Filme H

Hail, Caesar!

Das Filmgeschäft ist voller Überraschungen und so ist der Schauspieler Baird Whitlock (George Clooney) durchaus überrascht, als er feststellt, dass er entführt wurde. Als Eddie Mannix (Josh Brolin) von der Entführung erfährt, setzt er alles daran, seinen Star wiederzubekommen. Der einigermaßen untalentierte Schauspieler Hobie Doyle (Alden Ehrenreich) hat plötzlich eine Filmrolle, bei der er sprechen muss und wird am Ende derjenige sein, der Baird findet und zurückbringt. Vorher treibt er mit seiner Unfähigkeit aber noch den Regisseur Laurence Laurentz (Ralph Fiennes) fast in den Wahnsinn. Und die kommunistischen Entführer von Baird sind auch nicht ganz richtig im Kopf. Bevor er fast mit dem Lösegeld verschwindet, tanzt Burt (Channing Tatum) noch fürs Publikum und die schwangere DeeAnna Moran (Scarlett Johansson) bekommt einen Mann geschenkt.
Das klingt alles durchaus amüsant, ist es aber nicht. Vielmehr entpuppt sich diese Satire als echter Langweiler. Spannungsarm und ohne jegliche Höhepunkte, lässt „Hail, Caesar!“ jeglichen Humor vermissen. Vielleicht ist er aber auch nur zu subtil und wird deshalb leicht übersehen. Trotz einer großen Auswahl guter und bekannter Schauspieler sucht man während der über hundert Minuten immer wieder nach dem Moment, wann es endlich losgeht und gut wird. Dieser Moment ist möglicherweise aber nie da. Und so bleibt dieses zähe Stück Filmgeschichte vermutlich nur wenigen in guter Erinnerung. Das Bedürfnis, sich dieses filmische Werk mehrfach anzutun, dürfte äußerst gering sein.

Fazit: Da bewundert man besser eine Schildkröte beim Treppensteigen.


Halloween 2

Eine weitere Neuverfilmung, die die Welt nicht braucht. Schon nach zwei Minuten lässt Halloween 2 erkennen, dass es keinen Grund gibt weiter zuzuschauen. Der nicht zu tötende Michael Myers (Tyler Mane) metzelt sich in dieser spannungsarmen und durch und durch nervenden Fortsetzung durch Haddonfield. Laurie Strode (Scout Taylor-Compton), die beim ersten Mal das Massaker überlebt hat, wird auch diesmal wieder zur Gejagten. Und wer sie ein paar Minuten ertragen muss, kann verstehen, dass Michael sie umbringen will. In ihren Träumen wird Laurie immer wieder von Michael heimgesucht und getötet. Leider stellt der Zuschauer immer wieder fest, dass es nur ein Traum war und Laurie doch nicht tot ist. Natürlich sind auch diese Traumsequenzen kaum zu ertragen und passen somit perfekt zum Rest.
Wieder einmal schuf Rob Zombie einen unfassbar dummen und überflüssigen Film. Der Mann hat echt Talent für ganz furchtbare Momente.

Fazit: Genau so nervig, wie ein permanent schreiendes Baby.


Hangover 3

Schon direkt zu Beginn vergeht einem der Spaß. Leslie Chow (Ken Jeong) bricht aus einem Gefängnis aus. Im Gefängnis herrscht Chaos und in der Zelle von Chow fühlt man sich ein wenig an Flucht von Alcatraz erinnert. Das soll vermutlich irgendwie Besonders sein, ist aber nur lächerlich und wird von Minute zu Minute schlimmer. Der infantile Humor, der einem teilweise um die Ohren geklatscht wird, ist mitunter alles andere als erträglich und sobald Chow seine lausigen Auftritte hat, möchte man sich fast schon übergeben. So schlimm ist das. Vielleicht sogar noch viel schlimmer. Und das Elend zieht sich bis zum lang ersehnten Ende. Dass zwischendurch einige wenige Witze nicht völlig daneben gehen, bringt da auch nichts mehr.
Der Humor muss kurz vor Beginn des Films zusammen mit der Story verloren gegangen sein. Anders lässt sich dieser unglaubliche Unsinn nicht erklären, der hier abgeliefert wird. Da hilft es wenig, dass es irgendwie eine Verbindung zu den ersten beiden Teilen gibt und John Goodman mitspielen darf. Lächerlich bleibt es trotzdem. Und so bleibt nur zu hoffen, dass es keine Fortsetzung dieses grausigen Matsches geben wird.

Fazit: Da badet man seine Hände besser 100 Minuten in Geschirrspüler.


