Filmkritik: Der Prozess

Josef
K. (Anthony Perkins) wird eines Morgens ohne Angabe von Gründen unter
Arrest gestellt. Sein Anwalt Hastler (Orson Wells) ist keine wirkliche
Hilfe. Während Josef herauszufinden versucht, was ihm eigentlich
vorgeworfen wird, lässt er sich mehr oder weniger mit Leni (Romy
Schneider), der Geliebten von Hastler ein. Auch andere Frauen haben es
ihm angetan, doch weiter hilft ihm das nicht wirklich. So irrt er durch
das Gerichtsgebäude, trifft auf äußerst merkwürdige Menschen und findet
doch nicht raus, weshalb er eigentlich angeklagt wurde.
Bis zum durchaus bitteren Ende zieht sich dieser Prozess. Auf der einen
Seite faszinierend, auf der anderen verwirrend, gar verstörend, ist die
Geschichte von Josef. Leider aber auch sehr zäh, mitunter erschreckend
langweilig und vermutlich auch unlogisch. Wer sich nicht wirklich auf
diese bizarre Geschichte einlassen kann, wird kaum viel Freude daran
haben.

Fazit: Erschreckend wirr und einschläfernd.

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