Kobern-Gondorf

2026

Tag 1
Welche Urlaubsabenteuer werde ich in Kobern-Gondorf erleben? Wird es ähnlich stürmisch wie in Cuxhaven? Oder eher amourös wie in Bernkastel-Kues? Voller Neugier mache ich mich gegen 12:00 Uhr auf den Weg in einen weiteren unvergesslichen, möglicherweise legendären Urlaub.

Die Autobahn ist mir natürlich zu voll und es kommt mir vor, als fahre ich viel zu schnell. Dabei fahre ich selten über 120 km/h. Während ich darüber nachdenke, dass ich viel zu schnell unterwegs bin, gerate ich irgendwie auf die linke Spur. Dabei stelle ich fest, dass ich über 160 fahre. Es scheint, als hätte ich absolut kein Gefühl für Geschwindigkeit. Wenig später, ich bin wieder auf Schleichfahrt, schert kurz vor mir ein Wagen ein, macht den Warnblinker an und der Fahrer grüßt. Vielleicht zeigt er mir auch den Mittelfinger, weil ich irgendwas komisches gemacht habe. Keine Ahnung.

Insgesamt komme ich ganz gut durch und muss nicht pinkeln. Fast entspannt erreiche ich nach etwa 140 Minuten das Ferienhaus Therese, das wir in den nächsten Tagen ganz alleine gehören wird. Die Vermieterin empfängt mich direkt vor dem Haus. Sie zeigt mir die Wohnung und bei der Schlüsselübergabe überrascht sie mich mit 100 € Kaution. Hatte ich wohl überlesen oder schlicht vergessen. Somit bleiben mir genau 20 € Bargeld. Nur gut, dass ich eh nicht vorhatte, groß essen zu gehen.

Da ich noch keinen Hunger habe, gehe ich bei sommerlichen 28 Grad los, um den Ort zu erkunden. Der Wind ist böig und zwingt mich, meine Mütze aufzusetzen. Ein Leben ohne Mütze ist für mich längst keine Option mehr. Wenige Augenblicke später stehe ich an der Mosel. Mein Paradies ist erreicht. Hier gehöre ich hin. Sofort setze ich mich auf eine Bank und starre einfach nur aufs Wasser. Wenig später finde ich eine Stelle direkt am Ufer, setze mich auf den Boden und starre weiter. Besser geht’s kaum. Habe ich mich je zuvor in einem Urlaub einfach so auf den Boden gesetzt? Ich glaube nicht. Das wird hier jedenfalls mein Lieblingsplatz. Es ist auch das erste Mal, dass ich am Anreisetag nicht durch die Gegend renne, sondern einfach nur irgendwo sitze und zufrieden bin. Das ist eine durchaus begrüßenswerte Entwicklung.
Nach einer Weile will ich dann aber doch noch mehr von dem Ort sehen und stelle bald fest, dass mein rechtes Knie unzufrieden ist. Ich hätte die Schuhe wechseln sollen und hoffe nicht, dass die Knieschmerzen zu einem Problem werden.

Zurück im Ferienhaus gönne ich mir die traditionelle Ankunftssuppe. Danach wechsle ich die Schuhe und es geht weiter. Auf einem Parkplatz sitzen vier ausländische Männer neben einem Auto auf einer Decke und spielen Karten. Nur wenige Meter weiter sitzt eine Frau mit Kopftuch im Schatten eines Reisebusses. Auch sie hat es sich auf einer Decke gemütlich gemacht. An meinem Lieblingsplatz ist ein Mann. Ein Ausländer unbekannter Herkunft. Er hat sein Oberteil ausgezogen, geht auf und ab und macht Trockenübungen. Vermutlich bereitet er sich auf die nächste Olympiade vor. Da möchte ich ihn nicht stören.

Als ich später auf einer Bank sitze, lausche ich den Gesprächen zweier junger Osteuropäerinnen. Etwa 70 % aller Gespräche, die ich mitbekomme, werden in mir fremden Sprachen geführt und dennoch ist der Ort schön und man fühlt sich wohl. Es ist offensichtlich, dass die Integration hier großartig klappt. Was jetzt noch fehlt, sind als Hasen oder Fuchs verkleidete Menschen mit bunten Haaren, die nicht wissen, welchem Geschlecht sie angehören. Dann wäre es perfekt.

Als ich Hunger bekomme, fällt mir ein, dass ich weder Aufbackbrötchen noch Nudelsoße mitgenommen habe. Für eine Weile fürchte ich, dass ich hungern muss. Doch dann fällt mir ein, dass ich mir während der Reha in Bad Bentheim angewöhnt habe, gekochte Eier mitzunehmen, wenn ich verreise. So muss ich doch noch nicht verhungern. Glück gehabt.