Hart am Limit

Die Geschichte handelt von dem Biker Ford (Martin Henderson) und seinen Freunde, die vom Drogenhändler Henry (Matt Schulze) und seiner Motorrad-Gang gejagt werden, weil Ford deren Drogen nicht zurückgeben will. Zu der wirren und absurden Story gesellt sich noch ein FBI-Agent (Adam Scott), der aussieht wie ein frisch frisierter College-Schüler, der gerade sein Praktikum macht. Dass dieser mit der Motorrad-Gang unter einer Decke steckt passt perfekt zur hohlen und unerträglichen Geschichte dieses Actionschwachsinns. Gewürzt mit schier unglaublichen Motorradstunts, Verfolgungsjagden mit Geschwindigkeiten von 200, 300 oder gar 500 Meilen, jedenfalls so schnell, dass man nichts mehr erkennen kann, und Dialogen, die wahrlich nur total verblödeten Hohlköpfen gefallen können, ist Hart am Limit schon nach wenigen Minuten nicht mehr zu ertragen. Man muss wirklich geistig zurückgeblieben sein, um Gefallen daran zu finden.

Fazit: Belangloser Dünnschiss.


Hatchet

Eine Gruppe Touristen strandet in einem Sumpfgebiet in dem ein entstellter Serienkiller, der schon lange tot ist und trotzdem noch rumläuft, sein Unwesen treibt. Dieser tötet einen nach dem anderen. Er metzelt alle regelrecht nieder, trennt Körperteile ab, lässt literweise Blut spritzen und ist, nachdem er alle getötet hat, wieder ganz allein im Sumpf.
Hatchet fängt recht unterhaltsam an und wird dann rasend schnell zu einer einzigen Qual. Die Schauspieler stümpern vor sich hin, kreischen, laufen sinnlos durch die Gegend und reden fast nur Müll. Vermutlich soll alles cool und witzig rüber kommen, aber es ist fast durchgehend nur peinlich und dämlich. Der einzige Trost ist, dass am Ende alle, bis auf den unsterblichen und unfassbar hässlichen Serienkiller, tot sind und Hatchet nur knapp 80 Minuten dauert.

Fazit: Der Film nervt.


Haus der 1000 Leichen

Eine Gruppe nervender Teenager verirrt sich und landet bei einer Psychopathenfamilie. Diese quält und foltert die Verirrten auf bestialische Weise bevor sie sie endlich töten. Die Familie und deren Foltermethoden sind wahrlich sehr krank. Was man von Haus der 1000 Leichen auch sagen muss. Denn noch viel schlimmer als das Gezeigte ist die Qual, die der Zuschauer erleidet, während er diesen Mist über sich ergehen lässt. Spannung oder eine Story sucht man vergebens. Das einzige was es permanent gibt sind unerträgliche Gestalten, völlig witzlose Dialoge, kreischende Opfer und viel Blut. Dass man derartige filme/filme- nicht ernst nehmen darf, weiß man sicher bevor man sich darauf einlässt, aber ein gewisser Unterhaltungswert wäre doch wünschenswert. Einen solchen gibt es aber nicht, weshalb man das Haus der 1000 Leichen getrost vergessen kann.

Fazit: Echt kranke Scheiße.


Haywire

Als Geheimagentin Mallory Kane (Gina Carano) merkt, dass sie zum Ziel ihrer Auftraggeber wird, schnappt sie sich einen jungen Mann, entführt in quasi, und erzählt ihm aus ihrem Leben und wie sie in die Situation, in der sie nun steckt, geraten ist. In Rückblenden wird ihre Geschichte vom letzten Auftrag bis zum jetzigen Zeitpunkt erzählt. Nachdem die Geschichte erzählt ist, kommt es zum Finale bei dem es, wer hätte das gedacht, für Mallory darum geht zu töten oder getötet zu werden.
Bis es endlich so weit ist vergehen quälend lange, scheinbar nie enden wollende, 90 Minuten. Die Dialoge sind so träge, dass man es kaum aushalten kann. Haywire wirkt durch die reduzierten Farben wie eine billige Fernsehproduktion. Die Dialoge sind belanglos und träge vorgetragen. Die Kampfszenen mögen realistisch sein, wirken aber billig und sind unspektakulär. Die Hauptdarstellerin hat genau einen Gesichtsausdruck und sollte sich besser einen anderen Beruf suchen. Untermalt wird das Trauerspiel von einer unfassbar furchtbaren Filmmusik. Haywire ist ein Feuerwerk der Belanglosigkeiten.
In kleinen bis winzigen Nebenrollen treten Michael Douglas, Ewan McGregor und Antonio Banderas auf. Sie passen sich dem Niveau erstaunlich gut an. Das Schlusswort kommt von Antonio Banderas und passt perfekt, denn es lautet: Scheiße.

