Cuxhaven

06.07.26 – 12.06.26

Tag 1
Vor ein paar Tagen wurde mir bewusst, dass die Anreise vier Stunden dauern wird. Vier Stunden sind mir zu weit. Deshalb habe ich beschlossen, künftig nur noch Urlaubsziele zu wählen, die maximal drei Stunden entfernt sind.

Auch heute, am Tag der Reise, bin ich alles andere als zufrieden mit der Entfernung. Ich will das nicht. Außerdem ist heute Montag. Montags gehe ich zum Arzt, aber verreise gewöhnlich nicht. Für einen Gewohnheitsmenschen wie mich sind solche Abweichungen nichts.

Irgendwie bin ich also nicht in Stimmung für den Urlaub, als ich aufstehe. Der Himmel ist grau und in der Küche fällt mir direkt ein Glas aus der Hand. Immerhin sollen Scherben Glück bringen. Trotzdem sauge ich sie weg, weil ich nicht reintreten möchte.

Als ich die Wohnung verlasse, um den Benz zu holen, sehe ich, dass jemand im Flur auf den Treppen schläft. Es ist der gleiche Jugendliche, der hier öfter im Flur abhängt. Ich wecke ihn und frage, ob alles in Ordnung ist. Dann frage ich ihn, ob er nicht zur Schule muss. Wie schon beim letzten Mal, verneint er. Ich glaube ihm nicht und finde das alles fragwürdig. Daher rufe ich später bei der Polizei an. Vielleicht hat er Angst, zur Schule zu gehen. Konnte ich bisher nicht herausfinden. Kurz bevor die Polizei eintrifft, verlässt er das Haus. Ich gehe davon aus, dass er, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, wieder im Hausflur sein wird.

Obwohl es grau ist und ich nicht in Stimmung, verläuft die Fahrt recht angenehm. Der Benz weiß einfach, wie man verreist. Ich fühle mich fast schon großartig und erstaunlich entspannt. Alles, was mich im Vorfeld gestört hat, ist nichts weiter als eine blasse Erinnerung.

Ich bin nicht mehr jung, nicht erfolgreich und meine Frisur ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Dafür fahre ich einen alten Benz, der aussieht, als wäre er höhergelegt worden, damit ich leichter einsteigen kann. Wie lange wird es unter diesen Voraussetzungen wohl dauern, bis es zum ersten Urlaubsflirt kommt? Wer meine bisherigen Urlaubsabenteuer kennt, weiß schließlich, dass ich auf Reisen grundsätzlich nichts anbrennen lasse.

Bei Bremen muss ich pinkeln, verlasse die Autobahn und gehe in einen Park, um mich zu erleichtern. Dann setze ich die Fahrt bis zum Ziel fort. Es gibt nur zwei kleine Staus, dann erreiche ich die Ferienwohnung.

Die Vermieterin begrüßt mich, sagt, wo meine Wohnung ist, ich zahle 24 € Kurtaxe und der Urlaub beginnt.

Da ich großen Hunger habe, verzichte ich auf die Begrüßungssuppe und mache stattdessen Nudeln. Anschließend fahre ich einkaufen. Als wäre es völlig normal, während des Urlaubs mein Auto zu benutzen. Dabei habe ich vor Jahren damit aufgehört, so etwas zu tun. Nach dem Einkauf finde ich auf dem Parkplatz zwei Cent und stecke sie ein. Dieser Urlaub ist jetzt schon legendär.

Es ist windig und regnet leicht, als ich gegen 17:00 Uhr aufbreche, um die Gegend ein wenig zu erkunden. Nach etwa drei Minuten erblicke ich die Elbe. Großartig. Ich gehe Richtung Kugelbake, doch je näher ich komme, desto windiger wird es. Ich kehre um, denn der Wind würde vermutlich erst meine Mütze und wenig später auch mich in die Nordsee wehen. Das möchte ich nicht. Zumindest heute noch nicht.

Ich komme an Fort Kugelbake vorbei und dann setzt Regen ein. Da ich wegen des Windes keinen Schirm mitgenommen habe, lasse ich mich einfach nass regnen. Es wird immer deutlicher, dass dieser Urlaub anders läuft als meine bisherigen Urlaube. Alles scheint möglich.

Gegen viertel nach sechs backe ich Brötchen auf und bin gespannt, was der Abend noch zu bieten hat.

Es folgt der übliche Abendspaziergang am ersten Urlaubstag. Wieder einmal stelle ich fest, dass ich viel zu weit außerhalb wohne. Nachdem ich irgendwann nicht mehr kann, will ich zurückgehen, weiß aber nicht, ob ich geradeaus oder links muss. Ich frage Google Maps. Beides falsch. Rechts ist richtig. Eine Aussage, für die man im demokratischsten Deutschland aller Zeiten mächtig Ärger bekommen kann. Aber ich habe keine Wahl. Wenn ich zurück zur Ferienwohnung will, ist rechts richtig.

