Dies ist der letzte Monatsrückblick in dieser Form. Irgendwie überzeugt mich das Format nicht, darum ist erstmal Schluss, bis mir vielleicht etwas Besseres einfällt.
1. Einstieg
Hätte das Coupé nicht kurz vor Monatsende nach einem neuen Thermostat verlangt, wäre ich ausnahmsweise nicht im Minus gelandet. So habe ich am Ende 11,91 Euro mehr ausgegeben, als ich eingenommen habe. Das ist wenig, erhöht den Gesamtbetrag aber dennoch. Wenn ich dann noch bedenke, dass ich diesen Monat keine zusätzlichen Arztrechnungen bezahlen musste, frage ich mich ernsthaft, was ich eigentlich mit meinem Geld mache, dass ich es trotzdem nicht schaffe, nicht im Minus zu landen. Meinen Plan, meine Wintergarderobe neu zu gestalten, kann ich damit jedenfalls vergessen. Für Bekleidung gibt es in meinem Budget keine Kapazitäten.
Wegen der 400 Euro für den Austausch von Zahnriemen und Wasserpumpe werde ich weiter vertröstet. Ich gehe nicht davon aus, dass ich den Betrag erstattet bekomme. Maximal die Materialkosten. Vielleicht schon im nächsten Jahrzehnt.
2. Alltag & Ereignisse
Zum ersten Mal seit langer Zeit bin ich auswärts frühstücken gegangen. Das war auch zugleich das einzige Mal, dass ich in diesem Monat überhaupt auswärts gegessen habe.
Ich hatte zwei besondere Nachmittage: einen abwechslungsreichen, voller lustiger Geschichten mit dem jüngsten Freund, bei dem auch gutes Essen serviert wurde. Und einen sehr entspannten mit Karo. Da wurde ebenfalls leckeres Essen serviert, bevor wir uns in der Badewanne entspannt haben.
Und dann war da noch ein sehr intimer Moment bei der jährlichen Untersuchung beim Urologen. Viel näher kommt man sich körperlich sonst eher selten.
3. Gesundheit & Befinden
Meine Haut ist optisch weiterhin in einem ziemlich guten Zustand. Wäre sie nicht extrem trocken und würde manchmal ordentlich jucken, könnte man fast glauben, ich hätte gar keine Krankheit.
Tatsächlich habe ich es geschafft, wieder so viel zu wiegen wie vor der Reha. Jetzt muss ich das Gewicht nur halten und irgendwann weiter steigern.
Die dunklen Tage sind auch weiterhin nur schwer zu ertragen, und ein Winterschlaf scheint weiterhin eine gute Option zu sein.
4. Statistik
Im November habe ich erneut nur zwei Bücher gelesen. Beide haben mir gut gefallen und ich kann sie empfehlen:
weitere Statistiken:
Umarmt: 2 Frauen [8]
Geküsst: 1 Frau [1]
Gesehen:
26 Filme [192] – Längster Film: Es war einmal in Amerika
32 Episoden [136] – Meistgesehene Serie: Bosch: Legacy
Geblitzt worden: 0 [2] – Kosten: [30€]
Kosten für Blutuntersuchungen: 0 [912,27 €]
Kosten für Privatärzte / Therapeuten: 0 [693,46 €] .
Erkältungen 0 [1].
5. Fazit
Rein finanziell war der November genauso ernüchternd wie die Monate davor. Das Treffen mit Karo hat den Monat aber so weit aufgewertet, dass ich mich nicht beschweren kann. Außerdem habe ich einen Nachmittag mit meinem jüngsten Freund verbracht. Insgesamt ist dieser Monatsrückblick also mehr als nur einen Asbach Uralt wert – auch wenn ich den vermutlich gar nicht mag.
Ob der Dezember daran anknüpfen kann? Hält er weitere schöne und entspannte Treffen bereit? Oder werden die Tage so grau, wie es der Himmel vermutlich die meiste Zeit sein wird?
Eigentlich ist es doch eine schöne Idee, sich jeden einzelnen Monat so bewusst zu machen bzw. überhaupt über das Leben soviel aufzuschreiben. Erinnerungen, die bleiben.
Ich finde Euer Bade- und Saunadate bemerkenswert. Sowas muss man sich erstmal trauen, wenn man sich noch nicht so gut kennt. Das spricht für eine große Vertrautheit.
Das klingt doch sehr positiv. Immerhin wird es in 3 Wochen wieder heller und die vielen freien Tage laden zu noch mehr Dates und schönen, gemeinsamen Stunden ein. Dezember kann also nur besser werden.
Ich bin begeistert, dass ich in der Buchstatistik mal gleich auf bin mit Dir und die Beendigung des nächsten Buches steht sogar schon kurz bevor. Leider kommt die Woche schon wieder eine Neues. Der ungelesene Bücherberg schmilzt einfach nicht.
Wohlan und Angriff im Dezember! 🙃
Durchaus. Aber der Aufbau sagt mir nicht so zu. Ich weiß auch nicht.
Ja, da ist wohl eine gewisse Vertrautheit.
Mein Bücherregal ist seit langem mal wieder so voll, dass nicht alle Bücher Platz finden. Ich muss mehr lesen und weniger Bücher zuführen. 🤷♂️
Hier ist längst kein Platz mehr im Regal. Überall stapeln sich welche. Viele sind angelesen und warten auf den richtigen Zeitpunkt, um fertig gelesen zu werden. 🙄
Da haben wir doch schon den ersten Vorsatz für 2026. 🤗
Erster Vorsatz: Keine ungelesenen Bücher mehr stapeln.😎
ja schon aber was macht man dann mit ungelesenen Büchern. Ich hab da nämlich auch ein problem……
Es kommt darauf an, wie viele es sind und ob man sie noch lesen will.
Ich lese noch gar nicht so lange bei dir mit und habe, glaube ich, auch noch nie kommentiert – umso mehr wollte ich dir heute einfach mal schreiben. Beim Lesen dieses Rückblicks habe ich mir nämlich gedacht: So etwas in der Art möchte ich ab nächstem Jahr auch in meinem eigenen Blog machen. Du hast mich damit wirklich inspiriert.
Umso mehr hat mich dein Satz berührt: „Dies ist der letzte Monatsrückblick in dieser Form. Irgendwie überzeugt mich das Format nicht, darum ist erstmal Schluss, bis mir vielleicht etwas Besseres einfällt.“ Ich fände es ehrlich gesagt sehr schade, wenn es ganz damit vorbei wäre, und hoffe sehr, dass dir bald etwas Neues einfällt.
Ich wünsche dir eine schöne, ruhige und lichtvolle Adventszeit!
Freut mich, dass es Dich inspiriert hat.
Ich hoffe auch, dass ich eine Idee habe, wie ich das eventuell fortsetzen kann.
Mal sehen, ob sich etwas ergibt.
Danke sehr. Dir auch eine angenehme Adventszeit. 🕯