Kurz nach 20:00 Uhr breche ich noch einmal auf. Es ist stockdunkel, die Mosel nicht zu sehen. Es ist total mild, der Wind hat sich zur Ruhe begeben und ich kann tatsächlich auf die Mütze verzichten. Ich setze mich an die Mosel und wundere mich über ein helles Licht hinter dem Berg auf der gegenüberliegenden Seite. Ich frage mich, warum das Nachts nicht ausgeschaltet wird. Wenige Minuten später erkenne ich den Grund. Der Mond. Es ist das erste Mal, dass ich sehe, wie der Mond in kürzester Zeit hinter einem Berg zum Vorschein kommt. Ich wusste nicht, wie schnell dieser Vorgang geht. Faszinierend.

Während ich den Mond betrachte, denke ich: Das wäre das perfekte Wetter für ein romantisches Date. Wie schön könnte es wohl sein, hier nicht alleine zu sitzen. Wann habe ich so etwas im Urlaub zuletzt gedacht? Ich bin offensichtlich ein unverbesserlicher Romantiker. Bis das Wetter nach meinem Urlaub wieder so schön ist, werden Monate vergehen. Und selbst dann werde ich vermutlich unvorbereitet sein und nur mich an meiner Seite haben. Irgendwie ist mein Timing mies. Aber abgesehen davon ist der Urlaub bisher fast perfekt.

Moderate 8 Kilometer bin ich heute gewandert. Mehr als gedacht.

Bilder des Tages:
Auch dieses Mal ein angemessener Parkplatz für den Benz. Direkt neben dem Eingang des Ferienhauses.

Kobern-GondorfAuch dieses Bett bietet die Möglichkeit für ein spannendes Abenteuer, das während meines Aufenthalts aber nicht stattfinden wird.

Kobern-GondorfMeine üblichen Reiseutensilien, ohne die ich einfach nicht in den Urlaub kann.

Kobern-GondorfUnd hier mein Lieblingsplatz. Wie für mich gemacht.

Tag 2
Die Matratze ist etwas zu hart für mich und ich wache nachts mehrmals auf. Die Bettdecke scheint zu klein, manchmal friere ich und zweimal muss ich zur Toilette. Als ich danach wieder ins Bett gehe, lege ich mich mit dem Gesicht auf eine voll gesabberte Stelle des Kopfkissens. Das ist widerlich und ich bin froh, dass ich mein Bett mit keiner Frau teile. Die würde sich sicher noch mehr ekeln als ich es gerade tue. Da ein Nasenloch komplett zu ist, schnarche ich sicher auch. Ach, hätte ich doch nur die Mundpflaster mit. Dann wäre es nicht ganz so ekelhaft. Menschen sind echt komplette Fehlkonstruktionen.

Ohne zu duschen geht es um kurz nach 08:00 Uhr zum ersten Einkauf des Urlaubs. Bei der Gelegenheit lasse ich mir bei REWE auch direkt Geld auszahlen. Brauche ich vermutlich nicht, fühlt sich aber besser an.

Nach dem Frühstück – zwei Aufbackbrötchen mit Hähnchenbrustfilet und ein Glas Orangensaft – besorge ich sieben Postkarten und in der weit entfernten Postfiliale Briefmarken. Dann finde ich einen Cache und kaufe bei REWE einen Spülschwamm, weil im Ferienhaus keiner ist und ich es nicht einsehe, die Spülmaschine zu benutzen.

Weil mir auch heute viele Leute begegnen, die kein Deutsch sprechen, denke ich spontan an die Avengers und Thanos. Wenn all diese Fachkräfte und Flüchtlinge aus dem Ausland plötzlich weg wären, wären gut und gerne 50 % aller Bürger aus Deutschland verschwunden. Das ist irgendwie faszinierend. Oder beängstigend. Möglicherweise beides.
Es folgt das erste Mittagessen. Nudeln mit Pasta-Sauce. Ein echter Leckerschmecker wie ich gönnt sich im Urlaub nur die feinsten Leckereien.

Gestärkt geht es auf die erste Wanderung. Ich folge dem Traumpfad, weil ich Lust dazu habe und bei der Gelegenheit cachen will. Dass ich eventuell noch lernfähig bin, erkenne ich daran, dass ich tatsächlich kein Sakko, aber angemessenes Schuhwerk trage. Dennoch bin ich rasch durchgeschwitzt, was an der Temperatur, aber auch an dem Pfad liegt. Er ist schmal und schräg, weshalb ich mehrfach ins Rutschen gerate. Einmal kann ich mich gerade noch so an einem Baum festhalten. Ich bin sicher, ich hatte schon schwierigere Wege, hatte aber noch nie solche Schwierigkeiten über eine so lange Wegstrecke. Entweder sind die Schuhe doch nicht so toll, oder ich bin zu alt für solche Wege. Sehr verwirrend. Mehrfach habe ich keine Lust mehr und würde mich am liebsten abholen lassen. Wie ein kleiner, trotziger und frustrierter Junge. Als ich mich dann bei einem Cache nicht in der Lage sehe, an ihn heranzukommen, habe ich genug von mir und gehe zurück zum Ferienhaus. Ich brauche vermutlich ein anderes Hobby.

