Mindestens 21 mal ejakulieren für die Prostata

Ich bin ja jetzt nicht nur in einem Alter in dem Prostatauntersuchungen zur jährlichen Routine gehören, sie müssen auch jedes Jahr sorgsamer durchgeführt werden, um rechtzeitig eingreifen zu können, wenn die Prostata mutwillig vor sich hin wächst. Obwohl der Urologe bisher keine Bedenken geäußert hat, stelle ich fest, dass der Strahl nicht mehr der Strahl meines jugendlichen Ichs ist. Da fehlt irgendwie der Dampf. Ich als bekennender Hypochonder und Mann dessen Verfall gnadenlos und rapide voranschreitet, habe dazu natürlich sofort nachgelesen, was es zu dem Thema nachzulesen gibt. Man kann z.B. lecker Kürbiskerne knabbern oder Granufink zu sich nehmen, aber am sinnvollsten scheinen regelmäßige Höhepunkte zu sein. Davon mindestens 21. 21 klang zunächst nicht so spektakulär, das kann ich in einem Jahr durchaus hinbekommen, doch dann musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass es mindestens 21 Höhepunkte im Monat sind, die benötigt werden, um die Prostata gesund und geschmeidig zu halten. Wenn man jetzt bedenkt, dass so ein Monat maximal 31 Tage im Angebot hat, klingt 21 echt utopisch. Ich meine, ich habe schließlich einen Job, muss Filme gucken, mich ausruhen und tun was ein Mann meines Alters halt noch so tun muss. Wie zum Teufel soll ich da 21 Mal für meinen Höhepunkt sorgen? Zumal ich mich auch nicht so anziehend finde, dass mich das irgendwie begeistern könnte. Und eine oder mehrere Frauen zu überreden beinahe täglich für einen kurzen Höhepunkt zu mir zu kommen und dann wieder zu verschwinden, erscheint mir durchaus unrealistisch. Wie soll das gehen? Das macht doch keine mit. Wenn eine Frau mir also helfen soll, dann artet das schnell in Sex aus, weil die vermutlich auch etwas davon haben will. 21 Mal Sex im Monat. Wer hat denn dazu Zeit? Und 21 ist ja auch das Minimum. Andererseits will ich noch lange an einer gesunden Prostata Spaß haben und nicht eines Tages ein kompletter Tröpfchenpinkler sein. Vielleicht sollte ich mir einen Erinnerungsalarm in meinem Kalender einrichten. Täglich zu einer festen Zeit wird danach ejakuliert, der Gesundheit zuliebe. Alarm an, ab geht´s. Schwierig wird es nur, wenn ich dann gerade aus bin, vielleicht auf einem Fest oder irgendwo etwas trinken oder auf einem Geburtstag. Da kann ich, wenn der Alarm die Ejakulationsnotwendigkeit anzeigt, schlecht aufspringen zur Toilette rennen und meiner Prostata was Gutes tun und mich dann wieder an den Tisch setzen als wäre nichts gewesen. Zumal ich eh der Meinung bin, dass Frauen dafür da sind, mich zum Höhepunkt zu bringen. Genau wegen dieser Einstellung hat mein Harnstrahl vermutlich auch nachgelassen. Wenn ich also wirklich will, dass sich der Zustand der Prostata nicht weiter verschlechtert, muss ich wohl, am besten täglich, selbst Hand anlegen. Mindestens allerdings 21 Mal im Monat. Vielleicht könnte ich auch einen ambulanten Pflegedienst dafür engagieren. Ich könnte vermutlich noch unendlich über dieses Thema philosophieren, aber ich habe keine Zeit mehr. Ich muss jetzt … Sie wissen schon.

12 Kommentare on "Mindestens 21 mal ejakulieren für die Prostata"


  1. Das schreit nach einer App Herr Dr. Mit lustigen Animationen und Handbewegungen per Gyrosensor oder kleinen Clips zur Steigerung

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  2. Pflegedienst ist viel zu teuer. Da fährt man mit täglich Ramona vom escort24 preiswerter. Ich empfehle gepflegt bis stumpfes homewanking. Check!
    Lg magenta

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