Nach dem Zahnarztbesuch ist vor dem Zahnarztbesuch

Am Abend nach der Behandlung fällt ein erstes Stück der Füllung raus. Ich begutachte den Zahnstummel und beschließe, dass es ein unwichtiges Stück Füllung war, was da beim Zähneputzen verloren ging. In der ersten Nacht nach dem Zahnarztbesuch kann ich immerhin fast durchschlafen. Den nächsten Tag über fühlt sich alles im Mund falsch an. Das Zahnfleisch tut weh, irgendwelche Zähne tun weh und vor allem an den Einstichstellen der Betäubungsspritzen sind die Schmerzen auf einem hohen Niveau. Vielleicht bleibt das jetzt für immer so mit den Einstichstellen. Ich meine, sowas mal irgendwo gelesen zu haben. Unter Schmerzmitteln lässt es sich immerhin ertragen. Zum Zahnarzt gehe ich nicht, weil er ja sagte, dass es noch eine Weile wehtun kann. Im Laufe des Arbeitstages scheint der Schmerz zu wandern und am Ende sind die Schmerzen unten schlimmer als am defekten Zahn. Essen macht gar keinen Spaß mehr und ich freue mich so gar nicht auf die bevorstehenden Feiertage.

Die zweite Nacht schaffe ich nur dank einer Schmerztablette. Als ich am nächsten Morgen erwache, immerhin erwache ich noch, tut der Oberkiefer weh. Und die Zähne vor dem behandelten Zahn. Hatte ich vor einiger Zeit noch gedacht, dass ich echt Glück bisher hatte in meinem Leben, was Zahnschmerzen angeht, so denke ich jetzt meistens „Aua“. Neu dazugekommen ist ein Taubheitsgefühl, was manchmal den Eindruck vermittelt, ich hätte eine Betäubungsspritze bekommen. Da entwickelt sich etwas ganz eindeutig in die falsche Richtung und ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll. Und vor allem frage ich mich, wie lange ich das wohl noch aushalten werde, bevor ich irgendeinen Zahnarzt aufsuche, der gerade Notdienst hat. Es ist Samstag. Das Wochenende scheint versaut. Doch dann gibt es plötzlich erste Anzeichen einer Verbesserung. Ich bin am Vormittag abgelenkt und scheinbar sind es die Schmerzen parallel dazu auch. Erst am Nachmittag verlangt mein Körper nach einer weiteren Tablette, obwohl ich scheinbar völlig entspannt durch eine Thalia Filiale wandere und einige Bücher entdeckt habe, die ich wohl lesen muss. Später stellt sich mir zwangsläufig die Frage, ob ich dermaßen einen an der Waffel habe, dass ich mir die Schmerzen nur einrede oder sie nur deshalb da sind, weil ich an sie denke. Bei einem Mann wie mir ist alles möglich. Ich werde das mal weiter beobachten.

Drittes Training

Das dritte Training folgt dem gleichen Ablaufschema, wie ich es erwartet habe. Ich starte mit zwanzig Minuten auf dem Crosstrainer und hantiere anschließend für etwa zwanzig Minuten an irgendwelchen Geräten rum. Bevorzugt und fast ausschließlich trainiere ich Bauch und Beine, möglicherweise auch den Po. Dabei klingt „Bauch, Beine, Po“ eher nach einem Frauentrainingsplan. Aber den Oberkörper zu trainieren, habe ich keine Lust. Hatte ich noch nie. Wird also auch in Zukunft eine untergeordnete Rolle spielen, dieses Training. Nach dem kurzen Intermezzo an den Geräten geht es zurück auf den Crosstrainer. Aber nur für zehn Minuten, denn dann muss ich aufs Laufband. 14 Minuten halte ich durch und bin schon währenddessen völlig aus der Puste und schwitze fröhlich vor mich hin. So geht wohl Training. Vermutlich werden alle meine künftigen Trainingstage auf diese Art ablaufen. Vorausgesetzt mein Körper macht da weiter und problemlos mit.

Drei Stunden später steht fest, dass mein Körper da wohl nicht mitmachen wird. Mein Knie tut weh. Allerdings nicht nur dort, wo der Schmerz sonst immer rumlungert, sondern insgesamt. Ich fürchte, das mit dem Laufband kann ich künftig vergessen und muss stattdessen eines der Fahrradergometer benutzen. Das ist echt deprimierend. Noch schlimmer ist allerdings die Tatsache, dass sich damit das Thema „Joggen in freier Wildbahn“ endgültig erledigt haben dürfte. Alt werden ist einfach Scheiße.

Zweites Training

Schon am Abend vor dem zweiten Training bin ich genervt. Dieses genervt sein war einer der Gründe, warum ich vor zwei Jahren die Mitgliedschaft bei McFit beendet habe. Es war stets eine furchtbare Quälerei mich immer mal aufzuraffen, um einen Moment zu trainieren. Jetzt geht der Mist schon wieder los. Daher stehe ich am Sonntag schon völlig genervt auf, nur um eine Stunde später aufzubrechen.

