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Radio Heimat
Rampart – Cop außer Kontrolle
R.E.D. 2
Red Scorpion
Red State
Regeln spielen keine Rolle
Remember me
Resident Evil 5: Retribution
Return of the living dead
Return of the living dead II
Return of the living dead III
Reykjavik Whale Watching Massacre
Richard: The Lionheart
Ride in the Whirlwind
Riders
Riddick – Chroniken eines Kriegers
Riddick – Überleben ist seine Rache
Rubber


Radio Heimat

Radio Heimat erzählt die Geschichte der vier Freunde Frank (David Hugo Schmitz), Pommes (Jan Bülow), Spüli (Hauke Petersen) und Mücke (Maximilian Mundt). Die vier sind auf der Suche nach Abenteuern, der Liebe und vielleicht auch dem Sinn des Lebens. Sie erkennen, dass die attraktive Carola (Milena Tscharntke) zwar hübsch ist, aber doch nicht so toll, wie erhofft. Sie trinken Alkohol und haben furchtbare Frisuren, was in den 1980ern durchaus üblich war. Die passende Musik begleitet die vier, was durchaus angenehm ist. Gar nicht so angenehm ist, dass der größte Teil des Films von der Stimme aus dem Off erzählt wird. So hat Radio Heimat durchaus Hörspielcharakter, was bei einem Film nicht unbedingt von Vorteil ist. Gelegentlich sprechen die Darsteller auch mal in die Kamera und erklären die Situation. Auch das ist eher störend als irgendwie erheiternd. Wenn die Stimme aus dem Off mal schweigt, dann sieht man tatsächlich einen Film. Leider passiert das zu selten. Insgesamt ist Radio Heimat zu Deutsch und auch zu Klischeehaft, was zur Folge hat, dass ziemlich flache und unlustige Sprüche/Dialoge präsentiert und überzogene und nutzlose Dinge eingestreut werden. Besonders die vielen kleinen Gastauftritte wirken wie klägliche Versuche Radio Heimat aufzuwerten. Als Gesamtkunstwerk ist Radio Heimat einfach nur enttäuschend und funktioniert in dieser Art einfach nicht.

Fazit: Da hört man besser irgendein ein Hörspiel.


Rampart – Cop außer Kontrolle

Officer Dave Brown (Woody Harrelson) ist ein ziemlich kaputter Cop. Er säuft, schluckt Tabletten, lebt mit seinen Ex-Frauen zusammen und bumst ständig mit irgendwelchen Frauen. Nebenbei versucht er irgendwie ein guter Cop zu sein. Als er eines Tages einen Verdächtigen fast totschlägt und dies dummerweise von einer der Videokameras der Stadt aufgenommen wird, fangen seine Probleme erst richtig an.
Durchaus hätte mit den Zutaten etwas Gutes entstehen können. Leider ist das nicht der Fall. Denn Rampart – Cop außer Kontrolle ist einfach langweilig und entwickelt sich mit zunehmender Laufzeit immer mehr zu einer Belästigung. Die Personen sind allesamt unsympathisch oder haben gar einen an der Waffel. Manchmal wirkt es wie eine langweile Fernsehdokumentation über Familien im Brennpunkt. Irgendwie scheinen alle im Umfeld des Cops kaputt zu sein. Die Dialoge nerven und der Unterhaltungswert bleibt verschwunden. Einziger Höhepunkt des wirren Geschehens ist ein Satz von Cop Brown. “Ich bin kein Rassist, ich hasse alle Menschen gleich.”

Fazit: Aufregend wie ein gestrickter Pullover ohne Arme.


