Nach dem bahnbrechenden Erfolg mit Molly war klar, dass ich weiter auf der Erfolgswelle schwimmen musste. Und schon ging es erfolgreich mit Anja weiter:
Alles ist zunächst wenig zielführend, doch der ereignisreiche Freitag verändert alles, denn am Nachmittag chatte ich nicht nur erneut mit Anja, ich verabrede mich sogar direkt mit ihr und ihrer angeblich ganz toll aussehenden Freundin. Wenige Augenblicke später wird mir klar, dass ich vermutlich ein wenig zu euphorisch war. Ein Date mit zwei fremden Frauen. So weit bin ich mental noch lange nicht. Da es mir allerdings zu peinlich ist, nur wenige Minuten nach der Zusage gleich wieder abzusagen, bleibt mir nichts anderes übrig, als es durchzuziehen.
Um 15.00 Uhr treffen wir uns in Lünen in einer Eisdiele. Sieht ihre Freundin gut aus? Besser als Anja? Ich bin zu aufgeregt und durcheinander, um das zu beurteilen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bin ich allerdings recht charmant und unterhaltsam und mache möglicherweise den Eindruck, einigermaßen normal zu sein. Dummerweise neige ich dazu, in solchen Situationen übermütig zu werden und so verabreden wir uns für den Abend gleich nochmal, weil es so witzig war, dass man es unbedingt fortsetzen muss.
Bedauerlicherweise bin ich beim abendlichen Treffen wieder ganz der Alte, also völlig daneben, langweilig und unerträglich. Komplett überfordert bin ich obendrein, deshalb absolut nicht gut drauf und meine pessimistische Grundeinstellung ist einfach nicht zu übersehen. Die arme Anja ist sicherlich völlig geschockt, was für ein Idiot ihr nun gegenüber sitzt. Trotzdem fragt sie mich, als ich sie später nach einem wenig amüsantem Abend nach Hause bringe, ob ich nicht noch auf ein Wässerchen mit zu ihr raufkommen will. Ich antworte, dass ich nur mitkomme, wenn wir Sex haben. Ich weiß durchaus, dass sie kein Interesse daran hat, aber ich will möglichst cool wirken, was sie sicher durchschaut. Erwartungsgemäß lehnt sie mein sexuelles Angebot ab, was mich sehr erleichtert, denn so komme ich aus der ganzen Situation raus und muss mich nicht weiter blamieren. Ihr Angebot, mit in ihre Wohnung zu kommen, bleibt aber bestehen. Ich lehne es allerdings ab, weil ich komplett überfordert bin. Ob das eine gute Entscheidung ist, werde ich wohl nie erfahren. Und so fahre ich völlig schwachsinniger Vollidiot zurück nach Hause. Vor dem Schlafen klopfe ich mir noch anerkennend auf die Schulter.
Das war schon ziemlich beeindruckend und macht sicher Lust auf weitere Abenteuer. Oder?
Hier gibt es den ungekürzten Text zum Nachlesen:
https://www.drschwein.de/drschwein-privat/frauengeschichten/anja/