Das Training findet dieses Mal bei McFit in Dortmund-Eving statt. Irgendwie ist mir das sympathischer als in Lünen. Nach zwanzig Minuten auf dem Crosstrainer, die sich nicht so schlimm anfühlen, wie in der letzten Woche, mache ich irgendwelche Übungen mit Kindergewichten. Alles schön langsam und ohne dabei außer Atem zu geraten. Da stellt sich natürlich gelegentlich schon die Frage, ob das überhaupt einen Sinn macht. Anschließend geht es für zehn Minuten zurück auf den Crosstrainer. Nur zehn Minuten deshalb, weil ich plötzlich die grandiose Idee habe aufs Laufband zu klettern. Nach einer Minute schnellem Gehen stelle ich die Geschwindigkeit auf 8,5 und laufe los. Fast leichtfüßig als wäre es das Normalste auf der Welt. Zehn Minuten will ich laufen, muss ich laufen, um meinen Ansprüchen gerecht zu werden. Mein Plan nicht zu schwitzen und keine Schnappatmung zu bekommen, ist allerdings nicht umzusetzen. Lediglich wenn attraktive Frauen an mit vorbei gehen, stelle ich das Atmen fast völlig ein und tue so als würde ich völlig entspannt und unangestrengt vor mich hinlaufen. Gewisse Eitelkeiten, die man möglicherweise als Albernheiten abtun muss, kann ich mir auch in meinem Alter nicht abgewöhnen. Nach sieben Minuten gelingt mir aber auch das nicht mehr. Ich atme schwer, freue mich aber, dass mein Knie keine echten Beschwerden macht. Nach neun Minuten drossle ich das Tempo, gehe noch einen Moment und erlöse mich dann von den Qualen. Letztlich muss ich zugeben, dass das Training vielleicht doch einen Nutzen hat und träume sofort davon, schon bald wieder durch den Wald joggen zu können mit einem Knie, welches jeglichen Widerstand aufgegeben hat und mich einfach nur laufen lässt. Im Optimalfall laufe ich nächsten Sonntag zwanzig Minuten auf dem Laufband. Sollte ich das nicht schaffen, werde ich allerdings sehr enttäuscht von mir sein. Verdammter Druck.

Mein Comeback bei McFit

Es ist etwa 09.17 Uhr als der Mann ohne Muskeln, das bin ich, zurück bei McFit in Lünen ist. Und es fängt gleich gut an als ich die Umkleidekabine betrete, denn als erstes sehe ich nackte Männer. Ich will keine nackten Männer zur Begrüßung sehen. Ich will nicht einmal mich nackt sehen. Das nennt man wohl ein Comeback nach Maß. Großartig.

Zuerst geht es auf den Crosstrainer, den ich zwanzig Minuten nutzen will. Nach einer Weile tut mein linkes Bein weh, ebenso der Fuß und ich merke, dass mir die Luft auszugehen droht. Schnell ein Blick auf das Zeitmessgerät, wie lange ich noch durchhalten muss. 47 Sekunden. Da steht tatsächlich, dass ich erst 47 Sekunden trainiere. Das muss ein Irrtum sein. So können sich doch keine 47 Sekunden anfühlen. Wie soll ich das noch weitere 19 Minuten und 13 Sekunden aushalten? Irgendwie hatte ich mir das leichter vorgestellt. Ich bin wirklich naiv. Da ich mir aber zwanzig Minuten vorgenommen habe, bleibe ich tatsächlich auch so lange auf dem Gerät und wundere mich, dass ich das ohne ernsthafte Komplikationen auch schaffe. Alles andere hätte ich mir andererseits auch nicht verziehen. Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, anschließend zwanzig Minuten auf dem Ergometer zu strampeln doch dazu fühle ich mich nicht in der Lage, auch wenn ich vermutlich so aussehe als hätte ich noch gar nicht mit dem Training begonnen. So folgt ein wenig Gerätetraining. Wie in alten Zeiten nur mit noch weniger Gewicht. Einige junge Frauen mit schönen Körpern, die sie artgerecht präsentieren, geraten gelegentlich in mein Sichtfeld. Ich bin entzückt, weiter bringt mich das aber auch nicht. So mache ich ein paar Übungen, ohne dabei zu schwitzen, weil schwitzen mich auch nicht attraktiver macht. Dann geht es zurück auf den Crosstrainer. Erstaunlicherweise geht es jetzt leichter als noch vor ein paar Minuten und mir tut fast nichts weh. Allerdings frage ich mich, ob dieses Pseudotraining meinen Körper wirklich nach vorne bringen wird. Ein paar Meter vor mit trainiert eine junge Frau, die einen so schönen Körper bekommen hat, dass ich aufpassen muss, sie nicht permanent wie ein alter, geiler Bock anzustarren oder schwachsinnig zu ihr rüber zu grinsen. Manche Dinge ändern sich einfach nie. Nach etwa zehn Minuten auf dem Crosstrainer schwitze ich und rieche auch so. Während ich meinen eigenen unangenehmen Duft einatme, frage ich mich, ob ich morgen wohl sehr starken Muskelkater haben werde. Dann bewege ich meinen alten Körper noch ein wenig schneller bis die zwanzig Minuten vorbei sind und ich das Training beenden darf. Nächsten Sonntag will ich das fortsetzen, weil ich jeden Sonntag meinen Körper hierher befördern will, um ihm etwas Gutes zu tun. Ich bin gespannt, wie konsequent ich meinen Plan umsetze während meiner fünfzehnmonatigen Mitgliedschaft. Werde ich irgendwann einen attraktiven Körper bekommen und fitter sein, oder wird, wovon ich ausgehe, alles so bleiben, wie es immer war?

