01. Paul Newman: Das außergewöhnliche Leben eines ganz normalen Mannes – Die AutobiografieDas erste Buch des Jahres ist die Autobiografie von Paul Newman, die mir von Anfang an gefallen hat. An seine Filme erinnere ich mich nicht allzu gut, obwohl ich einige davon gesehen habe. Sein Privatleben war mir kaum bekannt. Eine wirklich Meinung hatte ich bisher nicht von ihm.
Das Buch macht ihn, zumindest für mich, sympathischer und auch interessanter. Dass er sich selbst eher für einen Hochstapler als einen tollen Schauspieler hielt, finde ich sehr interessant. Seine geringe Meinung von sich selbst überrascht mich. Auch wie viel er im Laufe seines Lebens gespendet hat, war mir zuvor nicht bewusst.
In dem Buch kommen außerdem Freunde zu Wort, sodass sich ein sehr positives Bild von einem Mann ergibt, der trotz großen Erfolgs nicht abgehoben ist. Er berichtet offen über seinen Alkoholkonsum, seine Leidenschaft für den Rennsport, seine Kinder und den Tod seines Sohnes.
Man erfährt viel, und ich bin positiv überrascht. Aus meiner Sicht ist es eine absolut lesenswerte Biografie.
02. Mitch Albom: Dienstags bei MorrieIn dem Buch schreibt der Autor, Mitch Albion, über die dienstäglichen Treffen mit seinem früheren Soziologieprofessor Morrie Schwartz, der an ALS erkrankt ist. Er schreibt über dessen Krankheit, die Gespräche, das Ende, und darüber, wie diese Begegnungen sein Leben verändert haben.
Ein von der ersten bis zur letzten Seite lesenswertes Buch.
03. Dr. Jürgen Weihofen: Heilpilze Ling Zhi, Shiitake & Co. schützen das ImmunsystemEin Buch zum Thema Gesundheit darf im ersten Lesemonat des Jahres natürlich nicht fehlen. Ein Spontankauf. Da ich mit der Behandlung von Heilpilzen selbst bereits gute Erfahrungen gemacht habe, ist das Thema für mich natürlich sehr interessant.
Zehn Pilze und deren Wirkungen werden beschrieben. Ausführlicher: Reishi, Shiitake und Maitake. Das ist sehr interessant und für mich eine Bestätigung, mit Heilpilzen weiter zu experimentieren, um meine Gesundheit – insbesondere das Immunsystem – zu verbessern.
Für Leute, die offen für Alternativen sind, die der Gesundheit dienlich sein könnten, ist das kleine Büchlein sicher eine interessante Option.
Für Menschen, die offen für Alternativen sind, die der Gesundheit dienlich sein könnten, ist dieses kleine Büchlein sicher eine interessante Option.
04. Thomas Mann: Tonio KrögerDie Geschichte fängt gut an, wird aber schon bald irgendwie uninteressant. Zumindest für mich. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Vielleicht am Schreibstil, vielleicht an der vorübergehenden Belanglosigkeit im Leben von Tonio Kröger, vielleicht auch an mir und meinem nachlassenden Interesse am Fortgang der Geschichte.
Grundsätzlich ist die Geschichte nicht langweilig. Doch nachdem mein Interesse einmal nachgelassen hatte, kam es nie mehr vollends zurück.
Wirklich bewerten kann ich das Buch daher nicht. Ich kann nur sagen: Für mich ist es nichts.
05. Stefanie Stahl: Jeder ist beziehungsfähigStefanie Stahl, Diplom-Psychologin und Buchautorin, ist überzeugt davon, dass jeder Mensch beziehungsfähig ist. In ihrem Buch gibt sie Tipps und Ratschläge, wie Beziehungen gelingen können. Zwar passen nicht alle Menschen zueinander, doch grundsätzlich sieht sie für die meisten die Möglichkeit einer funktionierenden Beziehung.
