Filmkritik: Bad Neighbors

Mac
(Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) sind verheiratet, haben ein Kind
und ein Haus und somit alles, um ein langweiliges, ruhiges und spießiges
Leben zu führen. Als in das Haus nebenan eine Studentenbewegung
einzieht, ändert sich schlagartig alles. Anfangs feiern Mac und Kelly
ausgelassen mit den Studenten, doch als die Studentenpartys überhand
nehmen, rufen die beiden die Polizei. Das missfällt den Studenten Teddy
(Zac Efron) und Pete (Dave Franco) dermaßen, dass nun ein erbitterter
Krieg unter den Nachbarn ausbricht.
Bad Neighbors ist leider von
Beginn an eine nervende Angelegenheit, die mit flachen, geradezu
infantilen Witzchen daherkommt und zu keinem Zeitpunkt zu gefallen
vermag. Es kann durchaus vorkommen, dass mal ein Gag gelingt, insgesamt
aber ist alles, was dargeboten wird, eine üble Zumutung bei der das Wort
Schwanz, ebenso wie andere unwitzige und unangebrachte Wörter, einen
hohen Stellenwert einnimmt. Das mag möglicherweise schlichten Teenagern
oder anderen in der Entwicklung zurückgebliebenen Menschen Freude
bereiten, doch alle anderen werden den Unsinn maximal tapfer über sich
ergehen lassen oder sich angewidert abwenden.

Fazit: Ein Fest für Menschen deren Gehirn vorübergehend oder dauerhaft ausgefallen ist.

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