Beim Kardiologen

Es ist etwa 07.48 Uhr als ich zu meinem Termin beim Kardiologen erscheine. Die Tür ist nicht verschlossen und vor der Tür wartet eine Frau, die mich fragt, ob ich schon mal hier war. Ich bin verwirrt, sage ja, sehe auf das Schild an der Eingangstür und bin noch verwirrter, denn der Name, der dort an der Tür steht, ist mir gänzlich unbekannt. Was geht hier nur vor sich? Die Frau fragt, ob ich dieses Jahr auch schon hier beim Arzt war. Ich verneine, blicke wider zum Schild und überlege ernsthaft, ob ich mich verlaufen habe und beim falschen Arzt bin. Ich vergewissere mich, dass ich hier beim Kardiologen bin. So steht es an der Tür geschrieben. Aber der Name sagt mir nichts. Ich erinnere mich, dass da früher Dr. med. Irgendwas stand. Jetzt nur ein Name ohne Titel. Es ist erstaunlich, wie mich dieser falsche Name aus der Bahn wirft. Die Frau scheint auch verwirrt und erzählt, dass sie vorhin ratlos vor der Tür stand, sich fragte, ob sie im falschen Gebäude ist und extra irgendwo nachgefragt hat, ob sie hier überhaupt richtig ist. Zumindest bin ich nicht alleine verwirrt. Erneut blicke ich auf das Türschild und langsam ergibt alles einen Sinn. Der Arzt, der früher hier war, war einfach alt und hat einen Nachfolger gefunden. Dummerweise hat man vergessen mir und der Frau davon zu berichten, so dass unsere Verwirrtheit vollkommen natürlich ist. Man muss sich alles nur schönreden, dann fällt einem die eigene Beschränktheit irgendwann nicht mehr so auf. Die Frau schwärmt von dem Vorgänger und hofft, dass der neue Arzt auch nett ist. Ich indes überlege, was ich davon halten soll, dass der neue Arzt kein Dr. med. ist. Ich finde keine Antwort.

Nachdem später mein EKG gemacht wurde, lerne ich den neuen Arzt kennen, Jung, freundlich und dynamisch ist er. Ich erzähle, warum ich hier bin und fühle mich irgendwie alt. Früher waren die Ärzte älter als ich, das fand ich irgendwie natürlicher. Langsam nimmt das mit dem Altern echt groteske Formen an. Die folgende Ultraschalluntersuchung zeigt keine Anomalien. An einem Herzinfarkt sterbe ich möglicherweise in absehbarer Zeit nicht. Wie vereinbart darf ich danach fürs Belastungs-EKG auf ein Fahrrad klettern. Eine junge Frau ist während der gesamten Untersuchung dabei, weshalb ich lange Zeit so tun muss als wäre das ganze Radeln kein Problem. Erst als die 150 Watt Stufe erreicht ist, sage ich ihr, dass wir jetzt besser aufhören. Prompt werde ich gefragt, warum ich aufhören will. Weil ich schwitze, schwer atmen muss und meine Kondition für mehr nicht reicht. Also antworte ich ordnungsgemäß, dass es jetzt anstrengend wird und ich das nicht möchte. Sie findet, dass ich weit gekommen bin und das gut gemacht habe. Ich komme mir vor wie ein schlapper Blödmann, der jetzt von einer jungen Frau gelobt wird, um nicht depressiv zu werden, weil er so früh schlapp gemacht habe.