Als ich gegen 20:45 Uhr zurück in der Ferienwohnung bin, tut mir fast alles weh. Selten brauchte ich dringender eine Massage, aber die Zeit der Massagen ist schon lange vorbei.

13 Kilometer bin ich heute angeblich gewandert. Ich kann mich nicht erinnern, jemals an einem ersten Urlaubstag so viele Kilometer gewandert zu sein.

Bilder des Tages
Ein durchaus angemessener Parkplatz für den Benz, obwohl er lieber in der Garage parkt und aktuell nicht ganz dicht ist.

Ob auch dieses Mal der Platz ungenutzt bleibt? Das kann eigentlich nicht sein und wäre auch gemein.

Was ich halt im Urlaub so brauche.

Der erste Urlaubseinkauf. Wieder einmal nur die feinsten Leckereien. Wem da nicht das Wasser im Mund zusammenläuft, dem ist wirklich nicht zu helfen.

Tag 2
Die Matratze ist mir zu hart, das Kopfteil nicht verstellbar und trotzdem schlafe ich erstaunlich schnell ein. Doch jetzt bin ich wach. Keine Ahnung, wie spät es ist. Mir ist kalt. Das ist nervig und ich weiß nicht, was mich mehr stört: das Frieren oder das flache Kopfteil? Ich nehme das Kopfkissen, um mich damit zusätzlich zuzudecken. Das ist doch nicht normal. Es ist Juli und ich friere. Vielleicht werde ich ja auch krank.

Irgendwann schlafe ich wieder für eine Weile ein, doch bald schon ist es zu unbequem, um weiter zu schlafen. Das Kopfteil muss höher. Ich lege das Kopfkissen unter die Matratze und das ist tatsächlich hilfreich. Das Problem ist gelöst. Im Schrank finde ich zwei Decken. Brauche ich jetzt nicht, aber gut zu wissen, dass es sie gibt.

Als ich gegen 07:45 Uhr aufwache, ist es grau, windig und regnerisch. Es ist das erste Mal seit langem, dass ich am ersten Urlaubstag nicht einkaufen muss. Als Erstes beschließe ich, dass ich die Wattwagenfahrt nicht machen werde, weil die ganze Aktion vier Stunden dauert. So lange möchte ich nicht mit fremden Leuten unterwegs sein. Das ist Urlaub und soll nicht zu einer Pflichtveranstaltung werden. Danach stelle ich fest, dass ich überhaupt keinen Plan habe, wie ich den Tag verbringen soll. So planlos bin ich im Urlaub auch nicht oft. Irgendwo will ich meistens hin. Heute nicht.

Die Toilette ist ein echter Kritikpunkt. Sie ist so nah an der Wand, dass ich mit dem Knie an die Wand stoße. Gewichtige Menschen könnten sich verkeilen und müssten dann vermutlich von der Feuerwehr befreit werden. Während der Sitzungen kann man den Kopf einfach gegen die Wand lehnen und gegebenenfalls ein kurzes Nickerchen machen, während der Darm entleert wird. Ich glaube nicht, dass mir das gefällt.

Nach dem Frühstück aus Apfel, Joghurt, Müsli, rasiere und dusche ich mich, bevor ich weiter ratlos bin, was die weitere Tagesplanung angeht. Aber da dieser Urlaub bisher voller Überraschungen steckt, lasse ich mich einfach überraschen.

Es ist grau, windig und ungemütlich. Ich könnte problemlos den ganzen Tag in der Ferienwohnung verbringen. Da es aber ziemlich grotesk wäre, in den Urlaub zu fahren, um dann in der Wohnung abzuhängen, wage ich mich raus. Gehe in den Kurpark, in den kleinen Zoo. Dort stehen ein paar Pinguine. Sie stehen einfach nur da, bewegen sich maximal minimal und starren vor sich hin. Vermutlich vom Wetter komplett depressiv geworden. Dazu das Bewusstsein, wie klein ihre Welt im Gehege ist. Wie sollen sie das fröhlich herumwatscheln? Ich habe viel mehr Platz, könnte mich aber starrend zu ihnen gesellen und gemeinsam mit ihnen auf irgendwas warten, das niemals passieren wird.

Im Kurpark setze ich mich in einen der Strandkörbe. So zerrt der Wind wenigstens nicht weiter an mir. Dieser ganze Wind, und sicher auch das Bett, haben dafür gesorgt, dass ich verspannt im Nacken bin und den Kopf nur mit Schmerzen bewegen kann.
Weil ich pinkeln muss, aber keine Lust auf eine der vielen öffentlichen Toiletten habe, gehe ich gegen 11:15 Uhr zurück zur Ferienwohnung. Das bringt doch alles nichts. Immerhin finde ich meine braune Mütze, die ich mir kürzlich zugelegt habe und hier ständig tragen muss, nicht so schrecklich wie meine anderen beiden Mützen. Ich denke, den Tag heute kann ich abhaken. Das wird nichts mehr.

