Filme X

xXx 2: The next level

Der neue XXX (Ice Cube) jagt in diesem hohlen Actionspektakel einen Außenminister, der irgendwie ein böses Spiel treibt und sogar ein paar NSA Agenten entführt hat. Insgesamt ist die Story auch nicht weiter wichtig, lediglich die Schießereien, die übertriebenen Verfolgungsjagden und die Rap-Musik scheinen bei diesem belanglosen Actionquatsch von Bedeutung. Dieser findet in der finalen Verfolgungsjagd einen erschreckenden Höhepunkt, der wahre Qualen bereitet. Superheld XXX rast in einem Auto auf Schienen einem Hochgeschwindigkeitszug hinterher. Dummerweise kann man während dieser Jagd deutlichst die Tricktechnik erkennen. Unrealistischer hätten diese Computereffekte nicht ausfallen können. Man glaubt ein Spiel am PC zu beobachten und nicht Zuschauer eines Films zu sein. Hier wurde eindeutig die Grenze des guten Geschmacks überschritten. Und zwar um Längen. Gepaart mit den äußerst trivialen Dialogen und der schwachen Story ergibt das einen unerträglichen Film der übelsten Sorte.

Fazit: Ausdruckslos, stupide und unbeschränkt sinnlos.


xXx 3: Die Rückkehr des Xander Cage

Es beginnt mit einem Gespräch zwischen Eugene Gibbons (Samuel L. Jackson) und Neymar. Der Fußballer soll dem Team von Gibbons beitreten. Das Gespräch allein ist so flach, dass man denkt, schlimmer kann es nicht werden. Aber das ist ein Irrtum, denn kurze Zeit später taucht Xander Cage (Vin Diesel) auf, um dafür zu sorgen, dass in einem kleinen Dorf alle eine Fußballübertragung sehen können. Dazu fährt er auf Skiern durch einen Wald und rast anschließend auf einem Skateboard dem Anstoß entgegen. Und genauso übertrieben, unlustig, schwachsinnig und uninteressant geht es ununterbrochen weiter. Um was es bei allem wirklich geht, sofern es tatsächlich um etwas geht, erschließt sich einem nicht, weil die ganzen grausamen Dialoge und die Aneinanderreihung von furchtbaren Actionszenen einen durchdrehen lassen. Die Rückkehr des Xander Cage dürfte somit zu den grausamsten und hohlsten Fortsetzungen gehören, die je produziert wurden und Menschen, die ein halbwegs intaktes Gehirn ihr Eigen nennen, können eigentlich nur angewidert mit dem Kopf schütteln und sich eine andere Beschäftigung suchen.

Fazit: In etwa so prickelnd wie zwei Stunden in seinem eigenen Erbrochenem zu liegen.


© 10.2017

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