Fazit: 90 Minuten eine Schnecke verfolgen ist spannender.


Hänsel & Gretel

Die Hexe, oder was auch immer sie ist, Lilith (Dee Wallace) hält in ihrem Haus Teenager gefangen, um diese, wer hätte das gedacht, zu mästen und dann zu verbrennen. Vielleicht macht sie auch Pastete aus ihnen. Wer kann das schon so genau sagen? Alles läuft gut bis Hänsel (Brent Lydic) & Gretel (Stephanie Greco) auftauchen. Den verblödeten Hänsel sperrt Lilith ein, Gretel möchte sie zu ihrer Nachfolgerin machen. Doch weil diese nicht will und Hänsel und die anderen Gefangenen ausbrechen, gibt es zunächst ein ordentliches Gemetzel bevor Lilith am Ende in ihrem eigenen Ofen landet und dort explodiert, was mehr als lächerlich ist. Und weil das noch nicht lächerlich genug ist, beschließt Gretel anschließend doch ihre Nachfolgerin zu werden, weil Lilith das ja sowieso so geplant und vorausgesagt hat. Schön doof.
Die Geschichte von Hänsel & Gretel wurde hier zu einer Horrorgeschichte der billigsten Art verwurstet. Miese Schauspieler und eine Story, die einen in den Wahnsinn treibt, machen aus Hänsel & Gretel kein Erlebnis, sondern eine echte Qual. Der Film ist so schlecht, dass man ihn besser gar nicht sieht. Hänsel & Gretel kann höchstens mit der Laufzeit von nur 83 Minuten, die einem allerdings länger vorkommen, Punkten. Damit sind die Zuschauer allerdings auch mehr als genug strapaziert.

Fazit: Bombastisch schlecht.


High Rise

Dr. Robert Laing (Tom Hiddleston) zieht in den 25. Stock eines außergewöhnlichen Hochhauses, in dem wahrlich merkwürdige Menschen leben, ein. Ganz oben im Penthouse wohnen der Erfinder dieses Hochhauses Anthony Royal (Jeremy Irons) und seine Frau Ann (Keely Hawes). Die beiden halten sich nicht nur ein Pferd dort, sondern sind auch sonst ziemlich speziell. Das Haus ist fast wie eine eigene Stadt aufgebaut und hat sogar einen eigenen Supermarkt. Es finden wilde Partys statt und dann gerät alles komplett aus den Fugen und der Wahnsinn greift unaufhaltsam um sich.
Wahnsinn ist ein treffendes Wort für High Rise. Denn was anfangs noch nach einer zusammenhängenden Geschichte aussieht, wird nach einer Weile plötzlich zu einer Aneinanderreihung wirrer und vollkommen surrealer Szenen. Der Erzählstrang weicht dem Chaos und nichts wirkt wirklich zusammenhängend, obwohl alles eine Folge des vorher geschehenen sein muss. Der Irrsinn erfasst jeden einzelnen Bewohner. Der Zuschauer indes kann dem Geschehen vermutlich nicht viel abgewinnen. Zu abgedreht, surreal und doch ermüdend ist das Dargebotene. Es erscheint unmöglich Sympathien für irgendeinen Akteur zu entwickeln. Genauso unmöglich scheint es zu sein, Freude an dem Chaos zu finden. Der ganze Irrsinn will scheinbar nicht enden und am Ende bleiben ein vollkommen zerstörtes Gebäude, ruinierte Menschen und Zuschauer, deren Leidenszeit mit dem Abspann endlich vorbei ist.

Fazit: Chaotisch, bizarr, irrsinnig und langweilig.


Highlander: Endgame

Der vierte Teil einer Reihe, die besser nach dem ersten Teil zu Ende gewesen wäre, bietet alles, was einen nicht überzeugen kann. Ein paar Schauspieler die so träge durch die Gegend wandern wie Holzfiguren. Dazu gibt es Dialoge zum Einschlafen, eine an den Haaren herbeigezogene Story und Zeitsprünge die niemand wirklich sehen will. Es ist fast schon fantastisch, wie viele unsterbliche Pappnasen durch die Kulissen irren. Und wie sich die Deppen dann ohne Gegenwehr von dem Superbösewicht Jacob (Bruce Payne) einfach so die Köpfe abschlagen lassen, ist eine wahre Pracht. Damit letztendlich alles gut wird schlägt Duncan (Adrian Paul) seinem Verwandten Connor (Christopher Lambert) mal eben den Kopf ab, um dessen Geist und Kraft zu übernehmen. So ist das traurige Schauspiel von Christopher Lambert wenigstens beendet. Im Finale kämpft der Böse und eigentlich unschlagbare Unsterbliche Jacob gegen Duncan, die Fruchtfliege. Und doch wird das Unmögliche möglich. Duncan besiegt den Bösen und man muss befürchten, dass von diesem sinnlosen Quatsch ein weiterer Teil gedreht wird.