Den Rest des Tages wandere ich hin und her, sitze mal hier, mal dort. Bin eigentlich recht entspannt und erst als ich am frühen Abend in der Nähe des Marktplatzes sitze, frage ich mich, ob das alles so richtig ist. Möglicherweise bin ich auch nur untervögelt. Seit über vier Jahren. Daher wird das wohl nicht der Grund sein. Ich muss aufpassen, jetzt nicht alles anzuzweifeln, nicht zu viel nachdenken, bloß nicht nachbohren, was da gerade mit mir nicht stimmt.

Obwohl ich es eigentlich nicht wollte, schaue ich am Abend einen Film, um maximal abgelenkt zu sein. Rebel Ridge kann allerdings nicht überzeugen.

Die Zeitachse behauptet, ich sei heute 12 Kilometer gewandert. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass mein Knie gestern unzufrieden war und mir heute alles Mögliche weh tat.

Bilder des Tages:
Kobern-GondorfDiese Tradition darf natürlich nicht fehlen und sie beweist: Auch in Kobern-Gondorf bin ich unter der Bettdecke verdammt attraktiv.

Kobern-GondorfDer erste Urlaubseinkauf. Nur vom Feinsten. Weil ich es mir wert bin.

Kobern-GondorfMein persönlicher Pfad der Grauens. Obwohl er vermutlich gar nicht grausam ist.

Kobern-GondorfAuch dieses Mal dabei: Urlaubslektüre und Urlaubs-Lesezeichen. Das Lesezeichen ist natürlich auch für sexuelle Notfälle geeignet. Zu derartigen Notfällen kam es bisher aber nie.

Tag 3
In der Nacht muss ich nur einmal zur Toilette und wache seltener auf. Das Kissen sabbere ich aber wieder total voll. Es ist gut, dass ich immer mein eigenes Sabberkissen im Urlaub dabei habe und nicht in fremde Kissen sabbere.

Am Morgen tut mir der Rücken weh. Die Matratze ist definitiv zu hart für mich.

Nach dem Frühstück ziehe ich mich an, schnappe mir das mitgebrachte Buch und setze mich an die Mosel. Eine attraktive Frau geht vorbei. Wobei ich das nur vermute, da ich sie nur von hinten sehe. Nach einer Weile mag ich nicht mehr sitzen und will zu meinem Lieblingsplatz. Die attraktive Frau kommt mir entgegen. Wie erwartet, ist sie auch von vorne attraktiv. Sie ist jung – für Männer in meinem Alter sind die meisten Frauen jung – mit dunklem Haar und gebräunter Haut. Natürlich kann ich nicht woanders hinschauen, was sie auch bemerkt. Sie schaut mich an und lächelt. Das macht sie gleich noch attraktiver. Ich lächle natürlich zurück und hoffe, dass es nicht zu bescheuert aussieht. Sie grüßt, ich grüße zurück. Das war vermutlich mein Urlaubshöhepunkt und hat mich für einen Moment glücklich gemacht. Es ist manchmal verdammt leicht, mich glücklich zu machen.

Nach dem schönen Erlebnis setze ich mich an meinen Lieblingsplatz und lese noch eine Weile. Dann setze ich mich noch eine Weile in den Hof vom Ferienhaus und erstelle eine Kontaktanzeige für Bruna. Diese verfeinern wir noch ein wenig, dann ist sie bereit zur Veröffentlichung. Ich bin gespannt, ob sich jemand darauf melden wird. Und ich bin gespannt, ob sie für mich eine ähnlich ansprechende Kontaktanzeige erstellen wird.

Nach dem Mittagessen will ich zum Koberner Glockenturm. Doch kaum habe ich die Wohnungstür zugezogen, merke ich, dass ich statt des Wohnungsschlüssels den Schlüssel vom Benz eingesteckt habe. Das ist eine Premiere. Nichts, worauf ich stolz sein kann. Ein kurzes Telefonat mit dem Vermieter, dann setze ich meinen Ausflug fort. Um das Problem kümmern wir uns später.
Der Aufstieg zum Glockenturm ist durchaus beschwerlich. Die Aussicht ist aber nach meinem Geschmack. Der Abstieg fällt mir natürlich schwerer, aber das ist immer so. Weiter geht’s zur Niederburg Kobern. Dort angekommen bemerke ich, dass es einen Cache am Koberner Glockenturm gibt. Es wäre sinnvoll gewesen, diesen vorhin zu suchen, wo ich schon mal oben war. Auf der Ruine der Niederburg bekomme ich romantische Gedanken. Hier könnte man knutschen, schmusen und das eine oder andere Nümmerchen schieben. Meine Pubertät endet wohl nie. Aber schön wäre es trotzdem.

