Filme K

Kids – In den Straßen New Yorks

Der Schriftsteller Dito (Robert Downey Jr.) kehrt nach vielen Jahren in seine Heimatstadt, die er nach sehr schlimmen Erlebnissen verlassen hat, zurück. Sein Vater Monty (Chazz Palminteri) ist mittlerweile sehr krank und will zunächst nichts mehr mit ihm zu tun haben, womit Dito nicht wirklich klarkommt. Dennoch versucht er, das Verhältnis zu seinem Vater zu verbessern und mit seiner Vergangenheit abzuschließen.
filme/filme- in denen sich jemand an seine Jugend erinnert, gibt es einige. Doch die wenigsten sind dermaßen langweilig und nichtssagend. Die Rückblicke sind einfach nur belanglos und uninteressant. Keine Figur wird so dargestellt, dass man etwas für sie empfinden könnte oder dass ihr Schicksal einen wirklich interessiert. Die Schauspieler, u.a. Shia LaBeouf, Chazz Palminteri, Channing Tatum können es sicher besser. Hier bleiben sie durchweg blass und bieten allenfalls Durchschnittskost. Und so ist Kids nur eines. Langweilig von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Fazit: Ein Meisterwerk der Belanglosigkeit.


Kill the Boss 2

Nick Hendricks (Jason Bateman), Dale Arbus (Charlie Day) und Kurt Buckman (Jason Sudeikis) gründen ihre eigene Firma und werden, noch bevor sie auch nur einen Cent verdient haben, von Bert Hanson (Christoph Waltz) abgezockt. Zur Strafe wollen sie seinen erwachsenen Sohn Rex (Chris Pine) entführen und ein Lösegeld erpressen. Leider sind die drei ziemliche Trottel, weshalb die Sache gar nicht so läuft, wie sie es sich vorgestellt haben.
Das Überraschendste ist, dass Kill the Boss 2 manchmal, vermutlich aus Versehen, witzig ist. Doch leider sind diese witzigen Momente Ausnahmen. Meist gehen einem die drei auf die Nerven und der Humor, wenn man es so nennen darf, ist einfach nur schmerzhaft. Als die drei ins Haus eindringen wollen, um Rex zu entführen, sind sie von der Türklingel so angetan, dass sie spontan ein Lied singen. Als sie dann durch Zufall tatsächlich ins Haus kommen, verstecken sie sich im Schrank und sind so laut, dass es unerklärlich ist, dass sie nicht entdeckt werden. Weil sie echte Trottel sind, betäuben sie sich mit dem Lachgas, welches sie zur Entführung mitgebracht haben, selbst und liegen dann bewusstlos im Schrank. Das kann durchaus witzig sein, ist es aber in diesem Fall leider nicht. Bis es endlich vorbei ist quatschen die drei einem die Ohren blutig und werden von Minute zu Minute unerträglicher.

Fazit: Nur zu empfehlen, wenn man sich vorher mit Lachgas betäubt.


Killing Cars

Der Ingenieur Ralph Korda (Jürgen Prochnow) hat ein Auto entwickelt, welches ohne Benzin fahren kann. Doch das gefällt weder der Konkurrenz noch der Ölindustrie, weshalb diese versuchen, die Einführung des Modells zu verhindern. So hat Killing Cars zwar eine Geschichte, die nicht uninteressant sein muss, die aber hier so spannungsarm und stumpfsinnig umgesetzt wurde, dass man es kaum fassen kann. So viel Langeweile, wie Killing Cars zu bieten hat, ist wahrlich unerträglich. Es passieren ständig merkwürdige und uninteressante Dinge. Alle Szenen, bei denen Autos zum Einsatz kommen, sind nur schwer zu ertragen und obendrein fast immer total sinnlos. Meist ist das Geschehen dermaßen billig vorgetragen, dass man sich durchaus verarscht fühlen kann.

Fazit: Da sitzt man besser 100 Minuten in einer Pfütze und starrt vor sich hin.


Kindsköpfe 2

Was kann man groß erwarten, wenn sich direkt zu Beginn ein aufgeregter Hirsch in eine Wohnung verirrt, sich auf seine Hinterpfoten stellt und Menschen anpinkelt? Man kann erwarten, dass es noch schlimmer wird. Und was das angeht, wird man absolut nicht enttäuscht. Denn alles, was folgt ist eine Aneinanderreihung von flachen Witzen und unnötigen Geschehnissen, gepaart mit lächerlichen Menschen und dem völligen Verzicht auf eine wirkliche Geschichte. Irgendetwas passiert zwar immer, aber eigentlich passiert nichts. Abgesehen von sich immer wiederholenden Witzen, die eigentlich keine sind. Debiler Humor, der selbst ziemlich anspruchslosen Zuschauern, die schon viel ertragen haben, mehr abverlangt als man nach dem Auftritt des Hirsch schon befürchtet hat. Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Salma Hayek, Maria Bello und Steve Buscemi tun wirklich alles, damit Kindsköpfe 2 eine einzige Katastrophe ist. Die ganzen Menschen, die während der gut 100 Minuten vorkommen, sind nur peinlich und es ist schwer zu glauben, dass irgendwer Spaß an dem Schwachsinn finden kann. Kindsköpfe 2 sollte von der FSK als gesundheitsgefährdend eingestuft werden, weil es nicht ausgeschlossen werden kann, dass man beim Anschauen völlig verblödet oder irgendwie durchdreht und auf dumme Ideen kommt.