Für mich als selbsternannten Beziehungsexperten, der von der Existenz des inneren Kindes weiß, sich damit aber nicht befassen möchte, ist das eine interessante Lektüre. Überzeugend finde ich sie für mich allerdings nicht. Wie in vielen Büchern dieser Art gibt es einige Übungen, die ich – wie üblich – nicht gemacht habe. Ich mag diesen Mitmach-Teil einfach nicht und weigere mich, mich gedanklich in frühere Situationen hineinzuversetzen.
Das ist jedoch keine Abwertung für das Buch generell, denn für andere können diese Übungen durchaus hilfreich und wichtig sein.
Auch auf das Reflexionsheft habe ich natürlich verzichtet. Die Begriffe „Schattenkind“ und „Sonnenkind“ fand ich teilweise etwas störend, auch wenn sie sicherlich zur Veranschaulichung beitragen und das Verständnis erleichtern sollen.
Die Abschnitte ohne Übungen fand ich hingegen sehr interessant. Wer wirklich an einer Verbesserung seiner Beziehungssituation interessiert ist oder einfach mögliche Zusammenhänge erkennen will, findet in diesem Buch durchaus Antworten.
06. Thomas Mann: Mario und der ZaubererWas mich tatsächlich, besonders zu Beginn, gestört hat, ist der Schreibstil. Es dauerte, um einigermaßen reinzukommen, allerdings hat der Fortgang der Geschichte mich interessiert, weshalb ich nicht aufgeben wollte.
Hat es sich gelohnt?
Nicht wirklich. Irgendwie wurden zu viele Worte verwendet, um zu wenig unterhaltsam zu erzählen. Das Buch ist kein völliger Reinfall, aber wirklichen Lesespaß hat es mir nicht bereitet. Letztlich war die Geschichte auch irgendwie belanglos.
07. Thommie Bayer: Der neue Mann und das MeerDer Untertitel lautet: 30 Typen wie Du und er. Ich weiß nicht, wie ich bei Titel und Untertitel glauben konnte, dass ich gut unterhalten werde. Wurde ich natürlich nicht. Stattdessen habe ich 30 mehr oder weniger belanglose Kurzgeschichten gelesen, die ich größtenteils schon während des Lesens wieder vergessen habe. Manche habe ich nicht einmal wirklich zu Ende gelesen, sondern großzügig überflogen.
Die eine oder andere Geschichte war zwar irgendwie unterhaltsam, hat mich aber nicht nachhaltig beeindruckt.
Für mich ist das eines dieser typischen Bücher, die man mit in den Urlaub nimmt, gelegentlich reinschaut, die eine oder andere Geschichte liest und dann am Urlaubsort zurücklässt.
08. Diagnose „Endlich gesund“In dem Buch wird anhand von Beispielen über spektakuläre Heilerfolgen mit kaskadenfermentierten Enzymen berichtet.
Nach einer interessanten Einführung folgen die bereits erwähnten Berichte über Patienten, die sowohl mit der innerlichen als auch mit der äußeren Anwendung Erfolge erzielt haben.
Das ist alles durchaus interessant, wirkt aber insgesamt auch etwas dürftig. Vielleicht liegt das auch an meiner eigenen Einstellung gegenüber dieser Art der Behandlung mit Enzymen. Dennoch hat mich das Thema neugierig gemacht, und ich kann mir vorstellen, diese Art der Behandlung mal auszuprobieren. Ich denke, es wird keinen Schaden anrichten. Und wenn es wirkt, umso besser.
Als kleine Lektüre für zwischendurch ist das Buch durchaus lesenswert, besonders für alle, die sich für alternative Behandlungsmethoden interessieren.
09. Martin Suter: Ein perfekter FreundAls Fabio Rossi im Krankenhaus erwacht, fehlen ihm nicht nur die Erinnerungen an die letzten Tage, er ist auch mit Marlen zusammen, obwohl er doch eigentlich mit Norina zusammen war. Seinen Job hat er ebenfalls verloren, und irgendwas scheint mit seinem besten Freund Lukas nicht zu stimmen.
