Psycho Träume und MRT-Ergebnis

In der Nacht habe ich zwei Träume. Im ersten steht im Arztbericht, dass ich dringend zur weiteren Untersuchung einen Termin in der Onkologie machen soll. Der zweite Traum ist schon etwas angenehmer, aber schräg. Ich lerne eine Frau kennen, die mir nicht sonderlich sympathisch ist. Ich mache dennoch mit ihr rum, weil mir danach ist. Das ist eine Weile ganz angenehm. Dann sitzen wir plötzlich in einem Auto, sie fährt. Wohin und warum weiß ich nicht. Die Frau ist schlank, hat glattes, rotbraunes Haar und kommt mir bekannt vor. Ich kenne sie aber nicht. Sie ist anstrengend und erzählt, dass sie so etwas sonst nicht macht und dieses und jenes nicht mag und nur gemacht hat, weil ich das so wollte. Ich indes will nur aus dem Auto raus. Ich will nicht mir ihr reden, ihr nicht zuhören. Dann passiert etwas, was in meinen Träumen bisher nie passierte. Die Frau nennt ihren Namen. Svenja. Ich kenne keine Svenja und während ich mich wundere, warum sie einen Namen hat, werde ich wach. Was für ein blöder Traum.

Um 14.06 Uhr teilt mir Agnes mit, dass ich gar nichts habe. Laut Befund bin ich ein gesunder Mensch. Erstaunlich, wie erleichtert man sein kann, wenn man das hört und später liest. Ich kann es fast nicht glauben. Ich habe zwar weiterhin keine Erklärung für meine Schmerzen, aber das ist erstmal auch nicht weiter wichtig. Hatte ich schon erwähnt, wie viel Anspannung gerade meinen Körper verlassen hat? Sobald ich wieder den Verstand verliere, werde ich mich um die festgestellte leichte Kelchektasie kümmern. Jetzt aber erstmal nicht, denn jetzt kann und muss ich mich auf die bald anstehende Reha vorbereiten. Falls ich dort auf eine Svenja treffe, weiß ich jetzt schon: die ist nichts für mich.

2 Kommentare

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  1. Eigentlich schreibst du gerade ein perfektes Drehbuch. Sollte man ernsthaft drüber nachdenken.
    Freue mich für dich über deine Ergebnisse!