Just Friends

Schon in der Schule stand Chris (Ryan Reynolds) total auf Jamie (Amy Smart), doch für sie war der pummelige Chris nur ein bester Freund. Jahre später ist Chris alles andere als pummelig, arbeitet erfolgreich als Musikproduzent und kehrt durch glückliche oder unglückliche Umstände in seine Heimat zurück. Dort trifft er auf Jamie, die immer noch attraktiv ist, während er zwar nun auch optisch überzeugt, dafür aber vollkommen einen an der Waffel hat. Dennoch steht sie offenbar irgendwie auf ihn. Allerdings hat auch Dusty (Chris Klein) ein Auge auf sie geworfen.

Daraus hätte man durchaus eine locker-leichte Komödie machen können. Stattdessen gibt es Humor zum Fremdschämen. Fast alle Personen überbieten sich dabei, möglichst dumm und nervig zu sein. Chris’ Mutter (Julie Hagerty) ist nur eines von vielen Nervbeispielen. Die absolute Katastrophe ist jedoch Samantha (Anna Faris). Andererseits passen alle zu diesem lächerlichen, peinlichen Klamauk, den man vermutlich nur witzig finden kann, wenn man komplett verblödet oder komplett betrunken ist.

Dieses ganze Verhalten ließe sich vielleicht noch akzeptieren, wenn es sich bei den Akteuren um Vierzehn- bis Sechzehnjährige handeln würde, die zum ersten Mal verliebt sind. So aber ist das alles nicht zu ertragen. Abgesehen vom Anblick von Amy Smart.

Fazit: Sollte man im Klo runterspülen.

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