Dieser Roman hat mich tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten. Selbst die Tatsache, dass ich Fabio manchmal unsympathisch und gelegentlich nervig fand, hat mich nicht wirklich gestört.
Insgesamt ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Ich bin sicher, dass ich noch weitere Bücher des Autors lesen werde.
10. Elke Heidenreich: Der Welt den RückenSieben Erzählungen von Elke Heidenreich. Und es geht direkt gut und berührend los. Auch die zweite Erzählung gefällt mir, wahrend die dritte zwar gut geschrieben, aber irgendwie belanglos ist. Die vierte ist ganz nett, nach den ersten beiden hatte ich jedoch mehr erwartet. Die fünfte liest sich entspannt, ist aber sehr vorhersehbar, was allerdings nicht weiter stört. Die sechste ist kurz und auf den Punkt. Die siebte ist ein wunderbarer Abschluss, ganz nach meinem Geschmack.
Die Erzählungen haben alle die richtige Länge, sind einfach und doch gut geschrieben. Ich bin zufrieden und kann sie nur empfehlen.
11. Karen M. McManus: One of us is lyingEin Mord, vier Verdächtige, viele Motive. Doch was ist wirklich passiert? Wer steckt dahinter – und warum?
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Einerseits konnte ich es kaum erwarten, endlich die Auflösung zu erfahren, andererseits wollte ich nicht, dass es schon vorbei ist. Die über 400 Seiten kamen mir nie zu lang vor. Zumindest nicht bis zum Epilog, den hätte man sich sparen können.
Abgesehen davon wurde ich durchgehend gut unterhalten. Die Auflösung ist stimmig, es hat auch eine Weile gedauert, bis ich gedanklich auf die Auflösung kam.
Ob sich die Fortsetzung lohnt? Ich denke, ich muss es ausprobieren. Grundsätzlich bin ich jetzt auch an weiteren Romanen der Autorin interessiert.
12. Ian McEwan: Am Strand„Wenn die Hochzeitsnacht zum Albtraum wird“ – das wäre ein passender Untertitel für diesen Roman über die Hochzeitsnacht eines jungen Paares. In dieser Nacht stellen die beiden fest, dass sie völlig unterschiedliche Ängste und Erwartungen haben. Obwohl nichts wirklich Dramatisches passiert, interpretieren beide die Situation falsch und sind nicht einmal in der Lage, ordentlich zu kommunizieren. So endet diese besondere Nacht anders als erhofft, aber vermutlich doch wie zu befürchten war. Und fortan ist nichts mehr so, wie es hätte sein können.
Nichts davon wirkt so abwegig, dass es sich nicht genauso hätte abspielen können und sich vermutlich auch ständig in ähnlicher Form abspielt, weil Menschen eben Menschen sind.
Obwohl mir die Geschichte gut gefällt, gefällt mir der Aufbau nicht. Ein chronologischer Ablauf wäre für mich die bessere Wahl gewesen. Die Rückblicke haben meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen, weshalb ich versucht war, das Buch zur Seite zu legen. Zum Glück habe ich es nicht. Dennoch bleibt der nicht lineare Aufbau ein klarer Kritikpunkt. Abgesehen davon ist es eine gelungene Geschichte.
13. Jörg Steiner: Der KollegeEs geht um einen arbeitslosen Mann und darum, wie er seine Tage verbringt.
Das ist durchaus realistisch, aber vor allem belanglos. Die lose Aneinanderreihung von Ereignissen der Tristesse hat mich leider nie wirklich interessiert. Nicht, weil alles völlig abwegig ist, sondern eher, weil die Figuren blass und uninteressant bleiben. Zumindest für mich.
Schon während des Lesens habe ich das meiste wieder vergessen, und es hat mich nicht interessiert. Das ist definitiv kein Buch für mich.
14. Mitch Albom: Der StundenzählerDor hat gewissermaßen die Zeit erfunden. Dafür wurde er verbannt und hörte fortan die Stimmen der Menschen, die nach mehr Zeit verlangten. Nach einer Ewigkeit erhält er jedoch die Chance, zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Zeitproblemen zu helfen.
