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Fast verheiratet
Fifty Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe
Final Destination 3
Flesh Eating Mothers
Flesh for the beast
Fluch der Karibik 2
Flyboys
Footsoldiers of Berlin – Ihr Wort ist Gesetz
Free Fire
Freerunner
French Connection
Friedhof der Zombies
Furchtbar fröhliche Weihnachten
Fürst der Dämonen


Fast verheiratet

Nach ihrer Verlobung wollen Violet (Emily Blunt) und Tom (Jason Segel) recht bald heiraten. Doch leider kommt ihnen immer etwas dazwischen. Jahre vergehen, die beiden leben so vor sich hin und trennen sich sogar irgendwann, bevor sie wieder zueinander finden.
Die Geschichte ist wenig originell, bietet aber durchaus einige Möglichkeiten, um zu gefallen. Dummerweise werden diese Möglichkeiten nicht genutzt. Und so bleibt Fast verheiratet durchgehend flach und belanglos. Dank einer Laufzeit von gut 120 Minuten, zieht sich alles mehr als es nötig gewesen wäre. Die Witze zünden selten bis gar nicht, die Belanglosigkeit der Dialoge schafft gähnende Langeweile. Eine Laufzeit von maximal 90 Minuten und ein paar mehr gelungene Witze, würden Fast verheiratet mit Sicherheit aufwerten, so aber kann höchstens Emily Blunt gelegentlich gefallen. Rein optisch, versteht sich. Jason Segel wirkt irgendwie unbeholfen und fehlbesetzt. Kann aber durchaus am Drehbuch liegen. So plätschert Fast verheiratet vor sich hin, wird zwischendurch banal albern, ist stets vorhersehbar und gehört zweifelsfrei zu den Dingen, die man schnell vergisst und kein zweites Mal sehen mag.

Fazit: Unterhaltend wie ein vertrockneter Regenwurm.


Fifty Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe

Fifty Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe erzählt die Fortsetzung der bizarren Liebesgeschichte zwischen Anastasia Steele (Dakota Johnson) und Christian Grey (Jamie Dornan). Was das alles soll und wieso es so langweilig sein muss, lässt sich nicht wirklich sagen. Es muss etwas mit Liebe zu tun haben, hilft dem Feuerwerk der Langeweile aber nicht aus seiner Belanglosigkeit. Natürlich wird auch mal gebumst, weil die beiden nun einmal eine spezielle Sexualität verbindet, aber das ist letztlich auch irgendwie fad und wenig prickelnd. Egal, wie oft Christian ihr den Arsch versohlt oder sie von hinten nimmt, irgendwie springt der Funke einfach nicht über. Auch die Geschichte drum herum ist mehr als einschläfernd. Und das der superreiche Christian alles besitzen will und kauft, ist auch wenig unterhaltsam. Der durchaus attraktive Typ wirkt dennoch irgendwie unglaubwürdig und man wird das Gefühl nicht los irgendeinen beliebigen TV-Film zu sehen, der nebenbei abgedreht wurde, weil man noch etwas Zeit hatte. So wird gute zwei Stunden eine belanglose Geschichte vorgetragen, die einfach nur dröge und überflüssig ist.

Fazit: Da fährt man besser eine Woche Kettenkarussell.


Final Destination 3

Bevor Wendy (Mary Elizabeth Winstead) und ihre Klassenkameraden in die Achterbahn steigen, hat Wendy eine Vision von einem Unfall bei dem sie und ihre Freunde sterben. Zusammen mit einigen anderen verlässt sie die Achterbahn, welche später tatsächlich verunglückt. Doch das Glück derer, die ausgestiegen sind, währt nicht lange, da diese nach und nach auf merkwürdige Weise ums Leben kommen. Weil hinter den Todesfällen ein Plan zu stecken scheint, müssen die letzten, die noch nicht ums Leben gekommen sind, versuchen, diesen Plan zu durchbrechen. Doch so einfach ist das nicht.
Auch wenn man weiß, was einen erwartet, wird man enttäuscht sein. Denn die Todesarten sind zwar blutig, mitunter auch nicht unoriginell, aber die Schauspieler und ihre hölzernen Darbietungen nehmen einem schnell den Spaß. Die Dialoge tun ihr übriges. Völlig unspannend geschehen die Dinge, die geschehen müssen und so wird die Gruppe immer weiter dezimiert. Der Tod unter der Sonnenbank, der gleich zwei Frauen ereilt, ist schon recht flach und auch andere Todesmomente wirken mitunter schlecht konstruiert und unmotiviert. Lieblos hingeklatscht wirkt es manchmal und Freude kommt einfach zu selten auf. Der Logikfehler zu Beginn spielt da dann auch keine große Rolle. Und so vergehen belanglose Minuten bevor der Spuk endlich vorbei ist.

