Bis vor ein paar Tagen wussten wir nicht einmal, dass es hier im Ort an drei Tagen einen Weihnachtsmarkt gibt. Heute schauen Petra, Loerz und ich ihn uns – auf Petras Wunsch hin – einmal an.
Schon der Eingang macht einen überraschend guten Eindruck und wir sind fast ein wenig beeindruckt. Mal sehen, was uns erwartet.
Eine der Hauptattraktionen entdecken wir direkt zu Beginn: Frische Alpakas, die sich gerne füttern und bewundern lassen, obwohl es auf dem Foto nicht so wirkt. Besonders die Frisuren der Tiere haben es mir angetan. Das wäre sicher auch was für mich.
Ein kleines Nümmerchen geht immer. Und manche mögen es eben mit Publikum. Auch Gäste, die nicht in diesem schönen Ort wohnen, wirken sichtlich beeindruckt und irgendwie auch gerührt. Weihachten ist halt das Fest der Liebe und Triebe.
Auch für die Kleinen wurde gesorgt. Und ich muss gestehen: Auch wir kommen aus dem Staunen kaum heraus. Wir haben mit vielem gerechnet, aber nicht mit so einem feinen Weihnachtsmarkt. Der ganze Park hinterlässt einen guten Eindruck. Und Platz für weitere Stände und Attraktionen wäre locker vorhanden.
Die Bühne links beschallt den Park mit Weihnachtsliedern, und man kann Würstchen, Zuckerzeug und allerlei Gedöns kaufen. Alles ruhig, alles friedlich.
Erst später fällt uns auf, was hier fehlt: die ausländischen Mitbürger, die eigentlich den Großteil der Bevölkerung ausmachen. Ein Anblick, den man so kaum noch kennt, und der an Zeiten erinnert, die schon lange vorbei sind. Ein bisschen wie ein Retro-Weihnachtsmarkt 1988, nur ohne Schnee und dafür mit Alpakas.
Später erfahre ich, dass dieser Weihnachtsmarkt bereits zum vierten Mal stattgefunden hat. Sollte es ein fünftes Mal geben, kommen wir wieder. Man soll Traditionen ja pflegen. Alles andere wäre außerdem dumm und rücksichtslos. Vielleicht kaufen wir dann sogar etwas. Einfach so, weil wir uns wohlfühlen und einen Beitrag leisten wollen.
Wie sagt man so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Schön, dass Ihr positiv überrascht wart und den Weihnachtsmarkt wirklich geniessen konntet. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Atmosphäre ruhig und vertraut wirkte – jede Kultur hat eben ihre eigenen Traditionen und Mentalitäten. Und manchmal fühlt man sich einfach besonders wohl, wenn man in einem Umfeld ist, das einem vertraut ist. Das hat bestimmt zu diesem „wie damals“-Gefühl beigetragen.
Ich wünsche Dir weiterhin eine besinnliche Adventszeit! ✨
So ist es wohl. Manchmal. 🕯
Danke. Dir auch weiterhin eine schöne Adventszeit.
Ist ja nicht mehr so lange.
Die Märkte werden überbewert. Allenfalls duftet es gut, geschmacklich naja, sättigend nicht wirklich und teuer dazu. Bin erstmal wieder geheilt. Wobei die kleineren, privat ausgerichteten doch um einiges besser sind.
Ich habe nichts probiert. Und optisch war es durchaus gelungen.
Die Menschen wirkten zufrieden. 🙂