G.I. Joe – Die Abrechnung

Die Organisation Cobra löscht auf einen Schlag fast die gesamte Eliteeinheit G.I. Joe aus. Die wenigen Überlebenden (u.a. Dwayne Johnson, Adrianne Palicki) suchen Hilfe bei General Joe Colton (Bruce Willis). Dazu bekommen sie obendrein noch Hilfe von Storm Shadow (Byung-Hun Lee), der, weil er plötzlich den Durchblick hat, die Seiten wechselt. Fertig ist die Geschichte.
Fast zwei Stunden geht dieses Actionfeuerwerk, bei dem zwar viel passiert und explodiert, aber nie Freude aufkommt. Die Abrechnung wirkt wie ein einziges Durcheinander und eine Anreihung von Explosionen garniert mit einer wenig bis überhaupt nicht fesselnden Geschichte und blassen Schauspielern. Das mag Spaß machen, wenn einem alles egal ist oder man noch in der Pubertät steckt, doch wenn man gut unterhalten werden möchte, sollte man einen Bogen um diese Abrechnung machen. Die Sprüche, welche gelegentlich zum Besten gegeben werden, lösen maximal Brechreiz aus. Die wilde Fahrt von Roadblock (Dwayne Johnson) in dem Wüstenpanzerbuggy ist ein Meilenstein der Lächerlichkeit. Dazu fehlt nur die passende Hintergrundmusik. Dune Buggy von Oliver Onions würde die wilde Fahrt perfekt musikalisch aufwerten und vermutlich zu einem noch fragwürdigeren Erlebnis machen. Und das sagt schon einiges über die Lächerlichkeit der Darbietung aus.

Fazit: Belanglos wie eine tote Ameise.


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