Filme U

Undisputed

Ein ungeschlagener Boxweltmeister (Ving Rhames) wird in ein Gefängnis gesperrt in dem regelmäßig Boxwettkämpfe stattfinden und in dem die Mafia alle Fäden zieht. Natürlich will er dort gleich beweisen, dass er der einzig wahre Champ ist und verprügelt zunächst einige Gefängnisinsassen. Zur Belohnung darf er dann im Gefängnisring, vor den Augen der anderen Häftlinge und einigen Mafiatypen, die einfach so ins Gefängnis kommen und gehen können wie es ihnen beliebt, gegen den ungeschlagenen Gefängnischamp (Wesley Snipes) antreten und kassiert, wer hätte das gedacht, seine erste Niederlage. Später irgendwann wird er entlassen und gewinnt in Freiheit seinen Weltmeistertitel zurück.
Klingt langweilig und unglaubwürdig und ist es auch. Wesley Snipes, Ving Rhames und Peter Falk bieten hier eine schauspielerische Leistung, die sehr zu wünschen übrig läßt. Spannung kommt nie auf und wer bis zum Ende durchhält hat sinnlos weitere neunzig Minuten seines Lebens verschwendet.

Fazit: Unglaubwürdig und einschläfernd.


Urlaubsreif

Nachdem das Blind Date zwischen Jim (Adam Sandler) und Lauren (Drew Barrymore) ein totaler Reinfall war, beschließen sie, sich nie wieder zu sehen. Doch dank eines dummen Zufalls verbringen die beiden schon bald gemeinsam mit ihren Kindern einen Urlaub in Afrika. Zwei der drei Töchter von Jim sehen aus wie Jungen und die beiden Söhne von Lauren sind echte Nervensägen. So nervt Urlaubsreif des Öfteren und wenn er nicht nervt, dann langweilt er zumeist. Kitschig, Klischeehaft und unlustig geht es die meiste Zeit zu. Die wenigen gelungenen Gags sind zwischendurch allerdings eine schöne Abwechslung. Doch ansonsten ist Urlaubsreif schon manchmal peinlich und regt zum Fremdschämen an. Dann geht es wieder eine Weile und man denkt gerade, dass es doch nicht so schlimm ist, schon wird man eines Besseren belehrt. Und so ist Urlaubsreif letztlich ein weiteres Werk, um das man getrost einen Bogen machen kann.

Fazit: Da fährt man besser zwei Stunden mit dem Dreirad ums Haus.


USS Indianapolis

Am 30. Juli 1945 wird die USS Indianapolis von einem japanischen U-Boot versenkt. Die Überlenden, die auf den Rettungsbooten treiben, werden immer schwächer und von Haien angegriffen. Erst nach Tagen werden sie gefunden und gerettet. Kapitän Charles Butler McVay (Nicolas Cage) muss sich später vor Gericht verantworten.

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und die Geschichte ist wirklich interessant. Dummerweise macht Regisseur Mario van Peebles nur nichts aus den Möglichkeiten und präsentiert einen Film mit billigen Effekten, schrecklichen Dialogen und großer Langeweile. Ein wenig Liebesgeschichte à la Pearl Harbor, etwas Der weiße Hai, dazu ein wenig vom Untergang der Titanic, fertig ist der belanglose Reinfall. Die billigen Effekte erinnern an Zeiten, die schon Jahre vorbei sind und auch ein wenig an die Augsburger Puppenkiste. Glücklicherweise sieht man die Fäden an den Schiffen und Flugzeugen nicht. Passend dazu wirken auch die Schauspieler mitunter so als wären sie gerade in der Augsburger Puppenkiste aktiv, oder hätten verlernt, wie man gut schauspielert. Insgesamt ist es wirklich schrecklich, was aus der durchaus interessanten Geschichte gemacht wurde.

Fazit: Da spielt man besser zwei Stunden mit Papierschiffen in der Badewanne.

© 02.2001 – 11.2017

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