Mein Weg zur Ausbilderprüfung 12

Nachdem ich gestern Abend den Fragebogen mehrfach durchgelesen habe und der Meinung bin, dass ich alles verstanden habe, gehe ich zuversichtlich an den heutigen Prüfungsbogen. Schnell wird klar, dass die Aufgaben ähnlich sind und ich mich, wie schon gestern, nicht konzentrieren kann. Es ist als hätte ich einen an der Murmel. Ich arbeite abermals zügig, versuche jedoch
nicht so schnell wie gestern vorzugehen, was mir allerdings nicht gelingt, weil meine Konzentration für diese Aufgaben einfach nicht ausreicht. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass ich mich gesteigert habe und eine halbwegs passable Leistung abliefern werde. Doch nur wenige Minuten später bin ich mehr als enttäuscht von mir. Denn das ist der Moment als ich das Ergebnis meiner Prüfung erhalte. 48%. Damit bin ich erneut durchgefallen. Meine Laune sinkt täglich ein wenig mehr. Ich bin eine echte Enttäuschung für mich. Ratlos sitze ich da und starre auf den Tisch. Dann schaue ich mir die Aufgaben in Ruhe an. Die richtigen Lösungen klingen nachvollziehbar. Meine Antworten oftmals nicht. Besonders erstaunlich und irgendwie auch unerklärlich finde ich, dass ich mal mehr und mal weniger Antworten ankreuze als bei der Aufgabenstellung vorgegeben. So unkonzentriert oder beschränkt kann man eigentlich nicht sein. In dem Zustand gehe ich bei der Prüfung baden. Anderseits gab es ja eine Steigerung von 3%. Demnach sollte ich morgen bei der letzten Übungsprüfung auf 51% kommen. Somit sind bei der Prüfung am 12. Januar sage und schreibe 54% möglich. Damit wäre ich wenigstens nicht durchgefallen. Lächerlich wäre es trotzdem. Nur gut, dass ich am 11. Januar in Raum 415 ein Jobangebot bekomme. Sollte ich dazu nicht zu
blöd sein, was ich nicht ausschließen kann, wäre es klug, das Angebot anzunehmen. Besser wird es nämlich sicher nicht mehr.

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