So entspannt und zuversichtlich bin ich zu keinem der bisherigen Termine gefahren. Selbst um einen Parkplatz muss ich mich nicht kümmern, denn Petra übernimmt das Fahren.
An der Anmeldung geht alles schneller als je zuvor. Bis der Arzt mich aufruft, vergehen keine fünfzehn Minuten. Ich erzähle, wie gut mir die Reha getan hat und wie gut meine Haut seitdem aussieht. Der Arzt schaut sich alles gründlich an. Bis auf eine Stelle am Rücken, die auch auf trockene Haut zurückzuführen sein kann, findet er nichts Auffälliges. Auch das Ohr kontrolliert er, wodurch weitere Nachsorgetermine beim Hautarzt entfallen.
Es folgt die Tastuntersuchung der Lymphknoten an Achseln und Leisten. Nichts zu entdecken. Eine Ultraschalluntersuchung findet nicht statt, weil das Ultraschallgerät kaputt ist. Mir ist das heute völlig egal. Da es nichts zu sehen gibt und ich außer juckender Haut keine Beschwerden habe, wird auf die Blutentnahme verzichtet.
Künftig soll ich die UVB-Therapie zu Hause nicht mehr jeden zweiten Tag durchführen, stattdessen bei Bedarf Cortison-Creme verwenden. Der Vorschlag überzeugt mich nicht, weshalb ich ihn nicht umsetzen werde. Ich bin froh, dass ich in der Reha mit der Cortison-Creme aufgehört habe und diese seitdem nicht mehr benötigt habe.
In sechs Monaten folgt wieder eine gründlichere Untersuchung. Ich hoffe, dass mein Zustand sich bis dahin noch weiter verbessert und darauf, dass sich meine T- und B-Zellen erhöhen. Ich will, dass mein Immunsystem wieder so stark wird, wie es einst war. Das ist mein nächstes Ziel.
Bei der nächsten Untersuchung zeigt sich, ob ich erfolgreich war.
Klingt toll 💪
Finde ich auch. 🙂
Es freut mich sehr, dass es, trotz der vorherigen, massiven Zweifel, für Dich doch so positiv geworden ist. Inkl. After-Rehab-Romance.
After-Rehab-Romance. Klingt wenig romantisch. 😄
🧐 Alien-Romance?
Schon besser. Vielleicht auch als Filmtitel verwendbar.