Extrem laut und unglaublich nah

Extrem laut und unglaublich nah erzählt die Geschichte des 11jährigen Oskar (Thomas Horn), der seinen Vater (Tom Hanks) bei den Anschlägen am 11. September verloren hat. Oskar ist ein Kind, das durch sein autistisches Verhalten von Beginn an recht unsympathisch rüber kommt. Er findet im Schrank seines Vaters einen Schlüssel und macht sich nun auf die Suche nach dem passenden Schloss für den Schlüssel. Er hat aber irgendwie vor allem Angst. Und wenn man ihn so betrachtet, dann findet man mehr und mehr, dass man sich Oskar hätte sparen sollen. Oskar labert und labert, die Geschichte ist unfassbar langatmig und fesselt zu keinem Zeitpunkt. Ein Feuerwerk der Belanglosigkeiten mit einem durchaus unsympathischen Hauptdarsteller. Vermutlich will Extrem laut und unglaublich nah die Tragödie und die Folgen des 11. September veranschaulichen, doch leider ist Extrem laut und unglaublich nah die Tragödie selbst. Wer bis zum Ende durchhält, wird natürlich nicht belohnt.

Fazit: Extrem langweilig und unglaublich überflüssig.


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