Zwei Geschenke und eine Erotikgeschichte

Örge ist immer ganz traurig, wenn ich wegen meiner Unverträglichkeiten nichts von dem essen kann, was sie dabeihat. Darum hat sie extra für mich eingekauft und mir etwas zum Naschen mitgebracht. Während die Waffeln etwas fade schmecken, sind die Fruchtgummis ein leckerer Schmaus. Ich liebe es, wenn ich beschenkt werde. Davon kriege ich einfach nie genug.
Zitrone Waffeln und Fruchtgummis

Eine Teilnehmerin, 22 Jahre, erzählt mir gerne Geschichten, die sie schreibt. Heute erzählt sie mir eine Erotikgeschichte, was ich zwar generell interessant, in dieser Konstellation aber merkwürdig finde. Es fängt alles bedächtig an, aber mehr und mehr fallen die Hemmungen, nicht nur was den Text angeht. Die Teilnehmerin trägt eine Strickjacke, die irgendwann soweit rutscht, dass ihre linke Schulter frei ist. Wenig später ist die Schulter wieder bedeckt, dafür wird die Strickjacke so getragen, dass ich einen wunderbaren Blick in den Ausschnitt habe. Ich bin durchaus verwirrt, weil das wirklich eine interessante Präsentation ist. Es folgt die Information, dass die Hauptakteurin der Geschichte auf ältere Männer steht. Wenig später wird die Strickjacke aufgemacht, so wie Exhibitionisten ihre Mäntel öffnen, wenn sie alles zeigen wollen. Zum Glück trägt sie ein Shirt unter der Strickjacke. Als nächstes erfahre ich, dass die Protagonistin ein Bauchnabelpiercing hat und natürlich auch Brustwarzenpiercings. Ich versuche möglichst trockene Kommentare zu der Geschichte abzugeben, weil das mein Stil ist. Dann erfahre ich, dass die Protagonistin auch noch ein weiteres Piercing hat, das Lieblingspiercing der Teilnehmerin, wie diese sagt. Daraufhin nimmt sie ihre Maske ab und zeigt mir ihre Zunge, die natürlich gepierct ist. Und weil wir gerade dabei sind, zieht sie nun ihr Shirt hoch, um mir ihr Bauchnabelpiercing zu zeigen. Vermutlich genießt sie das sehr, ich hingegen finde das alles eher befremdlich und fürchte für einen Moment, dass sie nun noch ihre Brustwarzenpiercings zum Thema macht und präsentiert, was aber nicht passiert. Die Geschichte wird fortgeführt und natürlich hat die Protagonistin der Geschichte den Wunsch sich ein Intimpiercing machen zu lassen. Da sie aber noch zu jung ist, geht das nicht. Es gibt einen Sprung in der Geschichte und drei Jahre später hat die Protagonistin das Intimpiercing. Ich indes frage mich, ob meine Teilnehmerin jetzt erwartet, dass ich sie frage, ob sie auch so ein Piercing hat. Mache ich natürlich nicht, während ich erfahre, dass die Protagonistin lange und ausgiebig geleckt wird, bevor sie gefickt wird, weil durch das lecken niemand gekommen ist. Ich sage, dass ich das für sehr vernünftig halte, weil sonst etwas fehlen würde. Später in der Geschichte bläst die Protagonistin einem Mann genüsslich seinen Schwanz, während sie von einem anderen Mann von hinten gefickt wird. Ich weiß nicht, ob ich für all die Details bereit bin, erfahre aber noch, dass man, wenn man jung ist, Spaß haben sollte und das, was die Protagonistin erlebt und tut besser als eine Ehe ist. Ich mache den Job jetzt schon eine Weile, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht sollte ich mich geschmeichelt fühlen, dass eine so junge Frau so offen mit mir redet, aber irgendwie finde ich das eher zweifelhaft, was sich hier abspielt. Warum nur hat sie das getan?

2 Kommentare

  1. Oha – sowas höre ich in meiner Arbeit nicht.
    Aber da bei mir überwiegend Senioren vorbeischauen, ist das vielleicht besser so.
    Außerdem macht man weniger Arbeitsfehler anschließend

    Sabine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: