Ballerina

Nachdem ihr Vater getötet wurde, wird Ballerina (Ana de Armas) von der Ruska-Roma zur Killerin ausgebildet. Als Erwachsene bekommt sie erste Aufträge, und schon bald ist sie auf der Suche nach den Mördern ihres Vaters.

Das ist alles ganz nett anzusehen, optisch wirklich teilweise eine Freude. Doch letztlich finde ich es ermüdend, der kleinen, schmächtigen Frau dabei zuzusehen, wie sie reihenweise Männer verprügelt. Auch ist es einfach zu viel, dass sie die härtesten Schläge wegsteckt, als wären es leichte Klapse. Oft hat sie nach einem Kampf nicht einmal eine Schramme. Mir macht das keinen Spaß. Auch der Auftritt von John Wick (Keanu Reeves) erscheint mir sinnlos. Er soll Ballerina stoppen, besiegt sie auch, lässt sie aber doch gewähren, weil er ihr Motiv verstehen kann.

Letztlich ist es eine Prügel- und Ballerorgie, die man sich zwar anschauen kann, die aber nicht wirklich etwas zu bieten hat und keinen großen Wert auf die Geschichte und die Figuren legt. Wichtig ist, dass immer etwas passiert und bloß niemand zur Ruhe kommt.

Als am Ende auch noch ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt wird, fühlt man sich sehr an die John-Wick-Reihe erinnert. Mich kann das leider nicht überzeugen und ich hoffe, dass es von der Baller-Ina keine Fortsetzung geben wird.

Fazit: Bitte nicht mehr davon.