Nächstes Ziel ist die Michael-Jackson-Gedenkbank, auf der ich eine Weile liege und mich von der Sonne brutzeln lasse. Weil ich das nicht länger ertrage und sich mein Kopf anfühlt, als hätte ich Fieber, gehe ich weiter den Berg hinauf. Auf einer Bank am Aussichtspunkt Kobern-Gondorf nehme ich Platz und bin erfreut, dass die Sonne hinter den Wolken verschwindet. Nun ist es perfekt. Eine Weile sitze ich einfach nur da, schließe die Augen und finde es schade, dass diese Momente des Glücks nicht von Dauer sind. Vermutlich weil es nicht genug solcher Bänke gibt. Oder die Menschen vom ganzen Glück am Ende verrückt werden würden. Obwohl, das sind die meisten sowieso.

Vorbei am Rieslinggarten geht es zur Matthiaskapelle, wo ich ein paar Selfies mache. Bisher habe ich mich auch jeden Tag an meinem Lieblingsplatz fotografiert. Zwischenzeitlich habe ich wieder vergessen, dass hier überall Caches liegen und weil ich gerade nichts anderes vorhabe, beende ich den reinen Touristenausflug und beginne mit Geocaching. Obwohl die Wege teilweise beschwerlich sind, fühle ich mich leicht und unbeschwert. Ein Cache ist in einer Höhle versteckt. Neun Meter entfernt vom Eingang soll der Cache liegen. Eine Weile stehe ich vor dem Eingang, dann schalte ich die Taschenlampe des Smartphones ein und gehe in gebückter Haltung los. Etwas mulmig wird es, als das Licht vom Eingang nicht mehr reicht und ich nur das Licht der Lampe habe. Irgendwelche Insekten schwirren um mich herum. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, kann aber auch nicht umkehren. Und dann ist das Ziel auch schon erreicht. Da ich mich in der Höhle nicht eintragen mag, nehme ich den Cache mit raus. Es ist aber nicht die Dunkelheit, die mich stört, es sind die Insekten. Als ich den Cache wieder zurückbringe, könnte fast der Eindruck entstehen, ich mache so etwas öfter. Zwei Caches später mache ich mich auf den Rückweg, da ich kein Wasser mehr habe und es nicht gesund ist, zu wenig zu trinken.

Natürlich gehe ich nochmal hoch zum Koberner Glockenturm. Alles andere wäre albern und würde keinem helfen. Zurück an der Wohnung rufe ich den Vermieter an, der die Wohnungstür aus der Ferne öffnen kann. Moderne Technik kann manchmal ein Segen sein.

Nachdem ich etwas gegessen habe, gehe ich nochmal zu meinem Lieblingsplatz, der aber besetzt ist. Also setze ich mich auf eine der Bänke, merke aber, dass mir das viele Sitzen nicht bekommt. Mein knöcherner Arsch ist nicht geeignet, um auf so harten Bänken zu sitzen. Also gehe ich noch eine kleine Runde, spüre aber, wie kaputt ich bin und gehe bald zurück zum Ferienhaus.
Da ich Hunger habe, bereite ich mir Müsli zu und nehme es draußen auf dem Hof zu mir. Anschließend schreibe ich meinen Urlaubsbericht ebenfalls auf dem Hof. Manchmal überrasche ich mich selbst. Heute ist so ein Tag.

Am Abend schaue ich zwei Folgen von Black Mirror. Eigentlich mochte ich die Serie gern, aber entweder bin ich nicht in Stimmung, oder die beiden Folgen sind wirklich so belanglos, wie sie mir vorkommen. Vor allem Hotel Reverie, empfinde ich als pure Zeitverschwendung.

Dass die Zeitachse komplett für’n Arsch ist, beweist sie, als sie mir anzeigt, ich sei heute nur 5 Kilometer gewandert. Wenn man sich dazu die Grafik anschaut, wo ich heute war, ist zu erkennen, dass ich wohl neunmal die Mosel überquert habe. Vermutlich bin ich einfach übers Wasser gegangen. Absurder geht es kaum.

Bilder des Tages:
Kobern-GondorfHier saß ich mittags und abends. Auf dem linken Stuhl konnte man mich sehen. Ich sah beschäftigt aus.

Kobern-GondorfVon der Michael-Jackson-Gedenkbank hat man eine tolle Aussicht.

Kobern-GondorfAuch vom Aussichtspunkt Kobern-Gondorf hat man eine herrliche Aussicht.

Kobern-GondorfIn diese kleine Höhle ging ich hinein und kam auch wieder hinaus.

Tag 4
Auch diese Nacht muss ich nur einmal zur Toilette, wache aber immer mal auf. Vermutlich schlafe ich besser und sabbere weniger als in den beiden Nächten zuvor. Geweckt werde ich, wie jeden Morgen, von Kindern auf dem Weg zur Schule. Das hat irgendwie was und gefällt mir.

Weniger gefällt mir der Gestank, der wenig später durchs Haus zieht. Für die Baustelle nebenan wird Teer verarbeitet und den Geruch von Teer mochte ich noch nie. Er führt früher oder später zu Kopfschmerzen. Leider habe ich es zu spät bemerkt und die Fenster rechtzeitig geschlossen.

