Sieben Sakkos und ein Sozialarbeiter

Der Plan war, nach einem Ledersakko zu schauen, weil das in meiner Sammlung noch fehlt. Ebenso wie ein braunes Sakko. Stattdessen komme ich mit zwei Sakkos in Grüntönen nach Hause, weil ich bei Sonderangeboten, die wie für mich gemacht erscheinen, nicht nein sagen kann.

Stolz wie Bolle ziehe ich sie zu Hause noch einmal an, fotografiere mich und schicke die Fotos an Agnes. Sie findet, ich sehe aus wie früher Sozialarbeiter ausgesehen haben. Ich weiß gerade nicht, wie die früher aussahen, glaube allerdings nicht, dass ich wie ein Sozialarbeiter aussehen möchte. Auch wenn ich in meinem Job manchmal durchaus so etwas wie ein Sozialarbeiter bin. Aber ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass es irgendwie attraktiv ist, wie ein Sozialarbeiter auszusehen. So wirklich überzeugt mich meine Entwicklung nicht.

Was mir an meinen neuen Sakkos besonders gefällt, ist, dass ich mit ihnen nun sieben Stück habe. Genau so viele wie Parfums. Vielleicht sollte ich jedem Sakko ein Parfum zuordnen. Und mir auch Gedanken machen, welche Sakko-Parfum-Kombination an welchem Tag am besten geeignet ist. Wie ein Sozialarbeiter aussehen möchte ich aber an keinem Tag.

8 Kommentare

  1. Jetzt versuche ich ständig, mir einen Sozialarbeiter vorzustellen, meine Phantasie gibt mir aber nur abgeranzte Physiklehrer. Ist ein bißchen verwirrend.
    Ja mach das, Sakko-Parfum Kombinationen Find ich spontan gut!

    • Meine Phantasie zum Sozialarbeiter kann mich auch nicht überzeugen. 😳

      Die passenden Parfums zu den Sakkos – ich arbeite noch daran. Bisher ohne Erfolg.

  2. Das rechte Sakko hat eine schöne Farbe. Der Grün-Trend gefällt mir sehr gut. Es gibt für alles eine Zielgruppe. Man muss sich selbst gefallen.

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