander vorbei. Es ist anzunehmen, dass die Dialoge auch im Original schlimm sind, was dank der gruseligen Synchronisation dabei herausgekommen ist, ist mit Sicherheit schlimmer. Alles macht den Eindruck als wären ein paar Hobbyfilme/filme-r einen Nachmittag losgezogen und hätten dann, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, drauflos gedreht. Selbst wenn Alien vs. Hunter eine Parodie oder ein grundsätzlicher Scherz sein soll, kann man es nicht ertragen oder gar gut heißen. Alles Dargebotene ist von der ersten Sekunde an einfach nur Grütze. Passend dazu ist selbstverständlich auch der Schluss: Nachdem die Menschen das Alien erschossen haben, macht sich der Alienjäger unsichtbar und sofort wissen alle, dass es nun vorbei ist und keine Gefahr mehr besteht. Da freuen sich die Überlebenden spontan und werden fast zu Romantikern. Stellvertretend für die vielen gelungenen Dialoge und als Abschluss dieser Kritik: “Wir haben geschossen und geschrien. Hat alles nichts gebracht.” Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fazit: Fazit: Nichts weiter als gequirlte Scheiße.


Anatomie 2

Die Geschichte spielt in einem Berliner Großklinikum, in dem eine Antihipokraten-Bewegung ein Forschungsprojekt durchführt – die Entwicklung künstlicher Muskelstränge. Um der lästigen Überwachung durch medizinische Kontrollgremien zu entgehen, führt diese Gruppe gefährliche Selbstversuche durch. Jo (Barnaby Metschurat), der neu in diesem Klinikum ist, interessiert sich sehr für dieses Projekt und wird auch einfach so in der Gruppe aufgenommen. Dass der (verrückte) Professor (Herbert Knaup) auch über Leichen geht, bemerkt der naive und scheinbar leicht zurückgebliebene Jo erst, als es fast zu spät ist. Das macht den Film aber auch nicht unterhaltsamer und die von Beginn an nicht vorhandene Spannung bleibt auch in den restlichen, quälenden Minuten verschwunden.
Die Story ist nicht wirklich schlecht, was daraus gemacht wurde schon. Je länger der Film läuft, desto mehr fühlt man sich belästigt. Der ganze Film wirkt wie eine billige TV-Produktion, die mal eben so nebenbei produziert wurde. Besonders erwähnenswert ist die überzeugend unterdurchschnittliche Leistung von Herbert Knaup als Professor Müller-LaRousse.

Fazit: Ein wirklich blöder Film.


Anchorman – Die Legende kehrt zurück

Ron Burgundy (Will Ferrell) und seine Frau Veronica Corningstone (Christina Applegate) arbeiten gemeinsam als Moderatoren Duo. Als ihr Chef Mack Tannen (Harrison Ford) eines Tages Veronica befördert und Ron entlässt, ändert sich alles. Ron dreht etwas am Rad und hat Glück, dass er irgendwann doch wieder einen Job als Moderator einer News-Sendung angeboten bekommt. Damit dieses Mal alles gut geht, macht er sich auf die Suche nach seinen alten Kollegen (Paul Rudd, Steve Carell, David Koechner) um gemeinsam mit ihnen zu arbeiten. Was dann folgt ist ein Feuerwerk an unlustigen Witzen gepaart mit einer viel zu großen Prise Unsinn, was zusammen einfach unerträglich ist. Jeder Witz schafft maximal Schwachkopfniveau. Die Story ist dank der ganzen Dumpfbacken völlig unerträglich und alles verursacht dem Zuschauer wirklich üble Schmerzen. Zwischendurch fragt man sie des Öfteren, ob die einen verarschen wollen oder ob der Film eine ernst gemeinte Komödie ist. Was der Film definitiv ist, eine unfassbare Frechheit ohne Sinn und Verstand.

Fazit: Ein Meisterwerk des schlechten Geschmacks.