Da ich immer für eine Überraschung gut bin, gehe ich zu Ulrike’s Kulturbackhaus und lasse mir zwei Brötchen zubereiten. Während ich warte, schaue ich mir die Leckereien in der Auslage an. Eine Stimme in mir sagt, ich solle etwas mitnehmen, nur ein Stück. Schließlich habe ich Urlaub und eine kleine Sünde sollte im Urlaub möglich sein. Ich ignoriere die Stimme, obwohl sie vielleicht recht hat.
Später nehme ich die Brötchen in dem nach Teer riechenden Ferienhaus zu mir. Der Gestank ist eine echte Belästigung. Immerhin sind die Brötchen besser als meine Aufbackbrötchen, die es morgen wieder zum Frühstück geben wird.

Nach dem Frühstück dusche ich und gehe zu meinem Lieblingsplatz. Störend ist, dass mein Kreislauf irgendwie signalisiert, dass ich mich hinlegen sollte. Ich bin so schlapp, dass ich mich beim folgenden Spaziergang ständig setzen oder irgendwo abstellen muss. Hoffentlich ist das nach dem Mittagessen besser. Von meinem Plan abhalten kann es mich aber eh nicht.

Laut Zeitachse bin ich bereits zwei Kilometer gewandert und habe zweimal die Mosel überquert. Wieso merke ich nie etwas davon, wenn ich mehrfach Flüsse überquere?

Nach dem Festmahl, Nudeln mit Pasta-Sauce, geht es los. Mitten in der prallen Sonne marschiere ich fast schon leichtfüßig meinem Ziel entgegen. In meinem Kopf wechseln sich zwei Lieder ab. The Tipping Point von Tears for Fears und Lalalalala von niemandem. Es ist nicht auszuschließen, dass ich gut gelaunt bin. Lediglich sich wiederholende Mückenangriffe nerven mich beim Aufstieg.
Immer höher geht es hinauf und natürlich bin ich ganz oben der prallen Sonne ausgesetzt. Glücklicherweise habe ich mir heute morgen eine Flasche Multivitaminsaft gekauft, denn diese Wanderung macht durstig. Obwohl es mir manchmal zu heiß erscheint, kehre ich nicht um und lasse mich von der Sonne brutzeln. Was bin ich nur für ein seltsamer Mann? Die meisten Caches lasse ich allerdings liegen, weil ich, um sie zu erreichen, durch hohes Gras müsste. Im Gras wohnen die Zecken und warten nur darauf, mich zu überfallen. Darauf habe ich grundsätzlich keine Lust.
Irgendwann muss ich wieder runter und nehme den Tatzelwurmweg. Kaum geht es los, rutsche ich weg und kann mich nur mit Mühe halten. Ich mag den Weg nicht. Vor allem nicht bergab. Hochkonzentriert bringe ich mich heile herunter. Doch dann, plötzlich und ohne Vorwarnung, kann ich nicht mehr. Es ist etwa 15:20 Uhr, als ich einen deutlichen Energieabfall spüre. An der Guidoborn Sauerwasserquelle setze ich mich auf eine Bank, lasse die Füße baumeln, trinke mein Wasser und warte, dass die Lebensgeister wiederkehren. Tun sie aber nicht. Ich versuche noch, den dort abgelegten Cache zu finden, schaffe es aber nicht. Völlig energielos kehre ich zur Bank zurück. Das war es heute für mich, mehr ist wohl nicht drin.

Nach einer Weile fühle ich mich halbwegs dazu in der Lage und gehe zurück zum Ferienhaus, entkleide mich direkt und schlüpfe unter die Dusche. Selten hatte ich eine Dusche nötiger. Das Wasser kühlt mich langsam herunter.

Nach einer kurzen Pause geht es Richtung Marktplatz. In der Pizzeria Adria möchte ich eine Mahlzeit zu mir nehmen. Am Marktplatz ist es etwas windig und in der Pizzeria sind alle Außenplätze besetzt, weshalb ich meinen Plan unverzüglich verwerfe und zurück zum Ferienhaus gehe, wo ich mir Aufbackbrötchen mit Hähnchenbrust und Ei serviere. Immerhin habe ich versucht, auswärts zu essen. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.

Weil ich einfach nicht genug bekomme, gehe ich wieder zur Mosel. Eine blonde Frau mit Mercedes SLK beachtet mich nicht weiter. Vielleicht hätte ich die Fingerpistole anwenden sollen. Oder direkt die Tigerkralle. Als dann auch noch mein Lieblingsplatz besetzt ist, scheint meine Glückssträhne endgültig vorbei. Ich gehe wieder zurück, komme an der blonden Frau vorbei, sie sieht kurz zu mir rüber, ich grinse sie debil an, sie dreht sich weg. Da soll nochmal jemand sagen, ich habe es nicht drauf. Danach setze ich mich auf eine Bank und beachte die Menschen nicht weiter. Irgendwie mache ich aber wohl einen Hund wütend, der an seiner Leine zerrt, um mich zu beschimpfen. Unglaublich.