Fazit: Ein alberner B-Film, der einfach nur nervt.


Hitman: Agent 47

Agent 47 (Rupert Friend) ist ein im Genlabor geschaffener Killer, der auf der Suche nach Katia (Hannah Ware) ist. Diese wird ebenso von dem mysteriösen John Smith (Zachary Quinto) gesucht. Dieser John ist obendrein eine Art Superheld. Eine Mischung aus X-Men und Terminator. Ziemlich unkaputtbar, dafür aber nicht ganz so clever wie Agent 47. Katia, so stellt sich bald heraus, ist auch keine normale Frau, sondern wurde ebenfalls gentechnisch verändert und setzt schon bald ihre Kräfte ein.
Das klingt nicht nur etwas wirr und unstrukturiert, es wird auch genauso vorgetragen. Immer wieder zerstören unnötige Wandlungen oder Geschehnisse die Geschichte. Immer, wenn man glaubt, nun geht es nicht schlimmer, wird man eines Besseren belehrt. Insgesamt ist alles zu abstrus und nervt mit der Zeit immer mehr. Manchmal wirkt der Ganze Unsinn etwas unbeholfen oder schlecht durchdacht. Hitman: Agent 47 ist ein total beliebiger und durchschnittlicher Actionfilm mit blassen Charakteren, überraschenden Unsinnigkeiten, einem völlig dummen Finale und macht einfach keinen Spaß.

Fazit: Da setzt man sich besser 90 Minuten auf eine Verkehrsinsel.


Horst Schlämmer – Isch kandidiere!

Horst Schlämmer (Hape Kerkeling), der stellvertretende Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt, möchte Bundeskanzler werden und gründet eine Partei. Nebenbei fährt er mit seinem Auto gegen andere Autos, begeht Fahrerflucht und langweilt von Minute zu Minute den armen Zuschauer immer mehr.
In kurzen Sketchen mag Horst Schlämmer funktionieren, einen kompletten Spielfilm kann er nicht unterhaltsam füllen. Im Gegenteil, kaum ein Gag ist witzig, kaum eine Situation unterhaltsam. Lediglich der erlösende Abspann bereitet ein wenig Freude, bedeutet er doch, dass es endlich überstanden ist. Schlimmer als Horst Schlämmer und seine dürftigen Witzchen sind nur noch die anderen Schauspieler, die mit erbärmlichen Darbietungen und noch schlechteren Witzen zum Verzweifeln einladen. Ein rundum misslungener deutscher Film, der nie hätte gedreht werden müssen.

Fazit: Furchtbar banal und unlustig.


Hot Tub Time Machine 2

Jacob (Clark Duke), Nick (Craig Robinson) und Lou (Rob Corddry) müssen erneut in den Pool steigen, um durch die Zeit zu reisen, weil Lou angeschossen wurde und gerettet werden muss. Die drei Vollpfosten landen dieses Mal, scheinbar versehentlich, in der Zukunft und müssen herausfinden, wer auf Lou geschossen hat. Dabei stellen sie sich schön dämlich an.
Von Anfang bis Ende ist Hot Tub Time Machine 2 alles andere als unterhaltsam. Ein schlechter Witz folgt dem nächsten, die Darsteller nerven und Fahrzeuge, in diesem Fall von Smart, die Leute umbringen wollen und sich merkwürdig verhalten, sind auch Nichts, was wirklich gefallen kann. So plätschert der Belanglose, stets uninteressante Streifen nervend vor sich hin, die Zeit vergeht in Zeitlupe und es fühlt sich an als wäre Hot Tub Time Machine 2 eine einzige Strafe. Auf der nach oben offenen Skala für besonders unnütze Machwerke, landet Hot Tub Time Machine 2 sehr, sehr weit oben.

Fazit: Da suhlt man sich besser 90 Minuten in einer Jauchegrube.


