Blood & Sinners

Für viele die positive Überraschung des Jahres, für manche sogar einer der besten Filme des Jahres. Ich glaube, ich habe vorab keine einzige schlechte Kritik gelesen, was mich neugierig gemacht hat. Gleichzeitig hatte ich hohe Erwartungen. Konnte der Film sie erfüllen?

Die Geschichte der Zwillinge Smoke und Stack (beide gespielt von Michael B. Jordan) und den singenden Vampiren beginnt tatsächlich interessant. Tolle Optik, passende Musik. Für mich endet das Vergnügen jedoch in dem Moment, in dem die Vampire aktiv werden. Von da an wird es langsam, aber stetig unerträglicher. Und das Problem sind nicht einmal die singenden Vampire, sondern vielmehr die zum Ende immer dümmer werdende Story und ein an Lächerlichkeit kaum zu übertreffendes Finale. Was zum Teufel soll daran umwerfend, faszinierend, großartig sein?

Natürlich hatte ich, wegen der vielen positiven Berichte und der IMDb-Bewertung von 7,6, auf ein großartiges, zumindest aber gelungenes Spektakel gehofft. Ich war zwar auch darauf vorbereitet, dass der Film mir nicht gefallen könnte. Einen solchen Blödsinn allerdings habe ich nicht erwartet. Es lässt sich auch kaum in Worte fassen, wie fassungslos ich besonders in der letzten halben Stunde auf den Bildschirm starrte, ohne eine Erklärung zu finden, was sich da gerade abspielte.

Der Film wird oft mit From Dusk till Dawn verglichen. Er macht jedoch aus allem, was daran erinnern könnte, die schlechtestmögliche Version.

Da der Film so gute Kritiken hat, bin ich vermutlich ungeeignet für eine ausgewogene Beurteilung, weil ich dieses flache Werk, das mehr sein soll, als es tatsächlich ist, einfach nicht verstehe.

Fazit: Fängt interessant an und wird dann zu einer blutigen Lächerlichkeit.

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