R.E.D. 2

Eigentlich will Ex-Agent Frank Moses (Bruce Willis) ein ruhiges Leben mit seiner Freundin Sarah (Mary-Louise Parker) führen. Doch weder sie, noch sein Kumpel Marvin (John Malkovich), halten das für eine gute Idee. Und schon steckt Frank in einer Verschwörung und wird vom Auftragskiller Han Cho Bai (Byung-hun Lee) gejagt. Auch Agentin Victoria (Hellen Mirren) wird auf Frank angesetzt. Doch damit nicht genug. Es wird noch viel schlimmer.
Trotz hochkarätiger Besetzung (neben den bereits genannten noch Catherine Zeta-Jones und Anthony Hopkins) kann R.E.D. 2 nicht überzeugen und zieht sich einfach nur. Die Sprüche größtenteils nervig, der Humor kaum zeitgemäß und die Actionszenen sind einfach zu viel des, leider nicht, Guten. Es nerven alle Darsteller mehr als ein Film vertragen kann. Erst jagt Han Frank, dann sind die beiden spontan Freunde, verzichten aber nicht darauf, unwitzige und dämliche Dialoge zum Besten zu geben. Spaß macht R.E.D. 2 zu keinem Zeitpunkt und das Ende, welches man sich schon früh herbei sehnt, ist eine echte Erlösung.

Fazit: Da verbringt man besser ein paar Stunden in einem Altersheim.


Red Scorpion

Nikolai Rachenko (Dolph Lundgren) sitzt nach einem verpatzten Attentat wegen Verrats im Gefängnis. Jedoch gelingt ihm, zusammen mit zwei anderen, die Flucht. Nach seiner Flucht wird er von einem Skorpion gestochen. Doch auch dieses Mal hat er Glück. Er wird von einem Buschmann gefunden und gesund gepflegt. Dieses Erlebnis beeindruckt ihn so sehr, dass er fortan die Einheimischen bei ihrem Befreiungskampf unterstützt.
Red Scorpion ist unfassbar billig und primitiv. Dialoge weit unterhalb der Schmerzgrenze, billige Actionszenen und hölzerne Schauspieler, geben sich hier ein Stelldichein der besonderen Art. Spaß macht Red Scorpion selbstverständlich auch zu keinem Zeitpunkt. Dolph Lundgren macht das, was er meistens macht. Er starrt vor sich hin und tötet Leute. Dabei bietet er eine gewohnt schlechte Leistung. Gewürzt wird alles mit einer großen Portion Langeweile. Die Explosionen und Schießereien scheinen auch nur einem Zweck zu dienen, nämlich den Zuschauer immer kurz vor dem Einschlafen zu erschrecken. Funktioniert aber nicht wirklich, weil Red Scorpion so unfassbar schlecht ist, dass man als Zuschauer früh in ein tiefes Koma fällt und sich von Explosionen und Schießereien nicht beeindrucken lässt.

Fazit: Nur schlafend oder im Koma zu ertragen.


Red State

Statt Sex mit einer willigen Dame zu bekommen, landen Jared (Kyle Gallner), Travis (Michael Angarano) und Billy Ray (Nicholas Braun) in den Fängen einer Sekte, die gerne Leute umbringt. Der Anführer der Sekte, der unerträgliche Prediger Abin Cooper (Michael Parks) hält, bevor die drei endlich getötet werden sollen, eine unfassbar lange und kaum zu ertragende Rede und es grenzt an ein Wunder, dass die drei währenddessen nicht vor Langeweile sterben. Stattdessen können sie sich irgendwie befreien und es beginnt eine kleine Jagd, welche äußerst blutig endet. Zwischenzeitlich wird das Gelände, auf dem die Sekte haust, von Agent Keenan (John Goodman) und seinen Männern umstellt und der blutige Showdown kann beginnen.
Leider ist die langweilige Rede des Predigers nicht der einzige Kritikpunkt, denn es gibt irgendwie gar nichts, was bei Red State in irgendeiner Weise positiv hervorzuheben ist. Nicht einmal John Goodman kann als positiver Aspekt aufgezählt werden. Der wirre, langweilige und nervtötende Ablauf, die grausigen Personen und alles, was es sonst noch nicht zu bewundern gibt, machen einfach keinen Spaß. Red State ist durchaus in der Lage ein böses Trauma auszulösen und eine generelle Abneigung gegen filme/filme- mit beschränkten Hinterwäldlern auszulösen. Obendrein ist Red State echt nervig und kann getrost direkt in einer großen Tonne entsorgt werden.

Fazit: Zwei Stunden ein stillstehendes Windrad beobachten ist wesentlich erheiternder.


