Mein April 26

Ich konnte weiter beim Untergang Deutschlands zusehen und bin sicher, dass er nicht mehr zu stoppen ist. Wir erreichen jeden Monat eine weitere Stufe und spielen „Idiocracy“ nicht nur nach, wir übertreffen den Film sogar.

Seit Wochen nehme ich kontinuierlich zu und wiege mehr als fünf Kilo mehr als nach der Reha. Und ich wiege sogar so viel wie zuletzt vor drei Jahren. Sehen kann man es nur am Bauch. Und das finde ich nicht wirklich prickelnd. Mal sehen, wohin die Gewichtsreise noch geht.

Ausgehen:
Diesen Monat war ich sogar viermal auswärts essen. Einmal ganz alleine.

Coupés:
Das Coupé ist offensichtlich verwirrt, denn obwohl nach dem Nockenwellensensor der Kurbelwellensensor getauscht wurde, gab es ab 4.000 Umdrehungen ab und zu einen Leistungsabfall. Die Probleme kommen und gehen seitdem. Im Juni kommt das Coupé deshalb in eine Spezialwerkstatt.

Filme:
Im April habe ich 19 Filme geschaut und die meisten Folgen habe ich von der Serie „Die 2“ gesehen.

Längster Film: El Cid

Positiv: Die Totenliste
Negativ: One Battle after Another

Der Schauspieler, von dem ich in diesem Jahr bisher die meisten Filme gesehen habe, ist weiterhin Alain Delon.

Finanzen:
Für Privatarzt und Labor zahlte ich 645,32 €. Daher habe ich am Ende des Monats 593 Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Das ist mehr, als es bei der Steuererklärung zurückgibt.

Gesundheit:
Meine Haut ist teilweise so trocken und juckt so stark, dass ich wieder etwas ratlos bin.

Meine Blutwerte sind durchschnittlich. Erhöhte Entzündungswerte und maximal mittelmäßige Omega-3-Werte geben zu denken. Vor allem, weil ich laut Arzt alle Präparate einnehme, die eigentlich helfen sollten. Sobald ich eins davon weglasse oder reduziere, werden die Werte noch schlechter. Woran es liegt, bleibt unklar. Gut ist es nicht.

Am Ende des Monats bekam das rechte Auge eine Art Entzündung, die mich optisch noch älter aussehen ließ, als ich es ohnehin schon bin. Ursache noch unbekannt.

Momente des Monats:
Der Besuch beim jüngsten Freund war natürlich wieder einer der Momente. Wir waren dieses Mal im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen.

Die Telefonate und Videotelefonate mit meinem jüngsten Freund sind weiterhin eine schöne Tradition und gehören zu einem guten Monat einfach dazu.

Außerdem war ich nach 296 Tagen endlich mal wieder im Urlaub.

Luxus des Monats:
Ich habe getankt und bin in den Urlaub gefahren.

Parfum:
Obwohl ich mich ziemlich an den Plan gehalten habe, gab es zwei Abweichungen. Orange Flamingo habe ich dieses Jahr noch nicht einmal benutzt, dafür habe ich Bianco Latte öfter benutzt. Meiner Nase nach ist es der stärkste und haltbarste Duft meiner Sammlung.

Was für Abenteuer warten im Mai auf mich?
Werde ich irgendetwas zum ersten Mal machen?
Werde ich geküsst?
Werde ich weiter zunehmen?

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  1. Apropos Alain Delon. Der war früher immer so ein geheimes Idol für mich. In letzter Zeit habe ich mehr zufällig zwei relativ alte Filme mit ihm gesehen. Mit der inzwischen erreichten Weisheit des Alters fand ich ihn irgendwo zwischen peinlich und völlig chauvinistisch. Erstaunlich wie sich die Sichtweise ändert…