Nach dem Essen spüle ich, sehe aus dem Fenster, sehe den grauen Himmel und wie die Bäume sich im Wind bewegen. Was soll ich da draußen? Außerdem sagt der Loerz immer wieder, dass ich gar nichts machen muss und dennoch Frauen bei mir klopfen oder schellen, weil sie mit mir schlafen wollen. Oder mich massieren. Oder was auch immer. Wichtig, so sagt er, ist nur, dass ich ihnen die Tür öffne. Ich glaube, heute bin ich bereit dazu. Also lege ich mich aufs Bett, lese und warte.

Überraschenderweise klingelt niemand. Daher gehe ich um 15:45 Uhr Richtung Lotsenviertel. Die wenigen Momente, in denen der Wind pausiert, sind ganz angenehm, denn ich trage zwei T-Shirts unter Hemd und Lederjacke. Erneut bestätigt sich, dass die Ferienwohnung in Döse nicht perfekt liegt, denn es dauert etwa dreißig Minuten, bis ich im Lotsenviertel ankomme.

Auf dem Rückweg erfrischt mich ein kleiner Regenschauer. Irgendwie ist das alles nicht überzeugend

Weil sich am Abend doch noch kurz die Sonne zeigt, gehe ich ein weiteres Mal los. Weiterhin verhindert der Wind, dass mir das Spaß macht, weshalb ich bald zurückkehre.

9,8 Kilometer sollen es heute gewesen sein. Ich traue der Statistik aber nicht, denn ich soll beim Abendspaziergang fast fünf Kilometer gewandert sein, aber am Nachmittag nur knapp über zwei in fast der dreifachen Zeit.

Bilder des Tages
CuxhavenEndlich wird diese Fotoreihe fortgesetzt. Und sie zeigt deutlich: Auch in Cuxhaven mache ich im Bett eine ziemlich gute Figur.

CuxhavenIst das nicht romantisch? Schwan-Tretboote. Wenn mich eine Frau gefragt hätte, wäre ich direkt mit ihr los. Es hat mich aber keine gefragt. Es war nicht einmal eine in der Nähe.

CuxhavenErstarrte Pinguine.

CuxhavenUrlaubslektüre und Urlaubs-Lesezeichen. Das Lesezeichen kann auch anders verwendet werden.

Tag 3
In der Nacht wache ich mehrmals auf, weil ich friere. Die Kälte scheint von unten zu kommen, weshalb ich die Decke auf die Matratze lege und ein drittes Shirt überziehe. Irgendwie kann das so nicht richtig sein. Vielleicht stimmt irgendwas mit meiner Wärmeregulation nicht. Im Alter verändert sich ja vieles – selten zum Guten.

Zum Frühstück mache ich kurz die Heizung an. Der Klimawandel schreckt echt vor nichts zurück. Wenn man bedenkt, dass es der heißeste Juli seit etwa acht Milliarden Jahren ist, habe ich echt Glück. Vor dem Klimawandel hätten Weicheier wie ich nicht lange überlebt.

Frisch geduscht, mache ich mich um 09:45 Uhr auf den Weg nach Duhnen. Gelegentlich geben die Wolken den Blick auf die Sonne frei, was sich sehr angenehm anfühlt. Vermutlich wäre es klüger gewesen, von Döse nach Duhnen zu fahren, aber ich habe nie behauptet, clever zu sein und verhalte mich auch nicht, als wäre ich es.

Spontan will ich an den Strand. Dort ist der Wind sehr unangenehm und das Wasser ist auch gerade nicht da. Nach etwa fünf Minuten verlasse ich den Strandbereich und gehe in den Laden Schätze der Welt. Ich habe Lust, etwas zu kaufen, aber als mir klar wird, dass ich dann die ganze Zeit eine Tüte mit mir rumtragen müsste, kaufe nur die traditionellen sieben Postkarten.

In Duhnen sind einige Läden und viele Menschen unterwegs. Das sieht nach Urlaub aus, und obwohl ich es grundsätzlich menschenleerer mag, kommt hier das erste Mal kurz das Gefühl von Urlaub auf. Sofort werde ich übermütig und beschließe, eine attraktive Frau anzulächeln. Dabei nicke ich ihr freundlich zu. Das hätte ich bleiben lassen sollen, denn sie schaut mich an, als hätte ich etwas Verwerfliches getan. Herrje. Als wir uns wenig später erneut über den Weg laufen, schaut sie sofort weg. Meine Wirkung auf Frauen bleibt besorgniserregend.

Gerne würde ich mich irgendwo hinsetzen, die Postkarten beschriften und Leute beobachten, doch fürs Mittagessen ist es noch zu früh. Also setze ich mich auf eine Bank. In der Sonne wird es fast zu warm, doch sobald die Sonne von Wolken verdeckt wird und Wind aufkommt, wird es ungemütlich. Daher beschließe ich: Mein Besuch in Duhnen endet jetzt.