Regeln spielen keine Rolle

Warren Beatty erzählt eine Geschichte von Howard Hughes und spielt direkt auch die Rolle des Howard Hughes. Vielleicht sind da zwangsläufig die Erwartungen etwas zu hoch, aber was „Regeln spielen keine Rolle“ zu bieten hat, ist selbst dann eine Enttäuschung, wenn man keine großen Erwartungen hat, sondern einfach nur unterhalten werden will. Doch genau damit tut sich „Regeln spielen keinen Rolle“ schwer. Das liegt unter anderem an der trägen Darstellung von Warren Beatty selbst. Das ist mitunterfurchtbar schrullig und einschläfernd, dass man sich immer wieder fragt, was für Beruhigungspillen der Hauptdarsteller vorher wohl eingeworfen hat. Dazu kommt ein merkwürdiger Humor, der ebenso zäh und träge eingestreut wird, dass es fast schon weh tut. Gewürzt wird alles mit einer Liebesgeschichte, die zwischendurch aber immer wieder in Vergessenheit gerät. Andererseits ist es beinahe faszinierend, wie einschläfernd Beatty seine Rolle vorträgt. Ständig hat man Angst, dass er gleich stirbt oder einfach umfällt und ein Nickerchen macht. Stattdessen aber schwängert er wohl Maria Mabrey (Lily Collins), die er bei der Gelegenheit dann auch heiratet. Also nicht wirklich, vielleicht aber doch. Jedenfalls wirkt die Szene irgendwie unbeholfen, wie so vieles in diesem Stück. Und so bekommt man gute zwei Stunden und ein paar Minuten extra etwas serviert, was einem wie ein halbe Ewigkeit vorkommt und fast schon weh tut.

Fazit: Was auch immer Warren Beatty bei diesem Film vorhatte, er hätte es besser gelassen.


Remember me

Tyler Hawkins (Robert Pattinson) hat Probleme. Mit seinem Leben, seinem Vater Charles (Pierce Brosnan) und seinen Aggressionen. Als er sich in Ally (Emilie de Ravin) verliebt, scheint sein Leben sich ändern zu können. Doch weil er sich nicht ändern kann, ändert sich letztlich nichts und so steuert Tyler immer weiter seinem Ende entgegen.
Es gibt immer wieder Momente, die Hoffnung machen, dass es gleich los geht. Aber nichts geht los. Remember me plätschert depressiv vor sich hin, jede positive Veränderung, die möglich wäre, verpufft und so dauert es nicht lange bis auch der letzte Zuschauer schlechte Laune hat. Menschen, die zu Depressionen neigen, sollten dieses Werk meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Dieser belanglos, langweilige und deprimierende Film ist jedenfalls nichts für Leute, die sich unterhalten wollen. Wer allerdings gerne mies drauf ist oder findet, dass er sich zu gut fühlt, der sollte versuchen, sich von Remember me richtig runterziehen zu lassen. Könnte echt klappen. Damit wäre Remember me wenigstens nicht vollkommen überflüssig.

Fazit: Kann Depressionen auslösen.


Resident Evil 5: Retribution

Erneut kämpft Alice (Milla Jovovich) gegen Untote und die Umbrella Corporation. Dieses Mal im Bunker-Komplex von Umbrella, der aus lauter verwirrenden Simulationen besteht.
Ebenso verwirrend, wie die Simulationen, ist das Endprodukt. Gute sind böse, Böse sind gut. Alle sind geklont oder auch nicht. Niemand weiß, was real ist und was nicht und deshalb wird geballert, was das Zeug hält. Und wenn nicht geballert wird, dann passieren andere Dinge, die keinen Sinn ergeben und bestätigen, dass man, wenn man keine Story zur Hand hat, vielleicht besser darauf verzichten sollte, daraus einen Film zu machen. Und so ist der schwachsinnige Unsinn von der ersten Minute an unerträglich, lächerlich und die reinste Zeitverschwendung. Ein einziger großer Haufen Scheiße, der auf einen einstürzt. Da hilft auch kein Regenschirm.

Fazit: Der absolute Tiefpunkt der Reihe.


