Werne statt Waltrop: Straßenfestival schlägt Parkfest

Es scheint so, als wäre die Tradition, jedes Jahr zum Waltroper Parkfest zu fahren, endgültig gebrochen. Glücklicherweise haben wir dieses Jahr eine Alternative gefunden: das Straßenfestival in Werne. Dort treffen Petra, Manni und ich um kurz vor 18.00 Uhr ein. Wir sind direkt hungrig und müssen uns zunächst stärken, bevor wir entspannt schauen können, was es zu sehen gibt. Petra findet aber nichts, was ihr direkt zusagt, weshalb sie nicht gefüttert wird.

Es ist nicht zu voll, das Wetter ist angenehm und wir schlendern ganz entspannt durch Werne. An einer Bühne bleiben wir stehen. Das liegt an einer jungen Frau, die wenig bekleidet gerade eine Show beendet zu haben scheint. Ich bin ja ein Spanner durch und durch, weshalb ich ganz fasziniert bin, gleichzeitig aber auch enttäuscht, weil ich – zu meinem großen Bedauern – die besten Minuten schon verpasst zu haben glaube. Erfreut bin ich wenig später, als ich feststelle, dass die Show erst gleich beginnt. So bleibt uns nichts anderes übrig, als zu bleiben. Wenig später beginnt der Auftritt von MulletMan & MiM. Nicht nur wegen MiM ist es gut. Ich bin ein großer Freund von Akrobatik, bevorzugt sollten aber attraktive Frauen dabei sein, weil ich, wie bereits erwähnt, ein Spanner bin. Das wird im Alter auch nicht weniger. Mehrmals fragt Manni, ob wir nicht weitergehen wollen, und Petra kann irgendwann nicht mehr stehen und hat auch längst das Interesse an der Show verloren. Nur ich bin ganz angetan und die beiden müssen bis zum Ende durchhalten.

Petra bekommt endlich auch etwas zu essen, und in der Nähe spazieren zwei sehr schlanke, fast schon dünne Frauen auf Stelzen durch die Gegend. Auch das begeistert mich. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber es ist so. Anschließend gönnen wir uns Getränke aus Pappbechern, dann drehen wir noch eine Runde, bevor wir im Konrads Bistro noch ein Abschiedsgetränk zu uns nehmen.

Gegen 21.40 Uhr verlassen wir das Fest. Es war entspannt, und eigentlich spricht nichts dagegen, dass wir wiederkommen – außer natürlich, wir sterben vorher.

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