Auf dem Weg zurück treffe ich eine Katze. Ich hocke mich hin, doch sie traut mir nicht. Nur langsam kommt sie näher, dann stößt sie mit ihrer Schnauze gegen meinen Finger und verliert jegliches Interesse. Wenn selbst Katzen kein Interesse mehr an mir haben, besteht vermutlich gar keine Hoffnung mehr.

Als ich später über meine Erlebnisse schreibe, tropft Blut aus meiner Nase. Langsam wird es unheimlich.

Am Abend schaue ich die Folge Plaything der Serie Black Mirror. Sie unterhält mich gut.

Bei angeblich zurückgelegten 16 Kilometern habe ich nur 16 Mal die Mosel überquert. Ziemlich enttäuschend.

Bilder des Tages:
Kobern-GondorfDas tägliche Mittagsmahl. Ich weiß, wie man feinste Menüs zaubert und optisch ansprechend serviert.

Kobern-GondorfDa ging es hoch und irgendwo dort oben – ungefähr da wo der Pfeil hinzeigt – saß ich später tatsächlich und schaute runter.

Kobern-GondorfWieder eine Bank mit toller Aussicht. Der rote Pfeil markiert meinen Lieblingsplatz.

Tag 5
Irgendwann werde ich in der Nacht wach und bin verwirrt, weil es so hell ist. Dann wundere ich mich, dass die Schlafzimmertür auf ist. Dann wird mir bewusst, dass unten im Flur das Licht an ist. Das geht immer an, wenn jemand auf den Hof geht. Ich bin verwirrt. Vor allem wegen der geöffneten Schlafzimmertür. Normalerweise schließe ich diese immer, wenn ich schlafen gehe. Weil das alles keinen Sinn ergibt, stehe ich auf, glotze nach unten. Das Licht geht aus und ich gehe zum Fenster und gucke in die Dunkelheit. Völlig sinnlos. Weil ich eh schon auf bin, gehe ich zur Toilette und anschließend wieder ins Bett. Was für ein Blödsinn.

Morgens wecken mich wieder die Schulkinder, aber da die Bauarbeiter nicht zu hören sind, denke ich, dass die Kinder einfach zu früh zur Schule sind und bleibe liegen. Erst später stelle ich fest, dass die Bauarbeiter heute nicht da sind. Vielleicht, weil es regnet. Und dann stellt sich die Frage, was ich an einem Regentag in Kobern-Gondorf mache. Erstmal aufstehen und die letzten Aufbackbrötchen zubereiten.

Als ich später den Müll rausbringe, beschließe ich, dass der Regen zu stark ist und ich den Vormittag im Haus verbringen werde. Ich öffne den Schrank mit den Spielen und entscheide mich fürs Holzroulette. Da man es zu zweit spielt, ich aber alleine bin, spiele ich als ich gegen DrSchwein. Vielleicht spiele ich auch als DrSchwein gegen mich. Ich weiß es nicht, die Grenzen sind da ja fließend. Jedenfalls liegt DrSchwein von Beginn an zurück und verliert mit 807 zu 1046. Vielleicht aber gewinne auch ich mit 1046 zu 807. Ich bin manchmal sehr verwirrend, auch wenn ich eigentlich meist nur verwirrt bin.

Während ich die letzten Nudeln koche, fege ich einmal durch. Man erkennt deutlich, dass ich kein flotter Feger bin.

Ohne Schirm breche ich zur Mosel auf. Regen setzt ein, stört mich aber nicht, weil es mild ist und ich im Urlaub bin. Der Regen wird stärker. Ich gehe zum Ferienhaus. Nach einer kurzen Pause gehe ich nochmal los.
Mein Körper verlangt, dass ich sofort etwas Süßes kaufe. Nein! Doch er verlangt es weiter. Weil ich im Urlaub bin und Hunger habe, bei Ulrike’s Kulturbackhaus nur gute Zutaten verwendet werden und man sich auch mal was gönnen muss. Mein Widerstand schwindet. Füttere ich meine Plautze halt weiter. Viel uninteressanter werde ich dadurch für Frauen auch nicht mehr. Ich kaufe ein Nougat-Teil und eine Laugenstange. Wie habe ich es nur geschafft, einmal 242 Tage ohne diese Art Süßkram auszukommen? Und werde ich es je wieder schaffen?

Der Kollege schreibt. Er fragt wegen einer Abmahnung. Da ich nichts zu tun habe, frage ich, wie es läuft. Nicht so. Verwaltungskram: Zwei Arbeitsverträge, ein Praktikumsvertrag. Vier Anrufe und vier Mails von der Chefin. Ein Teilnehmer hätte fast den Tisch umgeworfen, redet nicht mehr mit ihm und wird auch nicht mehr kommen, weil er sich von Jörg oben herab behandelt fühlt. Es ist fast schon bemerkenswert, wie leicht es mir gelingt, alles zusammenzuhalten und wie leicht es aus dem Ruder läuft, wenn ich mal nicht da bin. Und doch bin ich vollkommen unwichtig. Würde ich morgen von einem Bus überfahren, würde alles weiterlaufen, als hätte es mich nie gegeben. Dessen sollten sich auch die wichtigen Leute mal bewusst werden. Wir alle sind nichts und nur von begrenzter Haltbarkeit. Und dann kräht kein Hahn mehr nach uns. Im besten Fall haben wir es geschafft, dass wir nicht allen scheiß egal sind. Der Rest ist doch kompletter Blödsinn.

