Ich war wirklich sehr entspannt, was die beiden kleinen Gewebeproben angeht. Zumindest so lange, bis ich die falsche KI dazu befragt habe. Danach war ich es nicht mehr. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich vielleicht zu naiv war. Es spielt aber auch keine Rolle mehr, denn einen Tag vor dem Termin muss ich nun aufpassen, negativen Gedanken nicht zu viel Raum zu geben. Ich hasse das.
Ich schlafe recht gut, aber zu kurz. Eigentlich würde ich den Termin dennoch recht entspannt angehen, aber weil beim letzten Mal die Betäubung nicht wirklich gewirkt hat, bin ich es nicht. Außerdem sind so erzwungene Termine, die meine Routinen stören, immer stressig für mich.
Petra, die sich extra frei genommen hat, um mich zu transportieren, ist pünktlich da, um mich abzuholen, während ich noch auf der Toilette sitze. Auch ein Klassiker. Dementsprechend bin ich erst kurz vor meinem Termin da. Zu meiner Überraschung ist es recht leer und während ich vor dem OP warte, werde ich schon bald in Raum 2 gerufen. Ich bin irritiert. Als ich erkenne, dass der Eingriff dort stattfindet, finde ich das irgendwie beruhigend. So stelle ich mir einen Routineeingriff vor. Die Betäubung wirkt rasch, es werden die zwei Proben genommen und dann wird mit jeweils einem Stich alles vernäht. Wenn ich gewusst hätte, wie einfach das abläuft, hätte ich mir nicht so viele Gedanken wegen des kleinen Eingriffs gemacht.
Wenige Augenblicke später bin ich auch schon wieder draußen. Jetzt heißt es, auf den Anruf des Arztes warten und auf ein Ergebnis hoffen, mit dem ich gut leben kann. Alles andere wäre nichts für mich. Ich habe nämlich schon genug Baustellen.
KI ist nen ganz schöner Scheiss…. . So ähnlich wie Tagesschau.
Ich hätte die KI dazu einfach nicht befragen sollen. Oder eine andere, dann hätte ich mir das gespart. 😳
Zu dem Scheiße-Vergleich: kI kann man durchaus sinnvoll nutzen, die Tagesschau eher nicht. 😉😄