Fazit: Da rollt man besser 100 Minuten Klopapierrollen ab.


Kings of Rock – Tenacious D

Da hat Jack Black ein wirklich schauriges Filmchen abgeliefert. Es wird gesungen was das Zeug hält und zwischendurch gibt es trivialste Unterhaltung. Man möchte schreien beim schauen dieser so genannten Komödie. Kings of Rock ist wirklich grausam und nicht zu ertragen. Die Story ist ebenso belanglos wie der Gesang. Nichts, aber auch gar nichts, an diesem Machwerk kann einem gefallen. Ein absoluter Flop.

Fazit: Zeitverschwendung.


Kings of South Beach

Undercover-Agent Andy (Donnie Wahlberg) arbeitet für den bekloppten Kleinganoven Chris (Jason Gedrick), um diesen und seine Hintermänner dingfest zu machen, was ihm am Ende natürlich auch gelingt.
Kings of South Beach beruht auf wahren Begebenheiten, was aber absolut nicht hilfreich ist, denn bis zum Schluss gibt es ausnahmslos furchtbare Dialoge, unheimlich viel Langeweile und hin und wieder eine Schlägerei. Dank der miserablen Synchronisation ist Kings of South Beach eine unfassbare Qual und noch bevor es endlich spannend wird ist es auch schon vorbei. Das wiederum bedeutet, dass Kings of South Beach zu keinem Zeitpunkt spannend ist und die knapp 87 Minuten einem arg lang vorkommen. Kings of South Beach ist sogar fürs TV-Nachtprogramm zu schlecht. Das einzig Positive sind die schönen Frauen. Zumindest solange sie nicht reden.

Fazit: Prickelnd wie abgestandener Sekt.


Kokowääh

Der etwas erfolglose Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) bekommt von einer Frau, die ein ONS war, eines Tages seine Tochter (Emma Tiger Schweiger), von der er bis dahin nichts wusste, vor die Tür gesetzt, um sich eine Zeit um sie zu kümmern. Henry, der mit Kindern so gar nichts anfangen kann, ist alles andere als begeistert und selbstverständlich zunächst völlig überfordert. Vor seiner möglicherweise neuen Freundin (Jasmin Gerat) und allen anderen versucht er geheim zu halten, dass es sich bei dem Mädchen um seine Tochter handelt.
Kokowääh ist alles andere als großes Kino. Alles ist irgendwie vorhersehbar, bietet grausige Dialoge, die Darsteller nerven fast alle und der Humor versteckt sich irgendwo, wo ihn keiner findet. So vergehen zwei belanglose Stunden, die alles bieten, was ein Film, den man schnell wieder vergisst, bieten kann. Die Schlussszene ist ganz besonders furchtbar und unterstreicht vehement, dass seichte Unterhaltung oft nicht zu ertragen ist.

Fazit: Zwei Stunden im Regen auf einem Kinderspielplatz im Sandkasten sitzen ist ähnlich deprimierend.


Kontroll

Die Kontrolleure der Budapester U-Bahn, allesamt unsympathische Verlierertypen, müssen täglich ihrem Job nachgehen und erleben dabei eine langweilige Situation nach der anderen. Die ganze Belanglosigkeit dieser Geschichte ist permanent unerträglich. Selbst als ein Mörder, der wahllos irgendwelche Menschen vor herannahende Bahnen schubst, die Geschichte in eine andere Richtung zu lenken scheint, wird es nicht besser. Eher im Gegenteil. Und so zeigt einem Kontroll völlig kaputte Typen, die ihrem Beruf nachgehen, garniert mit einer unsinnigen Mördergeschichte. Alles völlig unspektakulär und unspannend. Zwischendurch gibt es noch eine Art Liebesgeschichte zwischen einem der Kontrolleure und einer jungen Frau, die in einem Häschenkostüm durch die Stationen hoppelt und sich auch mal mit den Kontrolleuren prügelt, weil sie stets ohne Fahrausweis unterwegs ist. Kontroll ist durchgehend einschläfernd und es gibt nicht einen einzigen Grund seine Lebenszeit damit zu verplempern.