Auf dem Rückweg ist es manchmal zu warm, manchmal zu frisch.

Zum Mittagessen gibt es wieder Nudeln mit Soße – die allerdings nicht bis zur Abreise reichen wird. Nudeln ohne Soße mag ich nicht. So wirklich komme ich in diesen Urlaub nicht rein.

Gegen 13:30 Uhr steige ich in den Benz und fahre zum Aeronauticum. Dort ist es angenehm leer. Ich schaue mir in aller Ruhe die Fluggeräte an, schlendere einfach so umher, mache Fotos und setze mich schließlich auf eine Bank. Ich mache zunächst nichts weiter, als einfach nur zu sitzen, ohne zu frieren oder vom Winde verweht zu werden. Weil mir ein paar Steine, die vor der Bank liegen, gefallen, hebe ich sie auf und schaue sie mir an. Der Versuchung, sie einzustecken und mitzunehmen, kann ich widerstehen.

Nach etwas über einer Stunde beschließe ich zurückzufahren. Auf dem Rückweg sehe ich auf der Gegenfahrbahn Blaulicht, weiß aber nicht, was ich davon halten soll. Dann erkenne ich, dass ein Polizeiwagen zum Überholen ansetzt. Ich fahre einfach weiter, weiche aber nach rechts auf den Grünstreifen aus und für einen Moment sind drei Fahrzeuge nebeneinder. Ein bisschen wie bei „Alarm für Cobra 11”. Interessanterweise finde ich es nicht bedrohlich oder gar beängstigend. Vielleicht bin ich nicht ganz richtig im Kopf.

Später werfe ich die sieben Postkarten ein und setze mich danach auf eine Bank zwischen Ferienwohnung und Elbe. Der Wind ist noch heftig, aber in der Sonne lässt es sich aushalten. Wieder entdecke ich einen schönen Stein, den ich aufhebe und anschaue. Ich bin gespannt, ob ich das in Zukunft weiter machen werde oder nach dem Urlaub seinlasse. Weil ich entspannt bin, oder müde, nicke ich mehrfach auf der Bank ein. Zurück in der Ferienwohnung gönne ich mir die mitgebrachte Gulaschsuppe. Schließlich will ich nichts von dem mitgebrachten Essen wieder mit zurücknehmen.

Noch immer hat keine Frau bei mir vor der Tür gestanden, um mit mir zu schlafen.

Gegen 18:00 Uhr kommt der erwartete Anruf aus der Hautklinik. Die Befunde sind da. Am Bauch wurde ein Histiozytom (Dermatofibrom) festgestellt – ein gutartiger Bindegewebstumor. Braucht kein Mensch, ist aber harmlos. Am Oberschenkel wurde ein dysplastischer Nävus entdeckt, weshalb ein zweiter Eingriff erforderlich ist, bei dem 0,5 cm Haut nachgeschnitten werden müssen. Dazu wird man mich morgen anrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Ich werde immer mehr zu einer Baustelle und möglicherweise werden Anrufe des Arztes während meiner Urlaube zu einer neuen Tradition. Ich glaube nicht, dass mir das gefällt.

Was mir auch nicht gefällt: Ich trinke eher zu wenig, muss aber nach spätestens zwei Stunden total dringend pinkeln. Vermutlich entsteht hier gerade eine neue gesundheitliche Baustelle. Zum Abschluss des Tages setze ich mich auf eine Bank und schaue auf die Elbe. Es ist sonnig, aber der Wind nervt so sehr, dass ich nicht lange sitzen mag. Außerdem muss ich schon wieder dringend pinkeln.

Weil ich nichts mit mir anfangen kann, gehe ich gegen 22:00 Uhr nochmal eine kleine Runde.

3,7 Kilometer soll ich heute nur gewandert sein. Der Spaziergang zum Briefkasten hat laut Maps gar nicht stattgefunden. Wieder einmal stelle ich fest, dass man sich auf moderne Technik nur bedingt verlassen sollte.

Bilder des Tages
CuxhavenDa ist er wieder, der Nachteil eines Alleinreisenden. Niemand spielt mit einem Minigolf. Dabei klingt Adventuregolf so verlockend.

Cuxhaven.Ein kurzer Besuch am Strand. Wasser weg, dafür aber extremer Wind. Das ist nichts für mich. Da kommt keine romantische Stimmung auf.

CuxhavenFlugobjekte im Aeronauticum.

CuxhavenAbendromantik.

Tag 4
Natürlich wache ich auch in dieser Nacht auf, weil mir kalt ist. Die Heizung geht nicht an, was im Juli auch vollkommen okay ist. Es ist ja auch nicht wirklich kalt, ich friere nur. Weil mir gar nichts einfällt, ziehe ich mir Socken an. Wenig später schlafe ich wieder ein. Normal ist das alles nicht.

