Mit zunehmendem Alter verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass jedes Jahr schneller vergeht als das vorherige. Das mag Unsinn sein, fühlt sich aber so an.
Obwohl ich mir immer wieder vornehme, darauf zu verzichten, gab es auch dieses Jahr ein paar kleine Vorsätze. Nun ist es an der Zeit zu prüfen, wie gut ich bei der Umsetzung war.
Der erste Vorsatz, der Kauf eines braunen Sakkos, scheiterte vollständig. Kein einziges braunes Sakko sagte mir zu. Ähnlich erfolglos war ich beim Kauf eines Kurzmantels. Immerhin habe ich mir ein Paar schwarze Lederschuhe und zwei Sportshirts gekauft. Was das Materielle angeht, liege ich mit einer Quote von 50 % nicht so schlecht und will da auch nicht so streng mit mir sein.
Ein weiterer Vorsatz war es, mich entweder mit meiner Großcousine, der Großen, oder Isabelle zu treffen. Kurz vor Jahresende klappte es mit der Großen. Vorsatz erfüllt.
Der nächste Vorsatz ließ sich nicht wirklich umsetzen. Eine Ersatzumarmerin habe ich nicht gefunden. Dafür aber die Umarmerin mehrmals umarmt, bevor sie wieder abgetaucht ist. Ich finde, damit lässt es sich gut leben.
Ein letzter Vorsatz war es, mehr französische Filme zu schauen. Wie viele es genau waren, weiß ich gar nicht. Aber den Plan habe ich zu meiner vollsten Zufriedenheit umgesetzt.
Fazit: Insgesamt war ich durchaus erfolgreich bei den Vorsätzen. Somit spricht nichts dagegen, auch im kommenden Jahr welche zu kreieren. Es ist schließlich Tradition – und die letzten zwei Jahre haben gezeigt: Realistische Vorsätze erhöhen die Erfolgschancen immens.