Sechster Kinobesuch 2017

Ein unerwarteter  Kinobesuch steht an. Und das auch nur, weil Markus daran erinnert hat, dass Planet der Affen: Survival, schon läuft. Wir hatten, irgendwann nachdem wir den ersten Teil im Kino gesehen hatten, beschlossen, die Fortsetzungen auch im Kino zu schauen. Begleitet werden wir von Petra und Manni, der beim zweiten Teil nicht dabei war und von Heiko vertreten wurde.
Das Kino in Lünen habe ich lange nicht besucht und bin sehr angetan von den bequemen Sitzen und dem Platz, der sich bietet. Was mich richtig begeistert ist der Klang. Ich werde mir echt was einfallen lassen müssen, um zu Hause einen solchen Klang zu erreichen. Bisher war der Kinoklang nicht wirklich besser als der Klang zu Hause, aber das hier ist eindeutig überzeugender. Das will ich auch.
Der Film ist mir eigentlich zu lang, aber so gut, dass er nicht wirklich zu lang erscheint. Die Planet der Affen Trilogie, sofern es bei einer Trilogie bleibt, kann ich nur empfehlen und werde sie komplett in meine Blu-ray Sammlung aufnehmen, obwohl so eine Blu-ray Sammlung eigentlich völlig unsinnig ist, was aber eine andere Geschichte ist.

Fünfter Kinobesuch 2017

Es gibt Filme, da erwarte ich nicht
wirklich viel, nur dass ich mich nicht langweile. Zu dieser Sorte Film gehört
„Die Mumie“. Nicht unbedingt die beste Wahl, aber weil die Zeit knapp ist, gibt
es dieses seichte Actionfeuerwerk. Zu sehen gibt es wenig, was einen begeistern
kann. Gewürzt wird alles mit ganz einfachem Humor und einer Prise unnützer
Gestalten. So ist der Auftritt von Dr. Jekyll / Mr.Hyde schon arg
gewöhnungsbedürftig. Aber erst der Schluss macht „Die Mumie“ dann völlig
zunichte und lässt obendrein mindestens eine Fortsetzung befürchten. Nein, der
Abschluss dieser Kinogutscheinreihe ist wahrlich keine Freude. Aber es gibt
durchaus schlimmere Filme und so endet das Kinojahr fast. Wieso nur fast? Weil
ich noch einen Kinogutschein, den mir die Bürgerarbeiterin zum jährlichen,
traditionellen Weihnachtstreffen überreicht hat, habe. Zum Glück läuft der aber
noch nicht ab, so dass ich genügend Zeit habe, mich von der Mumie zu erholen.
Danach ist das Kinojahr dann endgültig beendet.

Vierter Kinobesuch 2017

Der Monat neigt sich dem Ende entgegen und ich habe noch immer zwei Kinogutscheine, die bis dahin eingelöst werden müssen. Da trifft es sich gut, dass es einen neuen Film mit Pierre Richard gibt. Zudem geht der Film nicht so lange und ist auch aus nostalgischen Gründen eine gute Option.

Dummerweise ist das Kino voller Menschen, die mit ihren Kindern in langen Schlangen vor den  Kassen stehen und den geordneten Ablauf stören.
Die Menschen stellen Fragen als wären sie zum ersten Mal im Kino und staunen nicht schlecht als sie hören, was sie der Kinobesuch kosten wird. Manche diskutieren mit ihren Kindern noch über irgendwas und die Zeit verrinnt einfach so. Und so kommt es, dass wir erst im Kinosaal eintreffen als der Film schon begonnen hat. Passend dazu sitzen auf unseren Plätzen schon irgendwelche Menschen. Da ich nicht mit denen reden mag und noch genügend andere Plätze frei sind, ein Vorteil, wenn man so früh ins Kino geht, nehmen wir woanders Platz.

Der Film, Monsieur Piere geht online, ist durchaus sympathisch, ohne dabei besonders zu sein. Pierre Richard hat noch immer etwas jugendlich
frisches, obwohl er schon über achtzig ist. Der deutsche Titel des Films
gefällt mir allerdings weniger. Im Original heißt der Film „Un Profil Pour Deux“, was meiner Meinung nach passender ist. Aber das tut auch
nicht wirklich was zur Sache. Ich muss mehrmals lachen und die Zeit vergeht so gut, dass ich nur ein einziges Mal auf die Uhr sehe, was ein gutes Zeichen ist und für den Film spricht. Alles in allem bin ich zufrieden mit meiner Filmauswahl und schon gespannt, ob ich es schaffe, den letzten Kinogutschein auch noch zu einzulösen.