Abschlussgespräch. Der Arzt sagt, alles sei gut, nichts ist verkalkt und ich kann nun sportlich durchstarten. Warum er das sagt? Vermutlich, weil ich zu Anfang unseres Gesprächs sagte, dass ich nun zwei Jahre keinen Sport gemacht habe und mich schon bald im Fitnessstudio anmelden will. Doch das ist eine andere Geschichte, die jetzt erstmal vollkommen unwichtig ist. Im Laufe des Monats werde ich weitere Ärzte aufsuchen, weil ich sicher bin, dass ich ganz sicher nicht gesund bin. Ich kenne mich nun lange genug, um zu wissen, dass irgendeine üble Krankheit von mir Besitz ergriffen hat. Anders sind all die Symptome wahrlich nicht mehr zu erklären.

Die scheinbar unendliche Erkältungswelle

Es hat den Anschein als würde diese Erkältungswelle nie abebben. Jeden Tag sitzt mindestens ein verschnupfter Teilnehmer bei mir. Ich halte Abstand, sprühe Desinfektionsmittel, nehme Krankenscheine entgegen. Oft meide ich den Kontakt zu den Teilnehmern und lasse sie einfach ihre Zeit absitzen. Ich weiß, das ist blöd, aber ich hasse Erkältungen und will einfach nichts damit zu tun haben. Manche Teilnehmer sind schon das zweite Mal innerhalb kurzer Zeiterkältet und ich muss gestehen, dass ich erkältete Teilnehmer unsympathisch finde. Manchmal sage ich denen das auch. Irgendwie finde ich, dass Erkältungen eine Zumutung sind. Um mich herum wird gehustet und geschnupft, Viren fliegen durch die Gegend und ich bin durchaus angewidert.

Am Freitag erreicht meine Abneigung gegen die Teilnehmer einen weiteren Höhepunkt. Drei von vier Teilnehmern tragen ihre Erkältung offen zur Schau. Die verpackte, türkische Frau kann kaum sprechen, ihre Nase läuft und irgendwann hustet sie alles voll. Ich frage sie, ob sie nicht besser nach Hause gehen will. Will sie nicht. Also sage ich ihr, dass sie sich auf alle Stellen, die ich ihr beim letzten Termin gegeben habe, bewerben soll. Ich weiß, dass sie das eigentlich nicht vorhatte. Doch ich kann nicht ständig Rücksicht auf die Befindlichkeiten meiner Teilnehmer nehmen. Erst recht nicht, wenn sie in einem solchen Zustand hier auftauchen. Die blonde Frau kann vor Halsschmerzen kaum schlucken. Frauen, die nicht schlucken können, sind mir irgendwie suspekt. Immerhin schreibt sie brav Bewerbungen. Da muss ich sie echt loben. Anfangs hatte ich echt befürchtet, dass wird nix mit ihr. Doch scheinbar haben meine ständigen Hinweise und Hilfsversuche doch etwas gebracht. Trotzdem will ich nicht, dass sie hier ist. Außerdem hustet und stöhnt sie ständig. Das finde ich irgendwie unangebracht, weil wir hier in einem Büro sind und nicht auf einer Krankenstation. Außerdem habe ich Angst, dass die mir hier verstirbt.
Auch der Teilnehmer, der kaum deutsch spricht, ist ständig mit einem Taschentuch bewaffnet. Und hat er mal kein Taschentuch in der Hand, liegt es vollgerotzt vor ihm auf dem Tisch. Großartig, so ist gewährleistet, dass alle etwas davon haben. Ich bin echt froh als die Teilnehmer endlich weg sind. Die verpackte Türkin, von der man lediglich das Gesicht sieht, hat natürlich keine Bewerbungen geschrieben. Alles andere hätte mich bei ihr auch gewundert. Somit hat sie drei Stunden einfach nur ihre Viren verteilt. Vielleicht ist das ihre Art mir mitzuteilen, dass ich nerve und sie nicht arbeiten will.

Verseuchte Mitarbeiterinnen

Die aktuelle Erkältungswelle scheint einfach nicht aufhören zu wollen. Es gibt hier Kolleginnen, die bereits zum dritten Mal erkältet sind. An einigen Standorten herrscht Mitarbeitermangel, weil viele nicht arbeiten können. Anke indes findet es witzig mit ihrer Erkältung alles anzufassen und noch witziger findet sie es, jedem, der nicht erkältet ist, ganz nah auf die Pelle zu rücken und anzuatmen. Ich finde das natürlich nicht witzig, was daran liegen könnte, dass ich ein ziemlich humorloser Mensch bin, der obendrein ein Hypochonder ist und all das daher auch nicht im Entferntesten witzig findet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Erkältungswelle unbeschadet überstehe, sinkt mit jedem Kontakt zu den verseuchten Mitmenschen weiter und weiter. Natürlich sprühe ich nachdem Anke wieder weg ist, alles, was mit ihr in Berührung kam, ordentlich mit Hygiene Spray ein. Doch da ich kein Superheld bin, schwindet meine Hoffnung, dem Erkältungswahn zu entkommen, immer mehr. Dummerweise habe ich keine vorbeugenden Mittel dabei, weil ich ernsthaft dachte, es sei vorbei mit den internen Erkältungen. Wie naiv von mir. Sobald ich zu Hause bin, werde ich mit der Einnahme von Angocin starten. Prävention als letzter Hoffnungsschimmer. Doch vermutlich ist es längst zu spät und ich bin verloren.

