Mein August 26

Zunächst zu den drei Fragen, die ich zum Ende des letzten Monats gestellt habe:

Wird die nächste Hitzewelle mich töten? – Offensichtlich nicht.
Werde ich es schaffen, finanziell nicht im Minus zu landen? – Überraschenderweise ja.
Werde ich endlich gegen meinen Wohlstandsbauch ankämpfen? – Nicht wirklich.

Nun die üblichen Anmerkungen zum vergangenen Monat:
Auch in diesem Monat starben viele Menschen aufgrund der unfassbaren Hitzephasen. Einige von ihnen wurden bei Autounfällen getötet, andere erlagen ihren Krebsleiden, manche ertranken und mindestens einer erstickte an seinem Erbrochenen. Ohne den Klimawandel würden die guten Menschen alle noch leben. Es muss endlich was geschehen, damit das klimabedingte Massensterben gestoppt wird.

Während um mich herum die Menschen qualvoll an der Hitze zugrunde gingen, habe ich zu viel Kuchen gegessen und musste ständig den Kuchenzähler zurücksetzen. Eis habe ich auch mehr als einmal gegessen. Selten war ich in den letzten Monaten disziplinloser.

Erwartungsgemäß habe ich den Prozess gegen Autoteile-Gigant verloren, obwohl es mit einem Vergleich endete. In Zukunft muss jedenfalls niemand mehr glauben, dass ich, um Recht zu bekommen, nochmal vor Gericht ziehen werde. Alles was mir passiert, wird schon richtig sein. Ich werde zwar weiterhin alles hinterfragen, aber letztlich akzeptieren. Alles andere ist nicht gut fürs Gemüt.

Die üblichen Themen im Überblick:

Ausgehen:
Ich war dreimal auswärts essen und zweimal Eis essen.

Coupés

Der Benz wurde tiefergelegt und sieht nun nicht mehr aus, als wäre er eine Kopie des Golf Country.

Filme:
Ich habe eindeutig zu viel Zeit vor dem Fernseher verbracht.

Ich habe 25 Filme geschaut. Die meisten Folgen habe ich von der Serie „Lucky“ gesehen.

Längster Film: Avatar 3 – Fire and Ash

Positiv: Good Boy
Negativ: Avatar 3 – Fire and Ash

Endlich ist es nur noch ein Schauspieler, von dem ich dieses Jahr bisher die meisten Filme gesehen habe: Kirk Douglas. Damit war auch nicht zu rechnen. Sehr interessante Entwicklung.

Finanzen:
Dank eines Gewinnspargewinns in Höhe von 503 Euro musste ich für das tieferlegen des Benz nicht auf meine Reserven zugreifen. Letztlich aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn ich lebe weiter über meine Verhältnisse und sehe da auch kein Ende in Sicht. Aber das Leben ist begrenzt, das letzte Hemd hat keine Taschen und wer am Ende des Lebens noch Geld übrig hat, dem kann auch keiner mehr helfen.

Diesen Monat habe ich aber tatsächlich kein Minus gemacht. Allerdings nur, weil ich die Rechnung für die verlorene Verhandlung noch nicht bekommen habe. Das finanzielle Ende verschiebt sich somit um mindestens einen Monat.

Gesundheit:
Im August habe ich mir meinen ersten Arthrose-Finger gegönnt. Der Verfall ist durchaus kreativ, macht mich aber nicht besonders attraktiv.

Eine kleiner operativer Eingriff rundete den Monat schwungvoll ab.

Momente des Monats:
Mehrmals war ich auswärts essen.

Der Gewinn von 503 €.

Das Tieferlegen des Benz.

Vermutlich habe ich irgendwas vergessen, denn so wirklich überzeugend ist das nicht. Vielleicht erwarte ich aber auch einfach zu viel von mir.

Luxus des Monats:
Ich habe mir zwei Paar Schuhe gegönnt und zwei neue Poloshirts. Außerdem einen Prozess verloren und den Benz tieferlegen lassen.

Parfum
Ich habe häufig Oud Republic getragen. Aber außer Heiko und mir nimmt das Parfum weiter niemand wahr. Beim Treffen mit der Umarmerin habe ich Althaïr getragen, doch roch ich am Ende mehr nach ihrem Parfum. Selbst das Coupé roch am nächsten Tag nach ihr. Irgendwie ist das rätselhaft.

Gar nicht benutzt habe ich diesen Monat Club Black. Irgendwie war mir nicht danach.

Vorschau:
Wird mein Verfall für weitere Überraschungen sorgen?
Werde ich es nochmal schaffen, finanziell nicht im Minus zu landen?
Werde ich eine Frau küssen oder ist das Thema schon wieder durch?

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  1. Ich bin erstaunt, dass die Umarmerin nicht in den Momenten des Monat erwähnt wird.