Dritter Kinobesuch 2017

Die Zeit wird knapp, die drei letzten Gutscheine
müssen diesen Monat eingelöst werden. So fällt die Wahl des heutigen Films auf
Alien Convenant. Die zwei Stunden gehen recht gut um, der Film ist
unterhaltsam, spannend und es ist immer was los. Dummerweise ist auch alles
irgendwie vorhersehbar und dieser Teil wäre, wie auch schon der letzte, nicht
nötig gewesen. Irgendwie wirkt es so bemüht einen Bogen zu den ersten Teilen zu
spannen, was meiner Meinung nach nicht wirklich gelingt. Vielleicht gelingt es
auch, aber es interessiert mich nicht. So ist Alien für mich zwar kurzweilige
Unterhaltung, aber ein Film den ich noch schneller vergessen werde als die
meisten anderen Filme. Egal. Noch zwei Filme bis zur Erlösung.

Zweiter Kinobesuch 2017

Mir wäre es, wie immer, lieber, wenn es keine weiteren Zuschauer gebe. Das Problem hätte ich natürlich nicht, wenn ich nicht immer wieder Kinogutscheine kaufen würde. Daher werde ich mir in den nächsten Wochen noch öfter den Kinosaal mit fremden Menschen teilen müssen.

Film des Tages ist „Get out“. Ein durchaus ruhiger Film, der langsam in Fahrt kommt, mir aber dank der Geschichte und dem Finale gut gefällt. Somit ist auch der zweite Kinofilm des Jahres durchaus empfehlenswert.

Erster Kinobesuch 2017

Ich wollte mir
keine Kinogutscheine mehr kaufen, weil mich das nur unnötig unter Druck setzt.
Andererseits bin ich so wenigstens gezwungen die Wohnung mal zu verlassen. Trotzdem
sollen es meine letzten Kinogutscheine sein, die ich mir gekauft habe. Gekauft
habe ich sie allerdings schon im Januar und muss somit bis Ende Juni insgesamt fünf
Mal ins Kino. Am Ende wird es wohl wie immer knapp.
Den Auftakt des
Kinojahres macht „Abgang mit Stil“, eine Komödie mit alten Männern, die eine
Bank ausrauben. Zusammen mit Petra besuche ich die Vorstellung um 14.45 Uhr. Es
sind nur wenige Menschen im Kino und außer uns wollen noch 22 weitere Leute den
Film sehen. Gerade noch akzeptabel. Der Film bietet leichte, grundsolide Kost
mit sympathischen Darstellern und genau der Art Humor, die ich schätze. Eigentlich
sollte es nur diese Art von Humor geben. Um diese frühe Uhrzeit findet man wohl
kaum einen besseren Film derzeit. Alle anderen Filme, die mich interessieren
könnten, beginnen erst als wir unseren ersten Kinobesuch beendet haben. An den
Kassen stehen lange Schlangen und die Menschenmassen machen mir Angst. Später
hätten wir wirklich nicht ins Kino gehen dürfen. Und so lautet das Fazit des
ersten Kinobesuchs 2017: „Alles richtig gemacht.“

Siebter Kinobesuch 2016

Der letzte Kinogutschein wird kurz vor seinem Ablaufdatum eingelöst.
 Der ausgewählte Film, The Shallows, hat
den Vorzug bekommen, weil er nur etwa 90 Minuten geht. Eine Laufzeit, die ich
bei Kinofilmen bevorzuge.
Weil der Film erst seit ein paar Tagen läuft, ist das Kino recht
voll, was mir weniger gut gefällt. The Shallows ist fast durchgehend spannend,
bietet gelegentlich nutzlose Dialoge und ein Ende, was vieles kaputt macht und
nicht unbedingt zum Rest des Films passt. Hier wäre weniger durchaus mehr
gewesen. Insgesamt ist The Shallows ein solider Film, den man aber nicht
unbedingt im Kino sehen muss, sich aber gut und gerne zu Hause ansehen kann.
Somit endet die Kinogutscheinsaison und auch das Kinojahr sollte
heute seinen Abschluss gefunden haben. Denn sieben Kinobesuche in nur einem
Jahr sind schon beachtlich und ich weiß nicht, ob es wirklich nötig ist, noch
öfter ins Kino zu gehen. Obendrein war The Shallows der 167 Film, den ich in
diesem Jahr gesehen habe. Möglicherweise habe ich echt einen an der Klatsche.

