Zwei Aliens machen alltägliche Dinge und bleiben entspannt

Kurz überlege ich, mit dem Benz zu fahren. Da jedoch nicht klar ist, ob es bis zum Abend trocken bleibt, entscheide ich mich für das Coupé. Man könnte es auch als Luxusproblem bezeichnen, aber das Wort Problem empfinde ich dabei als störend.
Die Fahrt ist sehr entspannt. Bei der Ankunft warten die beiden Damen bereits. Wie üblich begrüße ich zuerst den weißen Hund, bevor ich meine Begrüßungsumarmung bekomme.

Da wir keinen Plan haben, machen wir einfach, was uns einfällt. Zunächst trinken wir Tee und essen weihnachtliche Leckereien. Danach fahren wir zu den Salinen, um ein wenig Gassi zu gehen. Weil wir uns vorher verquatscht haben, ist es bereits dunkel und der Spaziergang ist daher nicht ganz so ausgedehnt. Spontan fahren wir im Anschluss in ein Gartencenter, da Karo noch ein paar Pflanzen benötigt.

Später kaufen wir ein paar Kleinigkeiten fürs Abendessen ein, vergessen aber die Eier, weshalb wir noch einen zweiten Supermarkt aufsuchen müssen. Alles ist vollkommen entspannt, so wie ich es am liebsten mag.

Nach unserer Rückkehr bereiten wir das Abendmahl zu. Ebenfalls entspannt, ich weiß nicht einmal, wie spät es ist. Wir essen, plaudern und plaudern, dann stehen wir plötzlich im Bad, weil es Zeit für eine Gesichtsmaske ist. Irgendwas mit Peel-Off. Warum wir das machen, weiß ich nicht. Mädelsabend mit DrSchwein. Wieder eine neue Erfahrung für mich. Natürlich machen wir Fotos, um uns später daran erinnern zu können, und weil uns am Ende womöglich niemand glaubt, dass wir das wirklich gemacht haben. Vielleicht nicht einmal wir selbst, obwohl wir dabei waren.
Zum Glück lässt sich die Maske bei mir spielend abziehen. Nachdem es bei Karo nicht so klappte, fürchtete ich schon, mich auf eine schmerzhafte Angelegenheit eingelassen zu haben.

Nach der witzigen Erfahrung wird es Zeit nach Hause zu fahren, damit ich pünktlich gegen Mitternacht zu Hause ankomme. Wir haben heute nicht so viel Oxytocin produziert, aber dafür andere Dinge ausprobiert. Solange es so entspannt ist, spielt es keine Rolle, was wir machen. Es muss sich nur gut anfühlen und gut tun, dann ist alles im Fluss.

Von all meinen Versionen ist diejenige, die ich immer mit zu den beiden bringe, mir aktuell die Liebste. Ich hoffe, die Version setzt sich irgendwann durch, aber da haben die anderen Ichs noch ein gewichtiges Wort mitzureden.

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    • In Bezug auf ein Wiedersehen?
      Da muss man schon realistisch bleiben. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit liegt zwischen 97 und 99,7 Prozent. In etwa.