Fazit: Ähnlich prickelnd wie ein alter Teppichboden.


Krampus: The Christmas Devil

Krampus ist nicht nur der Bruder vom Weihnachtsmann, er muss auch die Kinder umbringen, die nicht artig waren. Der Polizist Jeremy Duffin (A.J. Leslie) war nicht nur ein böses Kind, er konnte dem Krampus sogar entkommen. Und weil seine Tochter auch ein böses Kind ist, steht diese mittlerweile auf der Liste von Krampus. Doch damit nicht genug, es gibt auch noch andere langweilige Handlungsstränge, die einen verzweifeln lassen. Zum Beispiel den Streit zwischen Jeremy und einem Kollegen, der schlussendlich von Jeremys Chef erschlagen wird. Dazu gibt es den völligen Verzicht auf Spannung, schaurige Dialoge und Schauspieler, die vermutlich gar keine sind. Gewürzt wird alles mit einem Weihnachtsmann, der mindestens genauso unsympathisch wie sein Bruder Krampus ist. Meistens wirkt es so, als hätte es kein Drehbuch gegeben. Die Darsteller und ihre Aktionen sind mitunter so peinlich, dass man sich verarscht fühlt und Schmerzen vom zusehen bekommt. Ein besonderes Bonbon ist die stets unpassende und oft viel zu laute Musik, welche die Mischung aus Lächerlichkeit, Ahnungslosigkeit und Stümperhaftigkeit untermalt. Alles in allem ist Krampus nichts weiter als ein furchtbarer Krampf.

Fazit: 80 Minuten in einem mit Jauche gefülltem Fass hocken kann kaum unangenehmer sein.


Krass! Running with Scissors

Augusten Burroughs (Joseph Cross) lebt in einer kaputten Familie. Der Vater (Alec Baldwin) ist Alkoholiker, die Mutter (Annette Benning) schlichtweg verrückt. Als der Vater die Familie verlässt, gibt die Mutter Augusten dem Therapeuten Dr. Finch (Brian Cox). In der sehr merkwürdigen Familie des Dr. Finch, in der alle mittelschwer bis komplett gestört sind, fühlt sich Augusten nicht wirklich wohl. Außerdem kann er nicht verstehen, dass seine Mutter ihn einfach so abgegeben hat.
Trotz einer Riege bekannter Schauspieler, u.a. Gwyneth Paltrow, Josepf Fiennes, vermag die Buchverfilmung nicht zu gefallen. Leider gelingt es zu keinem Zeitpunkt den Zuschauer wirklich zu unterhalten. Krass! Running with Scissors geht knapp zwei Stunden, die sich aber mindestens doppelt so lang anfühlen. Der Humor des Buches ist quasi nicht vorhanden. Stattdessen ist Krass! Running with Scissors tragisch langweilig und bleibt völlig belanglos. Und je länger es dauert, desto weniger Interesse hat man am ganzen Geschehen. Schade, denn aus dem Stoff hätte man sicher mehr machen können.

Fazit: Viel zu langweilig, um gut zu sein.


Krieg der Welten 3 – Die Invasion hat längst begonnen

Riesige spinnenartige Roboterwesen landen auf der Erde, um diese zu vernichten. George Herbert (C. Thomas Howell) will zu seiner Familie und trifft auf dem Weg dorthin viele schräge Typen. Als besonders dämlich und nervend stellt sich ein Soldat (Jake Busey) heraus, den George später dann auch völlig zu Recht erschlägt. Bis es endlich soweit ist, verbringt er den größten Teil seiner irren Reise zusammen mit einem Priester (Rhett Giles). Die beiden landen in einem Haus und bis sie dieses wieder verlassen, schwappt eine Welle der Langeweile über den Zuschauer und tötet ihn fast. Für George indes ist der Aufenthalt in dem Haus sehr inspirierend, kommt er doch auf die Idee, die Außerirdischen mit einem Impfstoff zu bekämpfen. Da passt es natürlich prima, dass er nachdem er die Idee hatte, sofort die Möglichkeit bekommt, diese auch umzusetzen. Und wenig später sind die Außerirdischen auch schon vernichtet. Herrlicher Schwachsinn.
Es ist schwer wirklich zu beschreiben, wie furchtbar Krieg der Welten 3 eigentlich ist. Angefangen von den billigen Effekten, über die spannungsarme Story, die dämlichen Dialoge, die mäßigen bis saumäßigen schauspielerischen Darbietungen bis zu der lächerlichen Filmmusik, die wohl besonders aufregende oder wichtige Szenen untermalen bzw. ankündigen soll, hat Krieg der Welten 3 gar nichts zu bieten, was auch nur annähernd okay ist.

Fazit: Ein lächerlicher Film, um den man besser einen großen Bogen macht.


© 02.2001 – 07.2015

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