Als ich gegen 08:00 Uhr aufstehe, ist der Himmel natürlich grau. Ich habe zu nichts Lust und denke, der Urlaub wird auch nichts mehr. Das liegt zum Teil sicher am Wetter, zu einem großen Teil aber auch an mir. Vermutlich passt das hier grundsätzlich nicht zusammen.

Ich dusche erstmal, um dann den Rest des Tages geschehen zu lassen. Mich beschleicht das Gefühl, dass ich von Urlaub zu Urlaub nur funktioniere und selbst im Urlaub einfach damit weitermache. Funktionierender Mensch. So wollte ich nie werden.

Wenig später verlasse ich die Wohnung. Ein paar Meter kann ich ohne Mütze gehen und die Jacke auflassen. Sehr angenehm. Doch dann ist der Wind zurück und alles so, wie es fast den ganzen Urlaub schon ist. Dennoch gehe ich zur Elbe, erstmals sogar bis direkt heran. Ich mag die Geräusche. Einen Vorteil hat das miese Wetter. Alle Strandkörbe sind leer, so sieht mich kaum jemand und ich muss auch niemanden sehen und begegne selten Menschen. Wäre das Wetter gut und hier alles voller Leute, wäre ich nicht hier. Das ist kein Urlaubsort für mich. So faszinierend das auch ist, es ist nicht meine Welt.

Eine Weile setze ich mich auf eine Bank, aber der Wind ist zu heftig, um Gefallen daran zu finden. Statt im Hier und Jetzt zu sein, gehe ich die Termine der nächsten Woche durch. Akupunktur, Coupé wegbringen, Benz zum Lackierer, Benz zur Werkstatt, Coupé abholen, Blutabnahme, weiterer Termin in der Hautklinik, ständiger Harndrang, der ja auch nicht normal ist. Das ist alles wenig erbaulich. Der Traum vom Funktionieren lebt weiter.

Was mich auch immer wieder anwidert, sind die Momente, wenn ich mich zufällig oder auch absichtlich im Spiegel sehe. Hängende Mundwinkel, eingefallenes Gesicht, lebloser, vielleicht auch resignierter Blick. Wenn man sich selbst so sieht, ist es echt schwer zu ertragen. Meine Mutter war da ähnlich. Schrecklich, wenn wir etwas von unseren Eltern annehmen, was wir niemals wollten. Ich sehe aus wie das Klischee eines resignierten Deutschen. Das lässt sich auch mit anständiger Kleidung nicht kaschieren. Das Alter ist furchtbar und ich fürchte mich schon jetzt vor dem weiteren Verfall. Wie kann man Menschen nur mit so einer anfälligen Hülle produzieren? Und wie soll ich das noch länger ertragen? Vermutlich, indem ich einfach weiter funktioniere, bis es zu Ende ist. Habe ja auch keine andere Wahl. Ich kann mir gut vorstellen, an einem grauen Tag einfach so aufzuhören zu atmen.

Meine Stimmung ist auf einem Urlaubstiefpunkt und ich könnte den Urlaub auch abbrechen. Aber so bin ich nicht, also mache ich einfach weiter, ohne zu wissen, was ich hier eigentlich mache. Urlaub eher nicht. Stattdessen nehme ich den Anruf aus der Hautklinik entgegen. Der Termin wird für den 31.08. um 12:30 Uhr vereinbart. Es ginge auch zehn Tage früher, aber dann müsste ich den halben Tag noch arbeiten. Das möchte ich nicht.

Nach dem Mittagessen bin ich weiter ratlos und fahre gegen 13:30 Uhr zum Wrack- und Fischereimuseum Windstärke 10. Das Museum ist okay, aber ich bin nicht der Museumstyp, merke mir fast nichts von dem, was ich sehe. Mit jeder Minute werde ich schlapper, vielleicht weil ich seit Stunden nichts getrunken habe. Ständig muss ich mich hinsetzen, weil ich fürchte, dass ich sonst umkippe. Es wird immer deutlicher, warum keine Frauen bei mir schellen, um mit mir zu schlafen. Ich mache ja schon schlapp, bevor es überhaupt losgeht. Außerdem überlege ich, ob ich vor dem Verlassen des Museums zur Toilette gehe, entscheide dann aber, dass das keine Lösung ist.

An der frischen Luft geht es mir langsam besser. Ich parke den Benz um und gehe Richtung Hapag-Hallen. Auf dem Weg komme ich an einem Cache vorbei, aber wie so oft, seit ich hier bin, habe ich kein Interesse, danach zu suchen. Das war noch nie so schlimm im Urlaub und unterstreicht, dass dieser Urlaub ganz besonders ist.

Wenig später bin ich am Steubenhöft, wo ich dann doch einen Cache finde und anschließend einfach eine Weile dort abhänge. Bevor ich mich auf den Rückweg mache, erleichtere ich mich. Fast drei Stunden habe ich durchgehalten. Trotzdem wundere ich mich, da ich heute erst 400 ml getrunken habe.