Fazit: Da läuft man besser 90 Minuten hinter einem Mähdrescher her.


Flesh Eating Mothers

In einer kleinen Stadt werden die Mütter plötzlich zu hungrigen Kannibalinnen, die gerne ihren Nachwuchs oder ihre Partner verspeisen. Die Mütter benehmen sich nicht nur unangemessen, sie sehen auch nach einer Weile sehr eigenartig aus. Verformte, redende Zombieweiber, die, um ihren Hunger zu stillen, Mülltonnen durchwühlen, wenn kein Menschenfleisch zur Hand ist. Der nicht gefressene Nachwuchs geht mit der Situation recht entspannt um. Sie wollen mit ihren Müttern reden, damit diese aufhören andere anzuknabbern. Auch die Tatsache, dass ihre Geschwister gegessen wurden, beunruhigt sie nicht zu sehr. Ein Sohn kommentiert das so: “Meine Mutter hat meinen Bruder gegessen. Sie hat sowas vorher noch nie gemacht.” Na, dann ist ja alles gut. Und so stümpern die Laiendarsteller munter weiter durch die Gegend bis plötzlich ein Gegenmittel gefunden ist, welches den Müttern nur noch injiziert werden muss, um sie von ihrem Kannibalismus zu heilen. Bis es so weit ist, latschen die Zombiemütter weiter durch die Stadt, führen tiefsinnige Hausfrauengespräche, verfolgen einen Polizisten, sehen lächerlich aus und verwandeln sich irgendwann zurück in das, was sie schon immer waren. Langweilige Hausfrauen, die keinen interessieren.

Fazit: Jede Kaffeefahrt ist unterhaltsamer.


Flesh for the beast

Eine Gruppe Parapsychologen soll in einem alten Haus Dämonen aufspüren. Dazu laufen sie getrennt durch das Haus und werden schnell fündig. Jeder landet irgendwann in einem Raum, der zunächst leer ist. Einen Augenblick später befindet sich eine paarungswillige Frau in dem Zimmer. Die Parapsychologen kommen natürlich nicht auf die Idee, dass etwas nicht stimmen könnte und lassen sich von den Frauen verführen. Die meisten Männer müssen nicht einmal ihre Hosen ausziehen oder wenigstens öffnen, um Sex zu haben. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Männer sich nach dem Paarungsritual von der Frau, die nun plötzlich ein Dämon mit billiger Plastikmaske ist, töten lassen. Das Finale ist passend dazu dermaßen schlecht, dass man als tapferer Zuschauer, der es bis dahin ausgehalten hat, nur noch weinen möchte.

Fazit: Unterhaltsam wie ein altes Stück Brot.


Fluch der Karibik 2

Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) ist zurück. In der nur schwer erträglichen Fortsetzung nervt er erneut mit seiner tuntigen Art und seiner behinderten Kostümierung. Zu ihm gesellen sich weitere unerträgliche Typen und ein Riesenkrake, der gerne Schiffe kaputt macht. Die Geschichte ist ein einziges Durcheinander in dem ein platter Gag den nächsten jagt. Witzig oder gar spannend ist Fluch der Karibik 2 zu keinem Zeitpunkt. Kindergartenhumor der Extraklasse. Schon nach knapp zwanzig Minuten hat man das Gefühl, der Unsinn endet nie. Tatsächlich geht der Piratenklamauk gut 140 Minuten, die einem aber viel länger vorkommen. Es ist unglaublich, dass dieser Unfug ein so großer Erfolg war, denn es gibt rein gar nichts, woran man sich hinterher noch erinnern möchte. Maximal an den Moment als es endlich vorbei war.

Fazit: Grausiges Piratenspektakel.


Flyboys

Flyboys beruht angeblich auf wahren Begebenheiten. Es geht um die französische Luftwaffe und um die Helden in den fliegenden Doppeldeckern. Ein bisschen Top Gun, ein wenig Pearl Harbor und fertig ist ein vollkommen belangloser und unglaubwürdiger Mix, der absolut keinen Spaß macht und nicht unterhalten kann. Die Dialoge und die unnötige Liebesgeschichte machen Flyboys zu einem vollkommen überflüssigen und langweiligen Werk von dem man besser die Finger lassen und sattdessen einen schönen Spaziergang machen sollte.