Die Geschichte zog mich sofort in ihren Bann und ich war neugierig, wie es weitergeht. Erst als die beiden Personen sich schließlich trafen, war ich nicht ganz so angetan. Irgendwie gefiel mir der Lösungsweg nicht, obwohl er keineswegs schlecht ist und durchaus zur Geschichte passt.
Das Buch zeigt, wie verschwenderisch wir oft mit unserer Zeit – manchmal auch mit unserem Leben – umgehen. Das ist nicht neu, doch immer wieder interessant. Vor allem, wenn es gut erzählt wird.
Ich behaupte mal: Das Buch ist keine Zeitverschwendung.
15. Paul Auster: Das rote NotizbuchDreizehn Erzählungen aus dem Leben von Paul Auster.
Das ist kurzweilig und auch interessanter, als ich erwartet hatte. Besonders die neunte Geschichte hat mir gut gefallen.
Bei Kurzgeschichten kann es vorkommen, dass sie mich absolut nicht abholen oder ein Feuerwerk der Belanglosigkeiten sind. Zum Glück ist das hier nicht der Fall. Manche Texte hätten auch gute Blogbeiträge abgegeben, was mir besonders gefallen hat.
Interessante Lektüre, die zwar sehr schnell durchgelesen ist, sich aber dennoch lohnt.
16. Josef Wilfling: Geheimnisse der VernehmungskunstNachdem ich bereits zwei der vier Bücher des Autors gelesen habe, war ich sehr neugierig auf die Geheimnisse der Vernehmungskunst.
Es dauerte eine Weile, bis ich wirklich reinkam, da ich wohl etwas anderes erwartet hatte. Für mich hätten in dem Buch gerne mehr konkrete Beispiele enthalten sein dürfen, da vieles schon etwas theoretisch war. Mit zunehmender Lesedauer hat mich das allerdings immer weniger gestört.
Insgesamt bietet das Buch einen interessanten Einblick in die Ermittlungsarbeit und ihre täglichen Schwierigkeiten. Mir war nicht bewusst, wie schwer es letztlich sein kann, jemanden zu verurteilen, und dass selbst kleine Fehler dazu führen können, dass jemand freigesprochen oder nicht angemessen bestraft wird.
17. Elke Heidenreich: Kolonien der LiebeDer Titel gefällt mir gut, und ich frage mich, ob er für mich vielleicht sogar das Beste an diesem Buch ist.
Wieder einmal sind es Erzählungen von Elke Heidenreich. Dieses Mal konnten sie mich allerdings nicht so begeistern. Hatte ich zu viel erwartet? Vermutlich habe ich einfach nur andere Geschichten erwartet. Vielleicht war ich auch nicht in der Stimmung für Erzählungen, als ich mit dem Buch begonnen habe.
Die letzten beiden Geschichten haben mir nämlich gut gefallen. Daher könnte es durchaus sein, dass die vorherigen Erzählungen interessanter sind, als ich es beim Lesen empfand.
18. Zeit des ErwachensDirekt zu Beginn gibt es ein Vorwort – und dann noch ein Vorwort. Das war mir bereits etwas zu viel, weshalb ich nicht alles gelesen habe. Die Fallgeschichten hingegen fand ich sehr interessant. Besonders gefallen hat mir, dass später noch einmal beschrieben wird, wie es mit den Betroffenen weiterging.
Es gibt aber auch sehr viel, was mir zu lang, zu medizinisch ist. Das fand ich anstrengend zu lesen, zumal es mich auch nicht in der Tiefe interessiert hat. Auch im hinteren Teil habe ich einige Seiten ausgelassen.
Letztlich muss ich das Buch differenziert betrachten. Die Fallgeschichten fand ich interessant und auch faszinierend. Die theoretischen Abschnitte waren mir zu lang und zu theoretisch, fast wie ein medizinisches Fachbuch.