In der Stadt bin ich kurz davor, mich in ein Eiscafé zu setzen und mir Waffeln mit Eis zu bestellen, doch letztlich kann ich mich nicht überwinden und kaufe beim Bäcker ein Stück Kuchen, das ich irgendwo auf einer Treppe zu mir nehme.

Weiterhin trinke ich nichts, bin erstaunt, dass ich nicht schlappmache und sich der Tag dann doch noch zu einem Urlaubstag entwickelt hat. Vielleicht besteht doch noch Hoffnung für mich. Zumindest ein Hauch. Das wäre was.

Gegen 18:00 Uhr bin ich zurück in der Ferienwohnung und backe Brötchen auf.
Wie üblich mache ich im Anschluss noch den Abendspaziergang. Mehr passiert heute nicht.

7,8 Kilometer waren es heute. Klingt gut, wenn es denn stimmt.

Bilder des Tages
CuxhavenAm vierten Tag erstmals nah am Wasser. Aber es ist viel zu windig, um mir wirklich zu gefallen.

CuxhavenMein tägliches Mittagessen. Einfach und schnell zubereitet. Weil ich es mir wert bin.

CuxhavenDran vorbei, aber nicht hinein. Zu viel Kultur an einem Tag ist auch keine Lösung.

CuxhavenDie berühmte Kugelbake. Wegen des Windes nur aus der Entfernung betrachtet.

Tag 5
Der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen und ich denke, heute werde ich den Tag ähnlich verbringen wie gestern. Nur ohne Museum.

Der Wind hat ein wenig nachgelassen. Daher führt der morgendliche Spaziergang Richtung Kugelbake. An der Nordsee setze ich mich zunächst auf eine Bank und halte nach attraktiven Frauen Ausschau. Wirklich überzeugend ist das alles nicht. Eine Frau mit einem schönen Mund geht an mir vorbei. Sie ist schön anzuschauen. Das gefällt mir.
Als wir uns später kurz vor der Kugelbake noch einmal über den Weg laufen, lächle ich sie an und bilde mir ein, dass ihr entzückender Mund zurücklächelt. Vielleicht ist es aber auch nur Wunschdenken.

Viele Menschen mögen es, bei Ebbe im Watt umherzuwandern. Manche sogar barfuß. Mich reizt das nicht. Was reizt andere daran nur so? Und warum finde ich die Vorstellung, dass ich das machen könnte, so absurd? Vermutlich, weil ich ein Sonderling bin. Eine Weile stehe ich an der Kugelbake herum und schaue aufs Wasser. Dann finde ich, dass ich unpassend angezogen bin mit meiner braunen Hose, den dunkelgrünen Sneakers, dem grauen Hemd und der schwarzen Lederjacke. So angezogen sollte man nicht hierher kommen. Vielleicht sind aber auch die anderen unpassend angezogen. Oder wir alle.

Obwohl ich in letzter Zeit zu oft Kuchen esse, frage ich die Umarmerin, ob sie auf ein Stück Kuchen von mir eingeladen werden möchte. „Natürlich Herr DrSchwein” ist ihre knappe Antwort. Keine Ahnung, wann wir das umsetzen, aber wenn es danach eine Umarmung gibt, könnte es eine schöne Tradition werden.

Da ich zwar noch genügend Nudeln, aber keine Soße mehr habe, esse ich erstmals auswärts. Ich bin zunächst der einzige Gast in der Pizzeria Parlamento und bestelle einen Salat. Obwohl ich vor dem Essen das Gefühl hatte, pinkeln zu müssen, schaffe ich es, bis zu meiner Rückkehr in die Ferienwohnung darauf zu verzichten. Dieser Urlaub ist wirklich voller Überraschungen.

Nach einer kurzen Pause fahre ich später wieder zum Parkplatz beim Museum Windstärke 10 und erkunde im Anschluss weiter die Gegend.

Was mir schon seit Tagen negativ auffällt und was auch völlig inakzeptabel ist, ist die schlechte Integration ausländischer Bürger. Frauen mit Kopftüchern sieht man nur sehr selten, Gruppen von Jugendlichen aus dem arabischen Raum, die irgendwo herumstehen und wegen denen man gerne mal die Straßenseite wechselt, habe ich noch gar nicht gesehen. Hier läuft offensichtlich einiges schief. Auch in Sachen Sauberkeit bin ich enttäuscht, es ist viel zu sauber. Wie soll man sich denn da wohlfühlen? Was das alles angeht, kann Cuxhaven noch sehr viel vom Ruhrgebiet lernen. Ich dachte echt, wir wären weiter in diesem Land.