Physiotherapie Teil 3

Dieses Mal kümmert sich ein Mann um mein Knie. Er kann nichts Außergewöhnliches feststellen und meine Schmerzen sind ihm ein Rätsel. Ich bin mir auch oft ein Rätsel, so dass da möglicherweise ein Zusammenhang besteht. Was er auch tut, Sinn scheint es für ihn nicht zu geben. Und so behandelt er mich hauptsächlich unter dem Knie, dann dehnt er mein Bein und ich würde ihn am liebsten Ohrfeigen oder wenigstens jammern, mich anstellen, wie ein Weichei, aber das verbiete ich mir. Ich gebe mich unbeteiligt als würde mir all das dehnen gar nichts ausmachen. Schließlich soll nicht auffallen, dass ich eine echte Mimose bin. Das wäre zu peinlich. Nach der Behandlung steht fest, dass ich ein besonderer Fall bin, was für den Therapeuten spannend ist, mich aber vermutlich nicht weiter bringt. Nächstes Mal versucht sich eine andere Therapeutin an meinem Knie. Ich bin schon gespannt, was sie dazu zu sagen hat.

Ein viel zu langer Bericht über eine bescheidene Woche eines verwirrten Mannes. Teil 2

Einen weiteren Tiefpunkt erreicht die Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Gegen 03.00 Uhr wache ich auf, weil ich starke Magen- Darmschmerzen habe. Da ich sehr darauf achte, abends keinen Unsinn zu essen, kann ich mir das nicht erklären. Ich wandere ins Bad, sitze auf der Toilette und frage mich, ob ich mir tatsächlich einen Magen- Darmvirus eingefangen habe. Eigentlich unwahrscheinlich, aber es geht mir schon ziemlich mies. Weil der weitere Verlauf allerdings gegen einen Virus spricht, muss es was Anderes sein. Der nahende Tod, infolge meiner schweren Krankheit, vielleicht. Irgendwann kommt das ja zwangsläufig. Da es mir nach dem Toilettenbesuch nicht bessergeht, wandere ich durch die Wohnung. Ich friere und habe mir deshalb eine Decke umgelegt. Vermutlich gebe ich ein sehr skurriles Bild ab. Gegen 03.42 Uhr bin ich dermaßen durchgefroren und erledigt, dass ich ins Bett klettere und unverzüglich die Heizdecke anschalte. Ich bin froh, dass ich diese vor zwei Wochen von Agnes geschenkt bekam. Sie weiß halt einfach, was ein alter, gestörter Mann, wie ich einer bin, braucht. Schlafen kann ich zwar nicht, aber immerhin friere ich nicht mehr und bleibe in einem unbefriedigenden Wachzustand bis etwa 04.34 Uhr im Bett. Dann sind die Schmerzen erneut so stark, dass ich beschließe einen Spaziergang zu machen. Mit Decke durch meine Wohnung. Eine halbe Stunde lang. Gegen 05.10 Uhr liege ich wieder im Bett und weiß, dass ich um sechs Uhr definitiv nicht Frühstücken kann. Kurz bevor der Wecker ankündigt, dass es an der Zeit ist aufzustehen, entspanne ich etwas und schlafe ein. Diesen Moment nutzt der Wecker, um mich daran zu erinnern, dass ich mich nun wirklich genug ausgeruht habe. Ordnung muss sein. Standesgemäß führt mich mein erster Weg zur Toilette, die erhoffte Verbesserung meines Gesamtzustandes bleibt erneut aus. Toilettengänge sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Während ich anschließend eine Banane zu mir nehme, überlege ich, ob meine neuen Präparate, Mucan und Dalektro, etwas mit meinem miesen Zustand zu tun haben könnten. Eine Antwort habe ich nicht. Vielleicht sollte ich meinen Plan, meine neuen Präparate erst drei Monate zu nehmen und dann zum Arzt zu gehen, überdenken und schon in zwei Wochen diesen Schritt machen, wenn sich mein Allgemeinzustand bis dahin nicht verbessert hat. Obwohl ich in etwa weiß, wie das dann ablaufen wird, sollte ich es vielleicht dennoch tun. Dann ist auch schon die Zeit zum Gedankenmachen vorbei und ich muss mich auf den Weg zur Arbeit machen. Das ist alles irgendwie ziemlich schräg, finde ich.