Return of the living dead

Die beiden Deppen Frank (James Karen) und Freddy (Thom Mathews) arbeiten in einem Lagerhaus. Dort werden Fässer mit Toten gelagert. Frank zeigt Freddy die Fässer, die beiden Deppen machen etwas kaputt und kurze Zeit später haben sie es mit dem ersten Zombie zu tun. Und weil ein Zombie niemals genug ist, dauert es nicht lange und alle Toten vom nahegelegenen Friedhof erheben sich aus ihren Gräbern, um menschliche Gehirne zu fressen.
Es wäre durchaus möglich gewesen aus dieser Story eine witzige Zombiekomödie zu machen, doch leider ist es nicht so. Der Humor, wenn man es Humor nennen darf, ist dermaßen flach, dass er kaum zu ertragen ist. Die Dialoge sind eine Frechheit und grenzen an Körperverletzung. Gekünstelt billig gehen die Amateurschauspieler zu Werke. Würden die Zombies Wert darauf legen nur Gehirne von halbwegs intelligenten Menschen zu fressen, hätten sie echte Probleme. Die Zombies, die sogar sprechen können, sind jedenfalls eindeutig intelligenter als die Lebenden. Wenn die Zombies nicht den ganzen Tag Gehirne fressen, sondern filme/filme- gucken müssten, dann würden sie Return of the living dead definitiv zu blöd finden.

Fazit: Ein Film für Menschen ohne Gehirn.


Return of the living dead II

Ein Fass mit einem gefährlichen Gas fällt von einem Laster und sorgt wenig später dafür, dass die Toten sich aus ihren Gräbern buddeln und auf den Weg in die Stadt machen. Nun könnte ein witziger Spaß beginnen. Doch leider sind nur die Zombies unterhaltsam. Die noch lebenden und fliehenden Menschen sind einfach nur doof. Sie schreien, verhalten sich wie gehirnamputierte Mistkäfer, und zaubern Dialoge hervor, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Da fragt man sich, warum die Zombies deren Gehirne fressen wollen. Davon können die Zombies nur völlig verrückt werden. Und wer will schon verrückte Zombies sehen?
Weil die dummen Menschen es immer wieder schaffen den Zombies zu entkommen, schreien und nerven sie unentwegt. Und durch das unfassbar dämliche Verhalten der Vollidioten, wird Return of the living dead II zu einer unerträglichen Qual. Das hätte absolut nicht sein müssen, denn die Zombies geben wirklich alles, um einen gut zu unterhalten. Dass sie am Ende auch noch einen furchtbar albernen Tod erleiden, treibt den armen Zuschauer endgültig in die pure Verzweiflung. Dümmer geht es wirklich nicht.

Fazit: Nur ohne Gehirn zu ertragen.


Return of the living dead III

Auf einem Armeegelände werden versuche an Toten durchgeführt. Diese werden dort zum Leben erweckt, um später als Waffen eingesetzt zu werden. Als Curts (J. Trevor Edmond) Freundin Julie (Melinda Clarke) bei einem Unfall stirbt, erinnert sich Curt an die Experimente im Armeelabor. Weil sein Vater (Kent McCord) dort arbeitet und er seine Codekarte hat, schleppt er die tote Julie aufs Armeegelände und erweckt sie zum Leben. Weil eine tote Frau, auch wenn sie sprechen und denken kann, nicht immer gleichwertig mit einer lebenden Frau ist, fangen die Probleme nun erst richtig an.
Für den Zuschauer indes fangen die Probleme schon viel früher an, nämlich sofort mit Beginn des Ganzen. Denn der dritte Teil der Reihe ist wahrlich der schlechteste. Die Schauspieler noch etwas amateurhafter, die Story noch unerträglicher und selbst die Zombies sind einfach nur noch unerträglich. Eine Art Frankensteins Braut mit Zombies. Leider so schlecht umgesetzt, dass man schreien möchte. Schreien, weil es eine einzige Pein ist diesen Schwachsinn zu ertragen.

Fazit: Eine einzige Katastrophe. Schlimmer geht es kaum.