Obwohl der Wind teilweise sehr moderat ist, oder auch mal Pause macht, trage ich weiter meine Mütze. Ich kann mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen, ohne Mütze unterwegs zu sein. Ich überlege sogar, ob ich sie beim Sex tragen würde, wenn ich Sex hätte. Ich glaube, das ist etwas, was ich unbedingt ausprobieren möchte. Jetzt muss ich nur noch eine Frau finden, die sich das ebenfalls vorstellen kann. Sie muss aber keine Mütze tragen, dürfte sie aber.

Kurz überlege ich, ob ich Lust auf eine Schifffahrt zu den Robbenbänken habe. Durchaus, aber die Vorstellung, mit ganz vielen anderen Leuten anderthalb Stunden auf einem Schiff zu verbringen, hält mich davon ab. Wenn ich eine Begleitung hätte, dann wäre es was anderes. Alleine kann und will ich mir das nicht antun.

Gegen 17:15 Uhr bin ich zurück in der Ferienwohnung, mache die üblichen Aufbackbrötchen und überlege, ob ich noch zum Street Food-Festival in den Kurpark gehen mag.

Das Street Food-Festival ist genau mein Ding. Menschen starren auf Infotafeln, um zu erfahren, was es zu essen gibt. Sie stehen in langen Schlangen, um sich später die leckersten Leckereien im Stehen in den Schlund zu schieben. Es duftet nach mehr und dann essen einige einfach mehr. Oft sehen sie aus, als würden sie es lieber lassen. Was dachte ich, würde ich hier sehen? Ästhetik fürs Auge? Etwa zwei Minuten dauert es, bis ich das Festival verlasse und auf einer Bank am anderen Ende des Kurparks Platz nehme. Wenn wenigstens der Wind nicht wäre.

Ich gehe zur Elbe, setze mich auf unterschiedliche Bänke und gehe zurück zur Ferienwohnung, als die Abendsonne mich nicht mehr wärmen kann.

Es ist 19:45 Uhr. Da keine Frau vor der Tür auf mich wartet, war es das für heute.

7,8 Kilometer sollen es auch heute gewesen sein. Erscheint mir etwas wenig, aber Maschinen irren bekanntlich nicht.

Bilder des Tages
CuxhavenEs soll Staatsoberhäupter geben, denen beim dem Anblick einer abgeht. Kriegstüchtigkeit ist ein echt merkwürdiger Fetisch.

CuxhavenAm fünften Tag habe ich es doch zur Kugelbake geschafft.

CuxhavenEine weitere Überraschung des Urlaubs. Ich war essen und es war gut.

CuxhavenLucky Glory. Nicht zu verwechseln mit Glory Hole.

Tag 6
Nach der üblichen Nachtproblematik startet der Tag sonnig. Ich tausche T-Shirt und Hemd gegen ein kurzes Poloshirt. Kurz überlege ich, ob es schon warm genug für ein Sakko ist, bleibe dann aber bei der Lederjacke, was sich als vernünftig herausstellt.

Im Kurpark sitze ich in einer Liege und mache nichts weiter als zu sitzen. Ach, hätte ich doch nur ein Buch dabei. Meine Augen jucken allerdings und die Augenlider sind entzündet. Seit dem letzten Urlaub fast ein Dauerzustand, der nur mit täglich fünf Minuten Rotlicht unterbrochen wurde. Da ich hier kein Rotlicht habe, muss ich damit leben. Um meinen Mund herum ist die Haut trocken, brennt und ist gerötet. Auch das ein weiteres Zeichen meines Verfalls. Meine seit Tagen trockenen und aufgesprungenen Hände sind ein weiteres. Aber ich will nicht klagen, es könnte schlimmer sein und jetzt und hier ist das alles dennoch ganz angenehm. Der Springbrunnen plätschert vor sich hin, es sind kaum Leute da. Das ist wie für mich gemacht. Obwohl es keinen Grund dafür gibt, setze ich meine Mütze auf. Es wird immer deutlicher, dass ich eines Tages ohne Mütze nicht mehr sein kann.

Nach etwa einer Stunde gehe ich nochmal zu den Pinguinen. Sie sind wie verwandelt und schwimmen flink durchs Wasser. Es ist, als hätte die Sonne sie zurück ins Leben geholt. Faszinierend.

Weil ich glaube, dass es sein muss, benutze ich eine der vielen öffentlichen Toiletten. Diese Einrichtungen finde ich ganz wunderbar. Schade, dass es das nicht überall so gibt.

In der Pizzeria Parlamento bin ich eine Weile wieder der einzige Gast. Ich gönne mir eine Pizza und muss gestehen, dass ich es mag, alleine hier zu sein. Essen und Service sind auch gut. Definitiv ein Höhepunkt meines Urlaubs. So ein Restaurant sollte es an jedem meiner Urlaubsorte geben.