19: Frank Goosen: Spiel ab!Das Buch von Frank Goosen liest sich gewohnt angenehm und bietet den erwarteten Humor. Allerdings, aber das wusste ich schon vorher, kann ich mit dem Thema Jugendfußball und alles, was dazugehört, nicht so viel anfangen.
Die Kabinengespräche waren mir manchmal zu flach, der angedeutete Rassismus und die Jugendsprache ich anstrengend. Manches wirkt arg konstruiert, auch wenn es vermutlich durchaus der Realität entspricht. Diese Art von Humor spricht mich jedenfalls wirklich nicht an. Stellenweise wirkt sie etwas spießig.
Wenn das Buch nicht von Frank Goosen wäre, hätte ich es auch nicht lesen wollen. Insgesamt konnte es mich nicht überzeugen. Es ist nett durchzulesen, aber letztlich hätte ich es mir auch sparen können.

20: Wladimir Kaminer: Rotkäppchen raucht auf dem BalkonBeim Titel war ich unsicher, ob er ein spannendes Buch einleitet oder ob er eher zwanghaft lustig klingen möchte. Letztlich habe ich mich entschieden, dem Buch eine Chance zu geben. War das eine gute Entscheidung? Nein!
Warum es keine gute Entscheidung war: Anfangs sind die kurzen Anekdoten noch ganz nett. Ein bisschen wir Tagebuch- oder Blogeinträge. Insgesamt sind sie aber wenig unterhaltsam. Für Freunde, Bekannte und Verwandte des Autors mag das durchaus interessant sein. Für Leute, die Wladimir Kaminer gerne lesen, vermutlich ebenfalls. Für mich hingegen wurde es mit zunehmender Lesedauer immer beliebiger. Es fühlte sich irgendwann ungefähr so an, als würde jemand schreiben: „Und dann ging ein Mann mit Kapuzenpullover über die Straße.“ Na und?
Mein Problem ist, dass mein Interesse mit zunehmender Lesedauer immer geringer wurde. Das spricht leider nicht für das Buch.
So bleibt für mich tatsächlich der Titel das Beste an dem Buch. Für mich ist es keine Empfehlung, und ich habe kein Interesse daran, weitere dieser Familiengeschichten zu lesen. Ehrlich gesagt möchte ich von dem Wladimir Kaminer auch nichts mehr lesen. Das ist einfach nicht meine Bücherwelt.
21: Elke Heidenreich: Nero CorleoneNach zuletzt einigen nicht ganz oder gar nicht überzeugenden Büchern hatte ich von dieser kleinen Geschichte gar nicht viel erwartet. Und wurde sehr positiv überrascht.
Eine kurze, aber sehr entzückende Katzengeschichte hat Elke Heidenreich hier niedergeschrieben. Sehr herzlich, unterhaltsam, aber auch traurig.
Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt langweilig und lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Sie ist auch zu kurz und zu gut, um sie einfach wegzulegen.
Eine absolute Leseempfehlung für den kleinen (Katzen)-Hunger zwischendurch.
22. Karen M. McManus: One of us is nextNachdem mir “one of us is lying” gut gefallen hat, musste ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Doch konnte sie meine Erwartungen erfüllen?
Ein Jahr nach den Vorfällen an der Bayview High beginnt irgendjemand ein neues Spiel. Ein Nachahmer? Ein Spinner? Wer steckt dahinter und was ist der Plan? Dann gibt es einen Toten, und nach und nach werden Zusammenhänge sichtbar.
Eine Fortsetzung, die nach ähnlichem Schema abläuft, kann natürlich gründlich in die Hose gehen. Hier ist das zum Glück nicht der Fall. Die Hauptfiguren aus dem ersten Teil rücken etwas in den Hintergrund, während andere stärker in den Mittelpunkt rücken. Und auch dieser Teil macht wieder Spaß.
Ich finde den Roman sehr spannend und konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht gefällt mir der zweite Band sogar einen kleinen Tick besser als der erste. Sicher bin ich allerdings, dass ich den dritten Teil lesen muss.