Reykjavik Whale Watching Massacre

Eine Gruppe von Touristen, deren Boot durch einen merkwürdigen Unfall kaputt geht, landet auf einem Walfängerboot, dessen Besatzung eine verrückte Familie ist, die statt Walen Menschen jagt. Und so werden die Touristen einer nach dem anderen von der durch und durch durchgeknallten und zurückgebliebenen Familie getötet.
Leider sind die Dialoge so schlecht, dass man beim Zusehen Schmerzen bekommt und es nur unter höchsten Anstrengungen schafft, den Quatsch nicht sofort zu beenden. Belohnt wird man dafür allerdings nicht, weil Reykjavik Whale Watching Massacre, wie es sich gehört, bis zum Ende auf niedrigem Niveau bleit. Und so hat man, vorausgesetzt man hält bis zum Ende durch, weitere 85 Minuten seines Lebens vollkommen sinnlos vergeudet.

Fazit: Ein verstorbener Kanarienvogel hat einen höheren Unterhaltungswert.


Richard: The Lionheart

Der Beginn ist wirklich vielversprechend, doch als nach etwa einer Minute die ersten Menschen auftauchen ist alles ruiniert und man erkennt sofort, dass Richard: The Lionheart übelste Unterhaltung sein wird. Je länger es dauert, desto schlimmer ist. Scheint wenigstens die Filmmusik anfangs noch zu gefallen, wird sie mit zunehmender Dauer immer lästiger, weil sie immer wieder Spannung vorgaukelt, die es aber gar nicht gibt. Richard (Gregory Chandler Maness), der von seinem Vater König Henry II. (Malcolm McDowell) auf Tauglichkeit sein Nachfolger zu werden, geprüft wird, irrt umher, hat wirre Träume und macht einen ziemlich beschränkten Eindruck. Dennoch meistert er die drei Kernprüfungen, um sich als würdiger Nachfolger zu präsentieren, was mitunter mehr als nur lächerlich vorgetragen wird. Die schauspielerischen Leistungen kann man als unbeholfen und überfordert umschreiben. Die Kameraführung und besonders die Effekte grenzen fast an Körperverletzung. Mit jeder Minute wird das Dargebotene langweiliger, uninteressanter und unerträglicher. Richards Triumph am Ende setzt dem Trauerspiel die Krone der Unerträglichkeit auf.

Fazit: Ein in Urin getränkter Waschlappen hat mehr zu bieten.


Ride in the Whirlwind

Drei Cowboys (u.a. Jack Nicholson) übernachten bei einer Berghütte, die von Postkutschenräubern bewohnt wird. Am nächsten Morgen ist die Berghütte von der Bürgerwehr umstellt und die drei Cowboys geraten ebenfalls unter Beschuss, weil die Leute von der Bürgerwehr glauben, dass die drei Cowboys zur Bande gehören. Während die Bürgerwehr permanent auf alles in und um die Berghütte feuert, können zwei Cowboys fliehen. Doch die Flucht bleibt nicht unentdeckt und so werden die beiden natürlich verfolgt.
Ride in the Whirlwind ist ein echtes Meisterwerk der blöden Dialoge und der völligen Spannungslosigkeit. Und das wird schon ganz am Anfang klar als sich zwei Räuber über Furunkel am Hintern unterhalten. Nach dieser unglaublich humorigen Einlage folgt der Überfall einer Postkutsche und fortan herrscht pure Langeweile und Verständnislosigkeit. Manchmal fragt man sich, ob es zu dem ganzen Mist überhaupt ein Drehbuch gibt und wenn ja, wie das sein kann.

Fazit: Unterhaltsam wie ein Stein, der in einem See liegt.


Riders

In dem Film geht es um vier Freunde (später nur noch drei) die gerne Überfälle verüben und sich immer wieder spektakuläre Fluchtmöglichkeiten einfallen lassen. Diese Freunde werden von einem Ganoven mit Elvisfrisur und von einem korrupten Polizisten (echt scheiße gespielt von Bruce Payne) erpresst. Weil die drei aber ausgebuffte Typen sind, entledigen sie sich ihrer Widersacher und entkommen nach Rio.
Das mag ja alles ganz nett klingen, ist aber nichts weiter als pure Quälerei. Riders ist gespickt mit Actionszenen, die genauso zweitklassig sind wie die Dialoge und Darsteller. Natasha Henstridge beweist in ihrer Rolle als fast clevere Polizistin erneut, dass sie zwar lecker aussieht, aber als Schauspielerin wohl doch nicht geeignet ist.