House

Ein mittlerweile erfolgloser Schriftsteller (William Katt) zieht in das Haus seiner kürzlich verstorbenen Tante, um dort ein Buch über den Vietnamkrieg zu schreiben. Vor Jahren verschwand sein Sohn in eben diesem Haus und natürlich spukt es in dem Haus, der Sohn taucht wieder auf und die Vietnamgeschichte vermischt sich mit der Realität.
Insgesamt wirkt House arg angestaubt. Der Humor ist ziemlich flach, die Effekte belanglos und die Spannung versteckt sich vermutlich irgendwo in dem Spukhaus. Und so plätschert alles ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin. Nicht wirklich Grottenschlecht, aber doch unglaublich weit entfernt davon, gut oder unterhaltsam zu sein. Das Happy End ist passend dazu auch irgendwie fragwürdig und belanglos. Und so langweilt House, ohne langweilen zu wollen.

Fazit: Eine belanglose Enttäuschung mit nicht vorhandenem Unterhaltungswert.


House of the dead

Ein paar College-Kids wollen zu einer Party auf einer abgelegenen Insel. Als sie die Insel erreichen finden sie dort allerdings nur wenige Überlebende vor. Der Rest der Partygäste wurde bereits von Zombies getötet. Verzweifelt versuchen die noch Lebenden nun die Insel zu verlassen, doch es gibt keine Möglichkeit und so müssen sie den Kampf gegen die Zombies aufnehmen.
Das Schreckliche an House of the dead sind die ständigen Einblendungen von Spielesequenzen und die unglaublichen übertriebenen Kampfszenen, die sich dadurch auszeichnen, dass all diese College-Kids echte Karateexperten sind und auch problemlos mit Waffen umgehen können. Insgesamt ist das, was man zu sehen bekommt, so hirnrissig, nervend und abstoßend, dass man schreien möchte. Selbst die umherfliegenden Körperteile und platzenden Köpfe sind so übertrieben und Computerspielemäßig dargestellt, dass man sich nicht einmal daran erfreuen kann.

Fazit: Schlimm, schlimmer, House of the dead.


House of the Rising Sun – Nichts zu verlieren

Ex-Cop Ray (Dave Bautista) arbeitet in einem Nachtclub. Dieser wird eines Abends ausgeraubt und der Sohn des Besitzers erschossen. Ray bekommt die Aufgabe, die Täter zu suchen und wird plötzlich selbst verdächtigt. Mit Hilfe seiner Freundin Jenny (Amy Smart) und seines Ex-Kollegen Charlie (Craig Farbrass), will er die Täter finden. Doch hier spielt nicht nur einer ein falsches Spiel.
Das erste Problem ist, dass der Hauptdarsteller kein echter Schauspieler ist und es obendrein so scheint, als würden die anderen Darsteller sich seinem Niveau anpassen. Oder sie können es auch nicht besser, was aber keinen Unterschied macht. Dialoge und Story sind eher flach gehalten. House of the Rising Sun fängt sehr durchschnittlich an und wird mit zunehmender Dauer immer schlechter, nerviger und auch lächerlicher. Ray wirkt immer mehr wie ein Fremdkörper, der gar nicht weiß, wie er überhaupt in den Film geraten ist. Das letzte Drittel mit dem bombastisch, lächerlichen Finale, ist nur schwer zu ertragen, passt aber vermutlich gerade deshalb so gut zu diesem banalen Film um Rache und Verrat.

Fazit: Da sitzt man besser 84 Minuten in einer Telefonzelle und guckt raus.


Humans vs Zombies

Ein Virus verwandelt Menschen in Zombies. Rasend schnell vermehren sich diese Zombies. Auf einem Campus formieren sich ein paar Jugendliche zum Kampf gegen die Zombies.
Humans vs Zombies hat kaum begonnen, da wird einem schon schlecht. Was aber nicht an den Zombies, sondern an der Synchronisation liegt. Die ist so schlecht, dass man sich einfach nicht daran gewöhnen kann und ständig unter Würgereiz leidet. Dämlich Dialoge, völlig missratener Humor und eine Spannungskurve, die einfach nicht steigen will, runden das Ganze ab und sorgen dafür, dass Humans vs Zombies eine einzige Katastrophe ist, die weder als Komödie noch als Horrorfilm funktioniert, sondern einfach nur peinlich ist. Selbst ein Haufen Kacke hat mehr zu bieten. Humans vs Zombies ist nur dann zu ertragen, wenn man selber ein Zombie ist oder sein Gehirn während der Laufzeit herausnehmen und im Kühlschrank lagern kann. Da es keine Zombies gibt und vermutlich niemand sein Gehirn vorübergehend entfernen kann, kann Humans vs Zombies eigentlich niemandem gefallen.

Fazit: Eine Stunde in einem stinkenden Plumpsklo stecken ist angenehmer als diesen Zombieunsinn anzuschauen.


© 02.2001 – 11.2017

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