Mit Hilfe eines zusätzlichen Spiegels stelle ich später fest, dass die kleine trockene und schwer erreichbare Stelle am Rücken sich nicht nur vergrößert hat, sondern gar keine einfach trockene Stelle ist, sondern neue Plaques. Interessant finde ich, dass diese Plaques nach mehrwöchiger Behandlung immer eine neue Stelle gefunden haben und bisher nicht an bereits behandelte Stellen zurückgekehrt sind. Da ich meine UVB-Lampe dabei habe, werde ich später mit der Behandlung beginnen und hoffe, dass ich die Lampe so einstellen kann, dass sie die richtige Stelle bestrahlt. Der Rücken ist ein unpraktischer Ort für eine Eigenbehandlung.

Es ist etwa 15:30 Uhr, düster und ich weiß nicht, was ich noch groß machen soll, weil man draußen auf keiner Bank sitzen kann. Das ist irgendwie uncool. Dennoch gehe ich nochmal raus. Bewegung soll nämlich gesund sein. Rasch wird der Regen stärker und ich beende meinen Ausflug wieder. Vielleicht war es das für dieses Jahr.

Es folgt die UVB-Therapie und dann hänge ich ab, aber nicht durch. Nachdem ich die Laugenstange verspeist habe, spiele ich noch eine Partie Holzroulette. Dieses Mal endet es 1032 zu 850 gegen DrSchwein. Egal, wie ich es betrachte. Ich gewinne immer, während ich gleichzeitig verliere. Oder umgekehrt. Ich überlege, ob ich nicht einmal im Monat einen klassischen Spieleabend veranstalten sollte. Das ewige Duell gegen DrSchwein. Ein Abend mit Kultpotential, bei dem es nur Gewinner gibt.

Ein letzter Gang zur Mosel, ein wenig schlendern durch den Ort. Dann war es das. Der Urlaub ist so gut wie vorbei.

Am Abend möchte ich mir die letzten beiden Folgen von Black Mirror anschauen, bekomme aber die Meldung, dass gerade zu viele Personen Netflix nutzen. Das kann vorkommen, wenn man den Account von Leuten benutzt, die vergessen haben, sich ordnungsgemäß auszuloggen. Also schaue ich bei Prime einen Film, den ich bisher immer ignoriert habe: Shot Caller. Ich mag den Titel und das Cover nicht. Der Film ist eigentlich okay, aber irgendwas daran gefällt mir nicht.

Heutige Wanderstrecke: 1 Kilometer. Ich bin unfassbar wetterabhängig. Leider auch im Urlaub.

Bilder des Tages:
Kobern-GondorfSpiele für Regentage.

Kobern-GondorfBeim Holzroulette habe ich gegen mich gespielt und zugleich gewonnen und verloren.

Kobern-GondorfKurz vor Schluss gibt es noch das traditionelle Foto für pubertierende Spanner. Politisch unkorrekt, aber aus Tradition wichtig und richtig. Natürlich ist die junge Frau auch von vorne attraktiv. Darauf lege ich weiterhin großen Wert.

Kobern-GondorfOhne UVB-Lampe zu verreisen ist selten eine gute Idee.

Tag 6
Gegen 00:30 Uhr glaube ich nicht mehr, dass ich in dieser Nacht noch gut schlafen werde. Ich bin wach, unentspannt und drehe mich hin und her. Ausgerechnet am Abreisetag werde ich total übermüdet abfahren. Was für ein mieses Timing. Ohne zu wissen warum, stehe ich auf und gehe einmal durchs Haus und zur Toilette. Dann liege ich wieder im Bett. Da mir nie richtig warm wird, überlege ich, das Fenster zu schließen. Dann würde ich aber eventuell morgen früh die Schulkinder nicht hören. Also bleibt das Fenster geöffnet. Nach einer Weile beschließe ich, dass ich ein langärmeliges Oberteil anziehe. Kaum habe ich es angezogen, schlafe ich ein.

Um 05:30 Uhr endet der Schlaf. Ich gehe zur Toilette und will dann weiterschlafen. Geht aber nicht. Sobald ich mich auf eine Seite drehe, bekomme ich Darmprobleme, die zu Übelkeit führen. Also liege ich ratlos auf dem Rücken, was aber irgendwann auch zu Übelkeit führt. Ich nehme ein Kissen dazu, richte mich auf und sitze dann mehr im Bett als zu liegen. Ein echter Klassiker zu unpassender Zeit. Ich nicke immer mal kurz ein, dann höre ich die Schulkinder und weiß, dass ich nun aufstehen darf. Eine Nacht pro Urlaub muss wohl einfach so mies ablaufen.

