Empire State – Die Straßen von New York

Chris Potamitis (Liam Hemsworth) wollte Polizist werden, arbeitet aber beim Wachdienst. Er scheint nicht der Klügste zu sein und handelt auch so. Sein Kumpel Eddie (Michael Angarano) ist nicht nur ein Plappermaul, sondern wirklich dumm. Dass es den beiden gelingt, mehrere Millionen Dollar zu stehlen, erscheint sehr unwahrscheinlich, passiert aber tatsächlich. Detective Ransome (Dwayne Johnson), der den Fall lösen soll, scheint ebenfalls etwas dumm zu sein, zumindest wirkt er oft so. Wenn man die Dialoge der anderen Polizisten und der Leute vom FBI hört, erscheint es so als wären auch diese etwas dämlich. Und weil die meisten anderen, die irgendeine Rolle spielen, auch etwas bescheuert wirken, fragt man sich, ob es Absicht ist, dass die meisten Menschen dumm sind oder wenigstens so wirken, oder ob es ein dummer Zufall ist. Letztlich ist es aber auch egal, denn Empire State verzichtet nebenbei komplett auf Spannung und andere Dinge, die ihn irgendwie interessant machen könnten. So sieht man 90 Minuten dumme Leute, die Dummes tun. Und während man das macht stellt sich die Frage, ob es nicht ziemlich dumm ist, dass man es macht.

Fazit: Ein durch und durch dummer Film.


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