And Soon the Darkness

Die Amerikanerinnen Stephanie (Amber Heard) und Ellie (Odette Yustman) fahren mit ihren Rädern durch Argentinien. Irgendwann streiten sich die beiden, trennen sich und Ellie wird entführt. Stephanie macht sich mit Hilfe von Michael (Karl Urban), der nach seiner ebenfalls verschwundenen Freundin sucht, auf die Suche. Quasi eine Doppelsuche. Leider stellen sich die beiden dabei äußerst dämlich an. So ist es am Ende wenig verwunderlich, dass es Tote gibt.
Eine Geschichte, die es so oder ähnlich schon häufiger gab, wird hier dermaßen unspektakulär und unspannend vorgetragen, dass einem nicht nur die Füße einschlafen. Immer, wenn mal kurz Spannung aufzukommen droht, wird diese durch das nicht wirklich nachvollziehbare Verhalten der Akteure ins Gegenteil verkehrt. So hat man nur selten Freude an diesem unnötigen Filmchen. Wenn es etwas gibt, was das Ganze etwas aufwertet, dann nur das Aussehen der beiden Hauptdarstellerinnen. Aber ob das wirklich ausreicht, darf mehr als bezweifelt werden.

Fazit: Da schlurft man besser 90 Minuten in Filzpantoffeln durch den unbeleuchteten Hausflur.


Angriff der Killerbienen

Afrikanische Killerbienen haben es sich im kalifornischen Provinzstädtchen Blossom Meadow niedergelassen. Die Bienen sind aggressiv und greifen die Einwohner der Stadt an. Familie Ingram flieht vor den Bienen in ihr Haus und wird dort von den Killerbienen angegriffen. Und so beginnt ein Kampf um Leben und Tod.
Der Film ist alles andere als ein Meisterwerk. Mäßige Schauspieler und Aufnahmen von umherfliegenden Bienen reichen einfach nicht aus, um zu überzeugen. Dass die Darsteller, sobald sie irgendwohin rennen wollen, erst mal stehen bleiben und mit den Armen rumfuchteln, ist einfach nicht nachvollziehbar. Das Gegenteil ist der Fall. Die sich regelmäßig wiederholenden Rumfuchtelaktionen lassen den Film einfach nur lächerlich erscheinen. Zumindest weiß nach dem Film jeder, was er nicht machen muss, wenn er von Killerbienen angegriffen wird. Wie blöde mit den Armen rumfuchteln. So hat der Film möglicherweise sogar einen gewissen Lerneffekt.

Fazit: Ein schlichter Film, den man getrost vergessen kann.


Anleitung zum Unglücklichsein

Tiffany (Johanna Wokalek) hat nicht nur ein Feinkostgeschäft, sie redet auch immer wieder mit ihrer toten Mutter (Iris Berben). Eine Angewohnheit, die sie selbst beim Versuch, mit dem durchaus merkwürdigen und keinesfalls erotischen Frank (Benjamin Sadler), Sex zu haben, nicht ablegt. So kommt natürlich keine Erotik auf. Gerne denkt sie an ihre Kindheit zurück und träumt von der großen Liebe. Ihr alter Klavierlehrer Hans (Richy Müller) zieht gegenüber des Ladens ein und springt später ins Wasser. Paul, ihr Vermieter, taucht immer wieder auf, sie versöhnt sich mit ihrem Vater und manchmal sieht man sie nackt von hinten, was dem Film sichtlich gut tut, auch wenn es nur sehr kurze Augenblicke sind. Dann gibt es noch einen Hund und einen Vogel, die den Film aber auch nicht retten können. Frank stirbt irgendwann, alte Männer singen ein Lied und Tiffany verliebt sich in den Fotografen Thomas (Itay Tiran).
Tiffany ist leider eine echte Nervensäge, gelegentlich sogar eine Kackbratze. Garniert wird der Filmsalat mit einem Sprecher, den man nicht sieht und der auch nichts dazu beiträgt, dass irgendwas besser wird. Spaß macht die Anleitung zum Unglücklichsein nicht, aber das würde auch nicht zum Titel passen und ist möglicherweise so gewollt.

Fazit: Ein Film, der beim Unglücklichsein helfen kann.