Im Laufe des Tages geht es mir etwas besser. Der Ingwertee scheint zu wirken. Zumindest habe ich beschlossen, dass ich ihn für die Besserung verantwortlich mache. Ich kann sogar normal essen. Das hatte ich zu Beginn des Tages noch ausgeschlossen. Direkt nach der Arbeit muss ich zur Physiotherapie. Erneut kümmert sich die junge Frau vom letzten Freitag um mich und mein Knie. Es ist erschreckend, dass ich mich darüber freue, dass wir nett plaudern, während sie mit ihren zarten Händen mein Bein berührt. Irgendwas stimmt mit mir ganz sicher nicht.

Seit Monaten habe ich Pickel auf der Stirn. Der Hautarzt hat mir vor Monaten eine kortisonhaltige Salbe verschrieben, die ich aber erst seit kurzem benutze. Ich creme damit aber immer nur meine linke Stirnhälfte ein. Meist gehen die Pickel dann komplett weg, manchmal nur auf der linken Seite, was ziemlich bescheuert aussieht. Wieder einmal suche ich im Internet nach Ursachen dieser Verpickelung. Verdauungsprobleme oder Stress können verantwortlich sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich schon seit Monaten Stress habe. Also ist es die Verdauung. Das weiß ich längst.

Weil ich eh gerade das Internet durchsuche, suche ich nach Depressionen. Dazu gibt es viele Tests, die es zu machen gilt. Nach einer ganzen Reihe gemachter Tests steht fest, dass ich mindestens leichte Depressionen habe, vermutlich aber sogar mittelschwere bis schwere. Zwei dieser Tests endeten mit der Aufforderung mich unverzüglich mit einem Arzt in Verbindung zu setzen. Echt irre dieses Internet.

Weil Freitag ist und ich den Filmabend wegen meiner Unpässlichkeit auf Morgen verschoben habe, schaue ich, was Amazon Prime Video mir zu bieten hat. Ich habe Lust auf eine Komödie und entscheide mich für „Ein Dorf sieht schwarz“. Ich muss zwar auch mal lachen, aber irgendwie ist der Film auch traurig. Ich weiß nicht, ob das wirklich eine gute Wahl war.

Ein weiterer Traum. Ein großes Gebäude. Möglicherweise Hotel. Ich kümmere mich um eine junge Frau. Sie ist Gast oder Kundin, ich weiß es nicht. Sie ist unter dreißig, hat glattes, blondes Haar, klare Augen und wunderschöne Haut. Ich fühle mich offensichtlich zu ihr hingezogen, halte den nötigen Abstand zu ihr immer weniger ein. Es scheint als ginge es ihr ähnlich. Ich verliere meinen Job, wenn das einer bemerkt. Wir sitzen auf einem Bett, rücken näher, liegen halb auf dem Bett als sich plötzlich die Chefin ankündigt. Wir müssen Abstand halten, es will uns nicht gelingen. Der Fahrstuhl geht auf, irgendwie haben wir es dann doch geschafft aufzustehen. Wer genau hinsieht erkennt, dass wir gegen die Regeln verstoßen, so wie wir uns verhalten. Man übersieht es wohlwollend. Ich will die Frau berühren, aber ich brauche ein Zeichen, dass sie es auch will. Dann berührt sie mich fast beiläufig mit dem Handrücken an der Hose und ich weiß, sie will es auch. Wir nähern uns und küssen uns, was längst unvermeidlich war. Ich berühre sie an den Hüften, sie legt ihre Arme um mich, ich schiebe ihr Shirt leicht hoch, um ihre Haut zu spüren. Die Intensität dieses Moments ist so groß, dass ich es einfach genieße und wünschte es würde nie aufhören. Aus diesem Traum will ich nicht erwachen. Ihre Nähe tut so gut, dass ich alle Zweifel und Bedenken, die mich sonst tragen, verliere. Szenenwechsel. Wir reden, sie hat Zweifel, Bedenken, scheinbar hat sie meine Rolle übernommen. Ich will weder Zweifel noch Bedenken, ich will sie nur noch einmal spüren. Sie küssen und genießen. Im nächsten Moment küssen wir uns und wieder spüre ich diese unglaubliche Nähe, fühle mich gut, und es stört mich nicht, dass man uns sieht, dass ich meinen Job verlieren kann, dass es keine Zukunft hat. Ich will sie einfach nur in diesem Moment spüren und dieses Gefühl aufsaugen, einmal jemand anderes zu sein als sonst. Dann ist sie weg. Letzte Szene. Sie liegt auf einem Bett, wir telefonieren, aber sie sagt nicht wirklich was. Ein Mann nimmt ihr Telefon. Er ist kräftig und unattraktiv und beschimpft mich. Sie dreht sich weg, ich wache auf. Es gibt wahrlich schlechtere Träume.