In Ulrike’s Kulturbäckerei kaufe ich vier Brötchen und bekomme ein fünftes gratis dazu, weil die Brötchen so klein sind, was mir aber nicht auffällt.
Zwei Brötchen mit den letzten beiden mitgebrachten Eiern sind mein Frühstück, die anderen sind für unterwegs oder später.

Der Abreisetag ist immer irgendwie blöd. Da der Vermieter mit der Kaution erst um 10:00 Uhr kommen wird, fege ich in aller Ruhe nochmal durch, packe und als alles im Benz verstaut ist, sehe ich bei meinem letzten Kontrollgang durchs Haus, dass ich mein Sabberkissen vergessen habe. Zum Glück habe ich nochmal nachgeschaut.

Ich kann das Ferienhaus Therese echt empfehlen, falls mal jemand in Kobern-Gondorf Urlaub machen will. Lediglich die Plastikblumen, die überall im Haus zu finden sind, finde ich nicht schön, obwohl sie schön aussehen. Aber sie sind aus Plastik. Das ist in etwa so skurril, als würden überall Plastikmenschen stehen. Aber das ist mein persönliches Problem und wertet das Ferienhaus auch nicht ab.

Noch bevor die entspannte Rückfahrt mich ohne Pinkelpause zurückgebracht hat, schickt Jörg zwei Nachrichten, weshalb ich ihn nach meiner Ankunft anrufe. Was er mit meinem Teilnehmer, der nicht mehr zu ihm kommt, machen soll, fragt er. Abmahnen, da es nun einmal Regeln gibt. Aber es wird nicht besser. Ein zweiter meiner Teilnehmer hat sich beim Jobcenter beschwert und wird auch nicht mehr mit Jörg arbeiten. Sollte er nach seinem Praktikum keinen Arbeitsvertrag bekommen, wird er erst wieder zu uns kommen, wenn ich zurück bin. So ist es auch mit seiner IFK abgesprochen. Ebenfalls beschwert hat sich eine seiner Teilnehmerinnen. Er würde sie komplett überfordern. Und das klingt nachvollziehbar, denn erstens hat sie in ihrem Leben nicht wirklich etwas auf die Reihe bekommen und zweitens sind immer andere für ihr Scheitern zuständig. Ist offensichtlich, daher würde ich die Beschwerde nicht weiter beachten. Jörg ist jedenfalls fertig und fragt sich, ob er den Job noch machen kann. Ich erkläre ihm, dass er einfach zu viel will und vergisst, woher die Leute kommen. Er kann da nicht mit seinen Manager-Ansprüchen arbeiten. Vielleicht sollte ich wirklich Diplomat werden. Jedenfalls beruhigt es ihn etwas. Dann teilt er noch mit, dass er das Praktikum für eine Teilnehmerin verlängert hat. Das Praktikum war eh schon länger als eigentlich vorgesehen. Also frage ich ihn, ob er das mit der IFK oder unserer Chefin abgesprochen hat. Hat er nicht. Also bitte ich ihn, dies nachzuholen und eine gute Erklärung zu liefern, warum das nötig ist. Ein so langes kostenloses Praktikum ist verdächtig und ich bin gespannt, was passiert, wenn danach kein Arbeitsvertrag rausspringt. Zum Glück werde ich dafür dann nicht verantwortlich sein. Erstaunlich, was alles so passiert, wenn ich mal kurz wegfahre.

Nun bin ich jedenfalls direkt zurück im Alltag und Kobern-Gondorf ist nur noch eine verblassende Erinnerung.

Bilder des Tages:
Kobern-GondorfDas letzte Frühstück in Kobern-Gondorf. Gesund und optisch ansprechend angerichtet.

Kobern-GondorfVöllig andere Urlaubsschuhe als beim letzten Mal. Und auch dieses Mal alle mindestens einmal getragen.

Kobern-GondorfNatürlich habe ich auch in diesem Urlaub ein Buch zurückgelassen. Ob irgendwer sich für die Schlampen mit Moral interessieren wird?

11 Kommentare

  1. Das Wetter ist schön, die Sonne scheint und es ist warm, Du hast den schönsten Platz an der Mosel, ganz nach Deinem Geschmack. Also bitte genießen und nicht zweifeln. ☺️

      • Besorg dir doch für den nächsten Urlaub ein paar Packungen Chips der Schweizer Firma „Zweifel“. Dann kann man den Satz anders interpretieren.

          • Und auf einer Bootsfahrt könntest Du sogar alle Zweifel über Bord werfen (natürlich nicht die Verpackung).

          • Auf der Bootfahrt könntest du den nicht geteilten Teil der Zweifel sogar im halbverdauten Zustand über Bord werfen (ein Auswurf aus den Tiefen des Magens). Brauchst nur ein wenig Übelkeit, das lässt sich doch sicher einrichten. Und die Mitreisenden haben ihren Spaß, weil ihnen sowas nicht passiert.

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