Atemlos – Gefährliche Wahrheit

Atemlos – Gefährliche Wahrheit ist ein Teenie-, Agenten-, Actionfilm, der die Geschichte von Nathan Harper (Taylor Lautner), der feststellen muss, dass seine Eltern gar nicht seine Eltern sind, erzählt. Außerdem, und das ist fast noch verwirrender, wird er plötzlich von Killern gejagt. Zusammen mit Karen (Lily Collins) flieht er auf der Suche nach der Wahrheit. Und es stellt sich die Frage, wem kann er vertrauen und wem nicht.
Wirklich überzeugen kann Atemlos – Gefährliche Wahrheit trotz einiger bekannter Darsteller, unter anderem Sigourney Weaver, Alfred Molina, Jason Isaacs, Mario Bello, leider nicht. Was anfängt, wie eine seichte Teeniekomödie wird zwar irgendwann zu einer Art Actionfilm, doch ohne dabei wirklich spannend zu werden. Nicht, dass gar keine Spannung aufkommt, doch aus unerklärlichen Gründen wird diese immer wieder rasch ruiniert. Außerdem wirkt der Hauptdarsteller (Taylor Lautner) das eine oder andere Mal irgendwie deplatziert. Letztlich ist Atemlos – Gefährliche Wahrheit ein völlig beliebiger Streifen, den man schnell vergessen wird. Und das ist auch gut so.

Fazit: Eine Fahrt mit dem Kettenkarussell ist die bessere Alternative.


Attack of the Nazi Herbals

Russell (Steve Worsley) findet am Strand eine Kiste mit merkwürdigen Kräutern. Diese verkauft er zusammen mit seinem Kumpel Jackson (Calum Booth) als Tee. Doch diese Kräuter haben eine besondere Wirkung. Sie sind nämlich ein Experiment der Nazis und alle, die davon getrunken haben, werden nach dem Verzehr zu völlig bescheuerten, mordenden Bestien. Wobei an dieser Stelle angemerkt werden muss, dass sie schon vorher alle ziemlich bescheuert waren.
Der Film ist ein Feuerwerk des schlechten Geschmacks. Unfassbar blöde Dialoge, sehr mäßige Schauspielerdarbietungen und eine Synchronisation, die einem Tränen in die Augen treibt. Der flache Humor kann maximal Menschen ansprechen, deren Gehirn größtenteils abgestorben ist. Oder Menschen denen man das Gehirn bereits entnommen hat. Auf Spannung verzichtet die Geschichte komplett. Sattdessen ist der Film eine einzige Belästigung. Zum Wohle der Menschheit sollte man solche filme/filme- direkt nach Entstehung vernichten.

Fazit: Kein Witz, kein Charme, einfach arm.


Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung

Austin (Mike Myers) reist zurück in die 60er Jahre, um sein gestohlenes Mojo (das Zeug macht ihn unwiderstehlich für Frauen) zurückzuerlangen. Nebenbei muss er noch Dr. Evil (Mike Myers) davon abhalten, die Weltherrschaft zu erlangen. Der Rest ist ebenso banal wie uninteressant.
Von Anfang an ist dieser Film eine Aneinanderreihung von sinnlosen und überdrehten Gags(oder wie auch immer man das nennen mag). Zu lachen gibt es wenig bis gar nichts, es sei denn, man steht auf hohle Unterhaltung, einen Grimassen schneidenden Hauptdarsteller, platte Sprüche und anderen sinnlosen Klamauk. Ansonsten ist Austin Powers wahrlich nur unerträglich und dumm. Es gibt nicht einen einzigen Grund, warum man sich dieses Werk ansehen sollte.

Fazit: Zwei Stunden gefesselt in einer Schublade eingesperrt sein macht sicher mehr Spaß.


Avenging Angelo

Jahrelang beschützt Frankie (Sylvester Stallone) Jennifer (Medeleine Stowe), die Tochter des mächtigen Paten Angelo (Anthony Quinn), ohne dass Jennifer von ihrer wahren Identität die geringste Ahnung hat. Erst als Angelo getötet wird erfährt sie von Frankie, dass er ihr Vater war. Und weil dieser Film wirklich permanent vorhersehbar ist, beschließt Jennifer nun den Tod ihres Vaters zu rächen. Nebenbei entwickelt sich dann auch noch eine Art Romanze zwischen Frankie und Jennifer. Das es zwischendurch noch ein paar Killer auf Jennifer abgesehen haben, die von Frankie dann irgendwie beseitigt werden, kann den durch und durch langweiligen Film auch nicht mehr retten. Der Film wirkt permanent wie eine billige TV-Produktion. Die Witze dieser Mafia-Komödie sind bis auf ganz wenige Ausnahmen absolut nicht witzig und größtenteils sogar unerträglich. Madeleine Stowe nervt permanent und was Sylvester Stallone abliefert ist auch ziemlich bescheiden.

Fazit: 90 Minuten unter einem geparkten PKW liegen ist unterhaltsamer.


© 02.2001 – 05.2017

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