Fazit: Das hat weh getan.


Riddick – Chroniken eines Kriegers

Der abtrünnige Glatzkopf Riddick (Vin Diesel) gerät in einen Krieg zwischen irgendwelchen Weltraumherrschern. Dabei wird er gejagt, doch niemals besiegt.
Es ist schwer hier mehr über die Story zu schreiben, denn diese ist ebenso belanglos und schlecht wie die schauspielerische Leistung von Vin Diesel. Dieser kämpft sich mit abstoßend cooler Stimme, ärmlichen Sprüchen, einem einzigen Gesichtsausdruck und schierer Unbesiegbarkeit durch diesen durch und durch schrecklichen Film. Die ganze Action ist maßlos übertrieben und von geringem Unterhaltungswert. Schon alleine das Zuschauen verursacht Magenschmerzen und ist absolut nicht zu empfehlen. Was bleibt ist die Hoffnung, dass dieser Schwachsinn keine Fortsetzung findet.

Fazit: Übelste Unterhaltung auf geringem Niveau.


Riddick – Überleben ist seine Rache

Riddick (Vin Diesel) wird auf einem Planeten abgesetzt, um dort zu sterben. Doch Riddick hat andere Pläne. So kämpft er zunächst mit den Aliens, schafft sich eine Art Hund an und sendet ein Notrufsignal, um abgeholt zu werden. Kurze Zeit später landen zwei Schiffe mit Leuten, die Riddick nicht retten, sondern töten wollen. Und so beginnt der Kampf ums Überleben.
Zu allem Übel überlebt Riddick diesen Kampf. Bis es soweit ist, nervt er mit seinen Monologen und seiner abstoßend coolen Stimme. Er tötet einen Gegner indem er ihm den Kopf mit einem Schwert, welches er diesem mit dem Fuß ins Gesicht kickt, durchtrennt. Er töten Unmengen an Aliens, die zum Glück nicht angreifen, wenn Riddick oder die anderen Helden eine Pause brauchen. Die Actionszenen wirken manchmal arg merkwürdig und unglaubwürdig. Die fehlende Spannung erzeugt, ebenso wie die ganze Geschichte, großes Desinteresse am Geschehen. Und so vergehen die zwei Stunden als wären es mindestens vier. Langeweile überwiegt und es stellt sich abermals die Frage, wann Riddick einen weiteren Gesichtsausdruck präsentiert und was das alles soll. An wem will er sich mit seinem Überleben rächen? Und wie viele Teile will er noch überleben, um sich weiter zu rächen?

Fazit: Da steckt man besser seinen Kopf zwei Stunden in den Sand.


Rubber

Der Film erzählt die Geschichte eines Autoreifens, der in der Wüste aufwacht und sich dann auf den Weg macht, Dinge zu zerstören. Erst überrollt er eine Dose, dann eine Flasche. Weil diese davon nicht kaputt geht, lässt er sie zerplatzen. Weil ihm das so gut gefällt, lässt er anschließend einen Hasen zerplatzen. Und später die Köpfe von Menschen. Beobachtet wird das Ganze von einer Gruppe Menschen, die mit Ferngläsern ausgestattet in der Wüste stehen. Diese Menschen werden später vergiftet. Der Reifen indes von der Polizei gejagt.
Der Hauptdarsteller ist in etwa so begabt wie Jean Claude van Damme. Und so rollt er, mal langsam und mal schnell, durchs Bild, fängt zu zittern an, wenn er etwas zerstört, legt sich in einen Pool und guckt besonders gern Fernsehen. Das ist so absurd, dass es witzig sein könnte. Aber leider ist es weder witzig noch spannend, sondern einfach nur krank. Dazu tragen vor allem die menschlichen Darsteller bei, die fast alle schlechtere Darsteller sind als der Reifen selbst. Die Dialoge tun weh und die Abstrusität des Ganzen lässt den Zuschauer das eine oder andere Mal verzweifeln. Dass das Ende eine mögliche Fortsetzung androht, lässt eine gewisse Angst entstehen.

Fazit: Drei Tage in einem Reifenstapel zu stehen ist ähnlich beängstigend und absurd.


© 02.2001 – 01.2018

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