Filme O

Ong-Bak

In einem thailändischen Dorf wird der Kopf der Buddha-Statue Ong-Bak gestohlen. Um die Statue zurück zu erlangen, folgt Ting (Tony Jaa) dem Dieb nach Bangkok. Hier will er mit dem ehemaligen Dorfbewohner George (Petchtai Wongkamlao) den Kopf finden. Doch George ist ein tollpatschiger Betrüger, der mit seiner nervenden Komplizin nur Mist baut. Trotz allem gelingt es den Dreien den Kopf zu finden, sich gegen eine Bande von Verbrechern durchzusetzen und den Kopf zurück zu bekommen. Die Story ist schon ziemlich dürftig und uninteressant, viel schlimmer jedoch sind die merkwürdigen Schauspieler und der triviale Humor für Demenzkranke. Von Minute zu Minute wird Ong-Bak unerträglicher. Lediglich die Kampfeinlagen können von dem miserablen Geschehen kurzzeitig ablenken. Insgesamt ist Ong-Bak ein weiterer alberner, fernöstlicher Schwachsinn auf den man getrost hätte verzichten können.

Fazit: Eine Ameise beim Spaziergang hat einen höheren Unterhaltungswert.


Orcs

Bei Ausgrabungen werden Orcs ausgegraben, die sich, so wie man es von anständigen Orcs erwarten kann, sofort daran machen, die Menschen zu töten. Zwei völlig vertrottelte Parkranger und eine bekloppte Amazone stellen sich ihnen entgegen, um die Menschheit zu retten.
Orcs hat alles, was einen schlechten Film auszeichnet. Lausige Laiendarsteller, eine dämliche Geschichte, unfassbare Dialoge und Orcs, die aussehen als wären sie aus der Altkleidertonne gefallen. Die Orcs sehen aber nicht nur albern aus, sie sind auch ziemlich blöd und haben echte Probleme, wenn sie geblendet werden. Die Menschengruppe, die den Kampf mit den Orcs aufnimmt, sieht ebenfalls albern aus und ist blöd. Die Menschen haben allerdings den Vorteil, dass sie keine Probleme haben, wenn sie geblendet werden, wissen aber, dass die Orcs das nicht mögen. Logischerweise macht das den Unsinn auch nicht besser. Und so hopsen Menschen und Orcs, wie ein Haufen verrückt gewordener Sackratten, durch die Gegend und bringen den Zuschauer an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Gelegentlich werden Szenen aus Herr der Ringe auf peinliche Art und Weise nachgespielt bzw. parodiert. Das ist unglaublich lächerlich alles andere als schön.

Fazit: Dümmer und billiger als man es ertragen kann.


Original Sin

Kuba, Ende des 19. Jahrhunderts. Der Kaffeeanbauer Luis (Antonio Banderas) beschließt eine Amerikanerin Julia (Angelina Jolie), die er nie zuvor gesehen hat, zu heiraten. Natürlich verliebt er sich beim ersten Treffen auch in sie. Doch irgendwas scheint mit der Dame seines Herzens nicht zu stimmen. Als ein angeblicher Detektiv (Thomas Jane) auftaucht, verschwindet sie und mit ihr auch das gesamte Geld von Luis, denn dieser hatte ihr zuvor die Vollmachten für seine privaten und auch seine geschäftlichen (absolut nicht nachvollziehbar) Konten gegeben. Nun beschließt Luis sie zu finden und zu töten. Eine gute Idee, doch als er sie findet, kann er sie nicht töten, weil er sie so sehr liebt. Und es wird noch schlimmer: Luis wird immer weiter von ihr und dem angeblichen Detektiv verarscht. Er lässt sich verprügeln, finanziell ruinieren und vergiften. So einen Deppen hat man lange nicht gesehen. Je länger es dauert, desto unerträglicher wird es. Das absolut dumme Happy End setzt dem ganzen Unsinn dann die Krone auf.

Fazit: Unlogisch, unerträglich und unentschuldbar.


© 02.2001 – 04.2014

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