Filmkritiken: Ghostbusters | Shadowheart | Suicide Squad

Ghostbusters

Abby
Yates (Melissa McCarthy), Erin Gilbert (Kristen Wiig), Jillian
Holtzmann (Kate McKinnon) und Patty Tolan (Leslie Jones) sind die
nervenden Ghostbusters, die mit dem völlig bescheuerten Rezeptionisten
Kevin (Chris Hemsworth) dafür sorgen, dass die Geister in der Stadt
nicht das Ruder übernehmen. Oder so ähnlich.
Es ist wahrlich nur schwer zu ertragen, was die Ghostbusters servieren.
Schlimmer Humor, dümmliche Dialoge, missratene Geisterjagden und was man
noch alles benötigt, um eine wirklich grausige Geschichte vorzutragen.
Als größtes Ärgernis der vier abgedrehten Damen erweist sich die völlig
durchgeknallte Erin Gilbert. Da hilft es leider wenig, dass die Geister
durchaus unterhaltsam und nett anzuschauen sind. Bis zum ebenfalls nicht
überzeugenden Finale blödeln die Protagonisten einfach so vor sich hin.
Dann ist alles wieder gut, ohne dass es vorher gut war. Erschreckend.

Fazit: Banaler Klamauk für Freunde des schlichten Humors.

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Shadowheart

James
Conners (Justin Ament) kehrt nach Jahren in seine Heimatstadt zurück,
um den Tod seines Vaters (William Sadler) zu rächen. Der Mörder Will
Tunney (Angus Macfadyen) ist mittlerweile Bürgermeister der Stadt. Doch
bevor sich James ans Werk macht, trifft er Mary Cooper (Marnie Alton)
und vergisst irgendwie, dass Will Tunney ein gefährlicher Mann ist. Erst
als dieser Mary, die etwas tollpatschig in sein Messer fällt, ist er
bereit seine Rache durchzuführen. Vorher muss er aber noch gesund
gepflegt werden, weil er fast von Tunneys Männern getötet wurde. Aber
dann geht´s los.
Shadowheart ist schwer zu ertragen und äußerst langweilig. Die Monologe
von Will Tunney und sein ganzes Auftreten erinnern irgendwie an eine
Oliver Kalkofe Parodie. Ernst kann man das alles sicher nicht nehmen.
Alle Personen wirken irgendwie hölzern und die Synchronisation
unterstreicht die Unprofessionalität des Vorgetragenen vorzüglich.
Shadowheart ist so unfassbar langweilig, dämlich und unerträglich, dass
die 109 Minuten wie eine Ewigkeit erscheinen.

Fazit: Geröll auf einer Halde hat mehr zu bieten.

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Suicide Squad

Agentin
Amanda Waller (Viola Davis) will besonders gefährliche Sträflinge
benutzen, um in der Stadt für Sicherheit zu sorgen. Zu den Ausgewählten
gehören unter anderem Harley Quinn (Margot Robbie), Deadshot (Will
Smith), Rick Flag (Joel Kinnaman) und Captain Boomerang (Jai Courtney).
Leider flieht die Hexe Enchantress, die im Körper der Archäologin June
Moone (Cara Delevingne) lebte und stellt die neu formierte Truppe vor
ein echtes Problem. Denn die Hexe holt ihren Bruder Incubus zur Hilfe,
um eine Maschine zu bauen, mit der die gesamte Menschheit ausgelöscht
werden soll.
Eigentlich ist die Geschichte nebensächlich, weil es in erster Linie
darum geht, dass es viel Action gibt. Daher bleibt die Geschichte fast
völlig auf der Strecke. Schon die Einführung der Anti-Superhelden wirkt
etwas uninspiriert und billig. Bemüht zwar, aber wenig überzeugend. Der
Joker (Jared Leto), der immer mal wieder einen Auftritt hat, ist eher
lächerlich und eigentlich auch überflüssig. Größtes Ärgernis ist
allerdings die Agentin Waller, die mit ihren Sprüchen und ihrer
Anwesenheit einfach nur lächerlich wirkt und das ohnehin niedrige Niveau
noch weiter sinken lässt. Suicide Squad ist eine Aneinanderreihung von
Actionszenen mit einem Finale, welches irgendwie Erinnerungen an die
Ghostbusters weckt. Damit gewinnt man allerdings nicht einmal einen
Blumentopf.

Fazit: Bunter Mix aus Action und Langeweile gewürzt mit vielen kleinen Belanglosigkeiten.

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