Wenn ich einen Blick auf die vergangenen Tage werfe, dann ist es mehr als deutlich, dass ich derzeit komplett durch bin. Ich scheine mich in einer echten Krise, der schlimmsten seit Jahren, zu befinden und mein Körper versucht es mir scheinbar irgendwie klar zu machen. Es ist als wenn jemand wie verrückt an der Tür klopft, um zu sagen, dass man die Tür öffnen und sofort das Haus verlassen muss, weil das Haus gerade abbrennt. Ich indes sehe die Flammen, spüre das Feuer, gucke durch den Türspion und gebe mich unbeteiligt. Was interessiert mich die andere Seite der Tür? Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit bis die Flammen sich durch die Tür fressen und mich verschlingen. Bis dahin warte ich einfach ab, denn es ist eine wirklich massive Tür, die ich mir hab einbauen lassen.

Ein viel zu langer Bericht über eine bescheidene Woche eines verwirrten Mannes. Teil 1

Wenn ich arbeite, dann bin ich beschäftigt. Und wenn ich beschäftigt bin, bleibt das kranke Hirn oft aus, was ich sehr angenehm finde. Auch scheint es mir gesundheitlich besser zu gehen. Mein Darm lässt mich meist bis kurz vor Feierabend in Ruhe und man könnte glauben, ich sei ein gesunder, junger Mann. Spätestens zu Hause ändern sich die Dinge. Es ist allerdings in der Woche eher der Körper als der Geist, der mir zeigt, dass ich körperlich nicht mehr viel zu erwarten habe. Meine Darmprobleme empfinde ich mittlerweile so intensiv, dass ich nun jeden Tag sicher bin, dass ich Krebs habe. Ich bin zwar kein Arzt, aber was soll denn das sonst sein? Alternativ könnte es maximal so sein, dass ich ein vollkommener Psycho bin und mir all das nur einbilde. Das würde es zwar nicht angenehmer machen, aber ich könnte es vielleicht eines Tages abstellen. Ärztliche Untersuchungen lehne ich dennoch weiter ab, da ich keine Zeit habe und es am Ende nur auf eine Darmspiegelung hinauslaufen würde. Das kann ich nicht machen, es würde auch nichts ändern. Wäre ich tatsächlich ernsthaft erkrankt und hätte Recht, könnte man mir eh nicht helfen. Bin ich nur ein Psycho hätte ich die ganze Abführerei völlig unnötig über mich ergehen lassen. Schon bei dem Gedanken an diese Darmentleerung wird mir schlecht. Vielleicht ist es auch die traditionelle Familienbauchspeicheldrüsenkrebstradition, die ich konsequent fortführe. Da wäre dann eine Darmspiegelung vollkommen unsinnig. Also werde ich irgendwann einfach umfallen, qualvoll sterben oder nur ein Spinner bleiben. Wir werden sehen. Okay, Hypochonder sterben selten an ihren eingebildeten Krankheiten, doch da ich schon immer besonders war und immer Recht haben muss, um mich nicht schlecht zu fühlen, gehöre ich zwangsläufig zu denen, die sich nicht irren. Sollte ich also in nächste Zeit qualvoll zu Grunde gehen, kann mir jeder bestätigen, dass ich Recht hatte. Das möchte ich dann bitte auch schriftlich irgendwo hinterlegt haben. Für die Nachwelt und die Zweifler.

Meine lieben Kolleginnen Anke und Jessi essen mittags gerne zusammen und möchten, dass ich mitesse. Ich esse nur selten gerne ich Gesellschaft, weshalb ich das immer ablehne. Irgendwelche Unverträglichkeiten habe ich immer, um nicht mitzuessen. Dummerweise will Anke nun extra für mich einen Salat zubereiten, der nur Zutaten enthält, die ich vertrage. Wenn die mich nicht leiden könnten, würden die nicht auf so verrückte Ideen kommen. Warum bin ich nur so nett zu meinen Kolleginnen? Jetzt stehe ich da und muss bald Salat mit denen essen. Ich habe dieses Jahr übrigens noch keinen Salat gegessen und im letzten Jahr auch fast nie. Dennoch werde ich demnächst, wenn das Wetter wieder besser ist, in den Pausen wieder spazieren gehen. Dann muss ich mit niemandem Salat essen. Das ist mir nämlich irgendwie zu privat.

Nur am Rande verfolge ich ein Gespräch zwischen Anke, Jessi und einer dritten Kollegin, die uns mittwochs hier unterstützt. Nennen wir sie die Mittwochsfrau. Es geht um Haustiere, Familie, Partnerschaft. Irgendwas in der Art. Irgendwann schweigen die drei und ich schaue kurz rüber als die Mittwochsfrau sagt: „So, und jetzt Du.“ Ich schaue irritiert und erkenne, dass tatsächlich eine Antwort von mir erwartet wird. „Ich habe keine Katze, weil meine Wohnung zu klein ist. Ich habe keinen Hund, weil meine Wohnung zu klein ist. Es wohnt auch sonst niemand bei mir, weil meine Wohnung zu klein ist.“ Es scheint die absolut richtige Antwort gewesen zu sein, da nicht weiter nachgefragt wird und die drei ohne mich weiterreden. Was haben die denn von mir erwartet?