Am Nachmittag lese ich auf einer Bank ein wenig, aber der Wind ist zu unangenehm, weshalb ich bald in den Kurpark weitergehe. Dort nehme ich auf verschiedenen Bänken Platz, beobachte Leute, lese ein wenig und manchmal finde ich es zu warm, dann wieder zu frisch. Das passt einfach nicht mit mir und Cuxhaven. Wegen des Windes verzichte ich darauf, zur Nordsee zu gehen. Auf der letzten Bank vor der Rückkehr zur Ferienwohnung mache ich es dann schon wieder. Ich schaue Steine an, hebe einige auf, mache sie sauber, betrachte sie und lasse sie dann doch zurück. Ich glaube langsam, Steine passen besser zu mir als Frauen.

Gegen 17:30 Uhr gibt es die letzten Aufbackbrötchen. Die kann ich auch nicht mehr sehen und vor meinem nächsten Urlaub werde ich so etwas auch nicht mehr essen.

Es folgt ein letzter Spaziergang, dann ist der Urlaub für mich offiziell vorbei. Es ist 20:00 Uhr. Das war es für mich. Cuxhaven ist nicht meine Welt und der Urlaub hat sich eigentlich nie wie ein Sommerurlaub angefühlt.

4,3 Kilometer sollen es heute gewesen sein. Glaube ich nicht. Interessiert eh keinen.

Bilder des Tages
CuxhavenGemütliches Abhängen im Kurpark. Das ist meine Welt.

CuxhavenPizza Brokkoli aus der Pizzeria Parlamento. Da kann man gut essen.

CuxhavenMein tägliches Abendbrot. Will ich vorläufig nicht mehr serviert bekommen.

Tag 7
Einen Großteil der Frikadellen, die ich am Montag gekauft habe, werfe ich weg, bevor ich gegen 09:00 Uhr die Heimreise antrete. Bevor ich Cuxhaven verlasse, tanke ich den Benz voll. Je länger ich unterwegs bin, desto voller wird es.

Nach einer Stunde und vierzig Minuten verlasse ich die Autobahn, weil ich pinkeln muss. Was so ein Glas Wasser am Morgen doch für eine Wirkung hat. Weil ich keine passende Stelle finde, stelle ich mich einfach in einer abgelegenen Straße neben den Benz. Hier fährt sicher keiner her. Natürlich ist das ein Irrtum und eine Familie mit Kindern fährt an mir vorbei. Die Kinder auf den Rücksitzen winken, aber das kann auch Einbildung sein.

Doch es wird noch schlimmer, denn irgendwann meldet Maps einen Stau und schlägt eine Ausweichroute vor. Den Vorschlag nehmen offenbar viele an, denn von da an stehen wir mehr, als wir fahren. Die linke und mittlere Spur scheinen deutlich flüssiger zu laufen. Maps bleibt dennoch überzeugt, dass dies die schnellste Strecke ist.

Als die Temperatur des Benz fast den roten Bereich erreicht, fühle ich mich unwohl und will nur weg hier. Ich muss gestehen, dass das zum ganzen Urlaub passt. Als wir endlich von der Autobahn runter sind, wird es nicht besser. Wir kommen kaum voran. Maps kündigt eine Spursperrung an. Schließlich lotst mich Maps zu einer Autobahnauffahrt, die wegen einer Sperrung gar nicht benutzt werden kann. Beharrlich schlägt es dieselbe Auffahrt immer wieder vor. Das ist mir zu doof. Ich suche eine andere Auffahrt auf der Karte und eine Straße, die in der Nähe ist. Die gebe ich als Zwischenstopp ein, das funktioniert. Vielleicht hätte ich einfach gar nicht auf die Maschine hören und die Autobahn nicht verlassen sollen.

Zurück auf der Autobahn ist es nur noch voll. Links auf der Spur ist 110 oft die Höchstgeschwindigkeit. Es ziehen immer wieder Leute von rechts rüber, um zu überholen, fahren aber nur minimal schneller als das zu überholende Fahrzeug. Es darf gebremst werden. Es ist zu voll und die Leute sind einfach zu beschränkt. Für die Urlaube 2027 nehme ich mir vor, weder sonntags anzureisen noch sonntags zurückzufahren. Das ertrage ich nicht noch einmal.

Drei Stunden nach der Pinkelpause erreiche ich mein Ziel und muss dringend pinkeln, obwohl ich nichts getrunken habe. Wirklich erholsam war das alles nicht. Ich muss meinen Urlaubsort im nächsten Jahr besser wählen. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Bis zum nächsten Urlaub werde ich mich erstmal weiter um meine ganzen Baustellen kümmern.

Bilder des Tages
CuxhavenMein tägliches Urlaubsfrühstück: Joghurt, Apfel, Haferflocken, Walnüsse.

CuxhavenMeine Urlaubsschuhe. Alle wurden mindestens einmal getragen. Was das angeht, habe ich alles richtig gemacht.

CuxhavenAuch in diesem Urlaub ließ ich ein Buch zurück. Vielleicht gefällt es jemandem besser als mir.

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