Sechster Kinobesuch 2016

Zehn Tage vor Ende des Monats wird der vorletzte Kinogutschein
eingelöst. Jason Bourne soll uns unterhalten, was durchaus gelingt. Der Anfang
ist mir etwas zu technisch und die Verfolgungsjagd am Ende zu lang und irgendwie
auch zu viel des Guten. Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte es bei
drei Teilen belassen.  
Das Kino ist recht gut gefüllt, was nicht so nach meinem
Geschmack ist. Filme genieße ich am liebsten alleine oder im kleinen Kreis. Da
stellt sich natürlich die Frage, warum ich mir dann immer wieder Kinogutscheine
kaufe, um mich hinterher darüber zu beschweren, dass da noch andere Menschen im
Kino sitzen. Vermutlich einfach nur damit ich etwas zu meckern habe. Für den
Fall, dass es über den Film mal nichts zu meckern gibt. Meine Art mich
abzusichern. Irgendwie bescheuert.

Fünfter Kinobesuch 2016

Beim fünften Kinobesuch des Jahres gucke ich den insgesamt 156
Film in diesem Jahr. Ich bin eindeutig auf Rekordkurs, was aber nichts ist,
worauf ich stolz sein kann, weil es dokumentiert, wie erbärmlich mein Leben
doch sein muss, wenn ich so viele Filme gucke. Filmsucht ist auch nichts, was einen
wirklich weiter bringt.
Der gewählte Film, Lights Out, vermag durchaus zu gefallen.
Störend sind lediglich die anderen Kinobesucher. Besonders der Mann, der neben
Petra Platz genommen hat, geht mir auf die Nerven. Diese Geräusche, wenn er in
seine Popcorntüte greift und dann auf seinem Popcorn rumkaut, sind einfach eine
herbe Belästigung. Essen im Kino sollte verboten werden. Oder es sollten extra
abgesperrte Räume eingerichtet werden, in denen gegessen werden darf. Nur bitte
nicht in meiner Nähe.

Vierter Kinobesuch 2016

Wenn man vier Kinogutscheine hat, die Ende des Monats ihre
Gültigkeit verlieren, dann ist es durchaus sinnvoll ins Kino zu gehen. Und so
sitzen Petra, Manni und ich ab 17.15 Uhr in der letzten Reihe des mäßig
gefüllten Kinos, um uns Star Trek anzusehen.
Was mir absolut missfällt sind die Leute, die in der Reihe vor
uns sitzen und während des Films ständig mit ihren großen Smartphones den Saal
erhellen, um unfassbar wichtige WhatsApp Nachrichten zu senden. Ich könnte die
Scheißhaufen würgen. Als die junge Frau vor mir eine so tolle Nachricht erhält,
dass sie diese ihren Begleitern muss, möchte ich ihr am liebsten mit voller
Wucht gegen den Kopf treten. Was wollen solch Degenerierte Wesen im Kino, wenn
sie sich mehr für ihre langweiligen Nachrichten als den Film interessieren?
Wieso gibt es im Kino keinen Rausschmeißer, der sich jeden packt, der mit
seinem Drecksmobilteil rumfuchtelt? Alternativ könnte man die Telefone auch
direkt vor dem Film einsammeln und später wieder ausgeben. Oder wir töten alle,
die es einfach nicht lassen können, dann hört der Unsinn sicher bald auf.
Der Film ist unterhaltsam und, trotz einer Länge von gut
zwei Stunden, kurzweilig. Er wird mir zwar sicher nicht lange in Erinnerung
bleiben, aber das macht nichts. Für Popcornkino ohne Popcorn kann man ihn
durchaus empfehlen.