Der erste Sextraum des Jahres ist sehr intensiv. Dennoch versuche ich alles, um aus dem Traum rauszukommen. Vielleicht sind die Sexträume auch deshalb so selten, weil ich immer versuche dem zu entfliehen. Und auch dieses Mal bin ich erfolgreich und schaffe es vor dem Höhepunkt den Traum zu beenden. Da soll mal jemand sagen, ich sei nicht konsequent. Wenn ich etwas nicht will, dann will ich nicht.

Am Donnerstag bin ich ohne Smartphone im Büro, was einer Behinderung sehr nah kommt. Es ist natürlich ungewohnt und ich weiß teilweise gar nicht, was ich tun soll. Als würde man einen Teil von mir amputiert haben. Interessanterweise habe ich mir gestern noch gewünscht, dass es keine Smartphones gebe, weil irgendwelche Nachrichten mich aus meinem spontanen Nickerchen rissen. Da ich im Büro allerdings nicht schlafe, bringt mich das auch nicht weiter. Sinnvoller wäre es vermutlich, ich würde das olle Smartphone ständig im Büro liegen lassen, um während meiner Nickerchen nicht gestört zu werden. Ich muss mal darüber nachdenken, ob das eine Option für mich ist.

Noch immer kann man nirgendwo lesen, dass ich Maßnahmleiter bin, sodass ich weiter davon ausgehen darf, dass der Zustand nur vorübergehend ist. Dadurch, dass der dritte Mann nur noch einen Tag hier im Büro ist und wir nicht wirklich zusammenarbeiten, habe ich hier zeitweilig sogar Sachen auf dem Tisch liegen, die ich am nächsten oder übernächsten Tag abarbeiten muss. Für mich ist das echt übel, weil ich am Ende des Tages immer alles abgeschlossen haben will. Doch dadurch, dass derzeit ziemlich viele Teilnehmer gehen und durch neue ersetzt werden, muss ich viele Berichte schreiben und Erstgespräche führen. Da ich von 15 Teilnehmern mindestens elf betreue, wird es gelegentlich dann etwas viel für mich. Meine Ansprüche, die immer eine gewisse Perfektion erwarten, sind manchmal echt nervig und zeitaufwändig. Aber, und damit sind wir wieder beim Anfang, sie halten mich davon ab zu viel über andere Dinge, die mich nur wahnsinnig machen, nachzudenken. Und so stellt sich nun tatsächlich und ernsthaft die Frage, ob eine 7-Tage-Arbeitswoche nicht etwas für mich sein könnte.

Die Kollegin, die bei der Weihnachtsfeier ihr Firmendebut feierte, erinnert mich irgendwie an den dritten Mann. Sie spricht auch nicht wirklich mit ihren Teilnehmern und sitzt meist alleine im Büro und guckt sich irgendwelche Seiten im Internet an. Mittlerweile scheint sie auch Filme zu gucken. Ich weiß nicht, ob diese irgendwas mit ihrem Job zu tun haben, aber ich glaube es nicht. Es scheint so als würde sie darum betteln, dass man sie von ihrem Job, dem sie nicht nachzukommen scheint, erlöst werden will. Sie kommt mir jedenfalls völlig deplatziert hier vor und unterstreicht meine Meinung, die man auch als Vorurteil abtun kann, gegenüber Sozialpädagogen stets aufs Neue. Ich hätte nie gedacht, dass es in der Arbeitswelt solch eine hohe Anzahl an nutzlosen Flachpfeifen gibt. Befürchtet hatte ich es allerdings. Tun kann ich leider nichts dagegen.

Die größte Herausforderung auch in dieser Woche ist der Kampf gegen fiese Viren. Einige Teilnehmer sind krank und bleiben zum Glück zu Hause. Allerdings ist Alpha kurz hier unten und bringt die Seuche mit. Zu allem Überfluss benutzt er auch noch eines der Telefone, einen Block und fasst den Tisch an. Ich halte den größtmöglichen Seuchenabstand und sprühe, nachdem er gegangen ist, alles großflächig mit Hygiene Spray ein. Das Telefon bade ich quasi in dem Desinfektionsspray. Selbst den Block, den Alpha benutzte, sprühe ich ausgiebig ein. Vielleicht sollte ich ihn besser wegwerfen. Anfassen möchte ich hier irgendwie nichts mehr. Verdammte Seuchenvögel. Gegen Mittag fallen die Heizungen in meinem Büro aus und ich friere irgendwann vor mich hin. Der Arbeitstag kann wirklich nicht überzeugen.