Fazit: Alte Reifen beobachten ist ähnlich aufregend.


Footsoldiers of Berlin – Ihr Wort ist Gesetz

Micky Mannock (Frank Harper) und Ray Collishaw (Craig Fairbrass) verlieren die Ware eines großen Drogendeals. Die Russen, mit denen sie das Geschäft gemacht haben, wollen nun ihr Geld zurück und die beiden stecken in der Klemme. Während der Gangster Trenchard (Charles Dance) versucht zwischen den Parteien zu vermitteln, lassen die beiden sich einen guten Plan einfallen, um heil aus der Nummer zu kommen. Dummerweise befindet sich allerdings ein Spitzel in deren Reihen, der ihnen den Plan durchkreuzen könnte.
Eigentlich handelt es sich um eine spannende Geschichte mit guten Schauspielern. Dummerweise ist die Inszenierung aber hochgradig langweilig, geradezu einschläfernd ausgefallen. So etwas wie echte Spannung vermisst man und die Stimme von Micky, welche die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, redet zu viel und zu einschläfernd, um wirklich zu gefallen. Es ist oft so als würde jemand versuchen einen in den Schlaf zu reden. Wenn man tatsächlich einschläft, hat man nichts verpasst, denn es wird und wird nicht besser und bleibt eine träge Angelegenheit deren Ende auch nichts mehr rausreißt.

Fazit: Ähnlich inspirierend wie neunzig Minuten den Klängen einer Toilettenspülung zuzuhhören.


Free Fire

In einer Lagerhalle kommt es zu einem Waffendeal. Zwei Gruppen, die sich nicht wirklich ausstehen können treffen sich, um diesen Deal abzuwickeln. Die Stimmung wird immer schlechter und plötzlich fallen Schüsse. Die Ganoven verstecken sich, schießen aufeinander, beschimpfen sich und gönnen sich gegelegentlich Pausen, um sich besonders merkwürdig zu verhalten. Der Humor ist leider oftmals mehr als fade und nervt durchaus. Mit zunehmender Dauer wird diese Lagerhallenschießerei immer öder und macht selbstverständlich keinen Spaß. Vermutlich soll wohl alles echt cool rüberkommen, ist aber oftmals nur eine zähe Masse aus Dialogen und Schießereien, die einfach nicht gefallen kann. Dass unter den Darsteller unter anderem Cilian Murphy, Sam Riley und Brie Larsen sind, hat leider keinen positiven Effekt. Und so ballern sich die Knallköpfe bis zum bitteren Ende die Kugeln um die Ohren, um dann tot, oder zumindest arg lädiert, in der großen Lagerhalle zu liegen. Schön geht anders.

Fazit: Zu beschränkt, um gefallen zu können.


Freerunner

Ryan (Sean Faris) nimmt regelmäßig an Freerunner Rennen teil. Während seines letzten Rennens werden er und die anderen Teilnehmer gekidnappt und wachen mit einer Bombe um den Hals wieder auf. So werden sie gezwungen an ihrem letzten Rennen, welches nur einer von ihnen überleben wird, teilzunehmen. Reiche Männer wetten auf ihr Leben und spätestens jetzt driftet Freerunner ins Lächerliche ab, denn die reichen Männer sind live zugeschaltet und geben ständig saublöde Kommentare zu dem Geschehen ab.
Danny Dyer als der böse Mr. Frank ist einfach nur gruselig. So eine schlechte Leistung hätte ihm vermutlich niemand zugetraut. Die Millionäre sind nur peinlich, die ganze Videoübertragung ein einziger Witz. Die Story vorhersehbar, die rennenden Protagonisten durchweg dumm. Lediglich der Anblick von Ryans Freundin Chelsea (Rebecca Da Costa) kann gefallen. Für einen ganzen Film jedoch ist das einfach zu wenig. Und so sollte man einfach auf Freerunner verzichten.

Fazit: Ein umkippender Schreibtisch sorgt für bessere Unterhaltung.


French Connection

Die Cops „Popeye“ Doyle (Gene Hackman) und „Cloudy“ Russo (Roy Scheider) machen Jagd auf Drogendealer. Was in dem Fall bedeutet, dass die beiden ständig irgendwen beobachten und verfolgen. Und so sieht man minutenlange Beschattungen ohne jegliche Spannung, es gibt Dialoge, die alles andere als unterhaltsam sind, und man wartet und wartet, dass endlich irgendwas losgeht. Und als es dann tatsächlich losgeht, macht es auch keinen Spaß.
Darf man einen Film, der 5 Oscars erhielt (u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller) eigentlich so negativ beschreiben? Man muss! Denn was einem hier vorgesetzt wird, ist an Langeweile kaum zu überbieten. Nur schwer vorstellbar, dass French Connection im Jahr 1972 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, denn weder Story noch Darsteller vermögen zu unterhalten. Vielmehr stellt sich mehrfach die Frage, was die da eigentlich machen. Das Finale, mit dem man vermutlich gar nicht mehr rechnet, ist auch alles andere als famos. So bietet French Connection 104 Minuten dröge Unterhaltung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Fazit: Oscar-prämierte Einschlafhilfe für Leute mit Einschlafproblemen.


Friedhof der Zombies / Friedhof des Satans

Drei Männer wollen ihren Freundinnen imponieren, stehlen eine Leiche, fahren mit dieser zum Friedhof, lesen aus einem alten Buch vor und erwecken dadurch die frisch geklaute Leiche des Mörders Devlon (José Gómez Parcero) zum Leben. Auf dem Friedhof befinden sich zudem fünf ständig schreiende, doofe Kinder, die von den aus den Gräbern steigenden Leichen gejagt werden. Leider sind die Zombies zu blöd, um die Kinder zu töten und so muss man diese bis zum Schluss, der eine Erlösung ist, ertragen. Die Schauspieler und die Synchronisation sind definitiv das gruseligste an diesem durch und durch schlechten Film.

Fazit: Billiger Schund mit nettem Titel.


Furchtbar fröhliche Weihnachten

Boyd Mitchler (Joel McHale) und seine Ehefrau Luann (Lauren Graham) fahren gemeinsam mit ihren Kindern zu Boyds Eltern, um dort Weihnachten zu verbringen. Boyds Vater Mitch (Robin Williams) ist nicht gerade ein einfacher Mensch, der gerne trinkt und kaum zu ertragen ist. Boyds Bruder Nelson (Clark Duke) ist ebenfalls ein Sonderling und der Rest der Familie besteht ebenfalls aus eher unsympathischen Menschen. Zu allem Überfluss vergisst Boyd das Geschenk für seinen Sohn und macht sich zusammen mit Vater und Bruder auf die Reise das Geschenk zu holen.
Was wie ein gewöhnlicher Weihnachtsfilm mit einfacher Story klingt, entpuppt sich schon bald als nur schwer zu ertragene Kost, da kaum einer der Protagonisten Sympathien wecken kann und der Humor doch arg unbrauchbar ist. Da wird auch mal ein Weihnachtsmann überfahren, der aber, kurz bevor er mit einer Kettensäge verkleinert wird, völlig unversehrt aufwacht und am Ende gar das ganze Weihnachtsfest rettet. Bis es soweit ist gibt es natürlich einige Familienprobleme zu lösen, es fließen Tränen, es wird gesoffen und gelacht. Doch am Ende ist alles gar nicht so schlimm, wie es hätte sein können. Das wirklich Schöne an dem vorhersehbaren guten Ende ist die Tatsache, dass die furchtbare Geschichte vorbei ist, die Quälerei ein Ende findet und alle sich lieb haben. Nein, letzteres ist Quatsch, dass sich alle lieb haben interessiert vermutlich niemanden.

Fazit: Furchtbar durch und durch.


Fürst der Dämonen

Der Kartograph Dzhonatan Grin (Jason Flemyng) landet in den Karpaten und trifft dort auf merkwürdige Menschen. Er stellt fest, dass sich düstere Dinge abspielen und befindet sich schon bald in seinem ganz persönlichen, gruseligen Alptraum.
Eine durchaus spannende Geschichte, wird hier teilweise sehr lächerlich vorgetragen. Garniert mit einer Portion eigenwilligem Humor und einem fliegenden Sarg, verlangt der Fürst der Dämonen schon viel Geduld und Verständnis. Wer als Zuschauer da nicht sehr rücksichtsvoll ist, dem wird einiges von dem, was geboten wird, ziemlich auf die Nerven gehen. Da hilft dann auch die eigentlich recht ansprechende Optik nicht mehr weiter. Der Nervfaktor ist mitunter recht hoch und der dämliche Humor zu dämlich. Dazu macht sich gelegentlich auch noch eine gepflegte Langeweile breit. Daher macht der Fürst der Dämonen als Gesamtkunstwerk mit einer Länge von knapp über zwei Stunden einfach keinen Spaß.

Fazit: Ähnlich unterhaltsam wie ein Topf Erbsensuppe.


© 02.2001 – 01.2018

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